Es ist der nächste durchschaubare Versuch, den Menschen Klima-Panik einzujagen. Eine neue „Studie“ will plötzlich herausgefunden haben: Das bisschen mehr CO2 in der Atmosphäre verschlechtert unsere Blutwerte. Bei der Maskenpflicht war das offensichtlich kein Problem.

Wieder einmal soll der Bürger das Fürchten gelehrt bekommen. Die Botschaft, die derzeit durch die Medien geistert, ist so simpel wie falsch: Steigende CO2-Werte in der Luft greifen direkt unseren Organismus an. Basis für diesen behaupteten Klima-Alarmismus ist eine neue (wie passend bei Springer Nature veröffentlichte) Studie mit dem Titel „Carbon dioxide overload, detected in human blood, suggests a potentially toxic atmosphere within 50 years„, die historische Gesundheitsdaten per Taschenspielertrick mit dem weltweiten CO2-Anstieg verrechnet.

Das Ergebnis ist das, was heutige Wissenschaft leider allzu oft abliefert – ein fragwürdiges statistisches Puzzle, das der Politik genau die Munition liefert, die sie für ihre radikale grüne Agenda braucht. Natürlich unterstützt von Revolverblättern wie dem Springer-Blatt „Bild“, welches unter Berufung auf das Papier auch noch ungeniert „Wichtige Blutwerte könnten bald kritische Grenzen erreichen“ titelt. Während der Corona-Jahre hat das Blatt aus demselben Verlag wie jenem, in dem die Studie publiziert wurde, noch die Maskenpflicht brav verteidigt, obwohl die FFP2-Masken und der sogenannte „Mund-Nasen-Schutz“ (MNS) die CO2-Werte extrem nach oben gedrückt haben.

Doch am Ende beweist die Studie überhaupt nichts. Sie stellt lediglich fest, dass sich in den letzten Jahrzehnten bestimmte Blutwerte (wie Bicarbonat) leicht verändert haben. Dass sich zwischen 1990 und heute allerdings praktisch alles in unserem Leben verändert hat – wir essen mehr Fast Food, bewegen uns weniger, schlucken Massen an Nahrungsmittelzusätzen und Medikamenten – wird als Ursache einfach ausgeblendet. Hier wird rücksichtslos die berühmte Korrelation mit Kausalität verwechselt. Aber für eine reißerische Schlagzeile im Sinne der Klima-Ideologie reicht es allemal.

Völlig absurd wird es, wenn man sich die nackten Zahlen ansieht: Der CO2-Gehalt in der Außenluft ist seit der Industrialisierung um etwa 100 ppm (Teilchen pro Million) auf etwa 420 ppm gestiegen. Wissen Sie, was Sie in einem normalen Büro, in der Bahn oder im Schlafzimmer jeden Tag einatmen? Werte von 1.000 bis 2.500 ppm! Unser Körper – der Säure-Basen-Haushalt ist ein evolutionäres Meisterwerk – gleicht diese Schwankungen jeden Tag jedoch mühelos aus. Ohne, dass Millionen Menschen tot umfallen. Und nun will man uns quasi einreden, dass die mikroskopisch kleinen Erhöhungen in der Außenluft uns nun plötzlich vergiften.

Das Muster ist vertraut, wir kennen es aus der Corona-Zeit: Komplexe, völlig unsichere Daten werden zu einer schrillen Warnung aufgebauscht. Das Signal an den Bürger lautet, dass es eine unsichtbare Bedrohung gibt, gegen die man nichts tun kann, weshalb man blind der Führung vertrauen müsse. Denn wenn CO2 uns jetzt auch noch „krank“ macht, dann sind plötzlich Verbrenner-Aus, Heizungs-Hammer und absurde CO2-Steuern nicht mehr nur umstrittene Klima-Maßnahmen, sondern angeblich „alternativlos“ für unsere Gesundheit. Die Pseudo-Wissenschaft liefert den willfährigen Medien die Schlagzeile und die Politik zieht die Daumenschrauben für den Bürger weiter an.

Also, noch einmal zusammengefasst: Die Studienautoren behaupten allen Ernstes, die Erdatmosphäre könne in 50 Jahren für uns Menschen toxisch werden, weil der CO2-Gehalt steigt. Gleichzeitig leben wir bereits seit sehr langer Zeit mit deutlich höheren CO2-Werten in Innenräumen (1.000 bis 2.500 ppm statt der 420 ppm außen) und mussten während der Corona-Zeit noch extremeren Werten (2.000 bis 5.000 ppm) unter den FFP2-Masken ausgesetzt sein, was aber laut der „Wissenschaft“ ja „kein Problem“ gewesen sein soll – aber jetzt wird eine herbeifantasierte Korrelation (ohne belegte Kausalität) zu einem gesundheitlichen Problem?



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