Die argentinische Biotechnologin Lorena Diblasi sieht sich nach ihrer Beteiligung an unabhängigen Untersuchungen zu COVID-19-Impfstoffen massiver Kritik ausgesetzt. In einem Interview spricht sie über wissenschaftliche Erkenntnisse, laufende Gerichtsverfahren und das, was sie als gezielte Versuche bewertet, kritische Stimmen innerhalb der Forschung zum Schweigen zu bringen.
Diblasi, die an der Nationale Universität von Tucumán studiert hat und nach eigenen Angaben über Erfahrung in pharmazeutischer Qualitätskontrolle sowie Nanotechnologie verfügt, erklärt, gemeinsam mit Kollegen mehrere Studien zur Zusammensetzung von Impfstoffen durchgeführt zu haben.
Eine dieser Untersuchungen sei beim CONICET eingereicht worden – verbunden mit der Bitte um zusätzliche Analysen und eine offizielle Beteiligung der Behörde. Eine fachliche Antwort habe es jedoch nicht gegeben. Stattdessen sei ein Ermittlungsverfahren gegen sie und einen Kollegen eingeleitet worden.
Verfahren und berufliche Konsequenzen
Nach Darstellung Diblassis sei das Verfahren unbegründet und rechtlich nicht haltbar. Sie betont, dass die Untersuchungen außerhalb ihrer Arbeitszeit stattfanden und ausschließlich durch Beiträge aus der Gemeinschaft finanziert worden seien. Staatliche Mittel seien nicht verwendet worden.
Trotzdem drohe ihr nun der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Ihre Verteidigung umfasse nach eigenen Angaben mehr als hundert Seiten und werde durch ein umfangreiches Dossier gestützt. Dieses enthalte unter anderem Hinweise auf internationale Gerichtsverfahren sowie Meldungen über mögliche Nebenwirkungen von Impfstoffen.
Untersuchungen zu Hautreaktionen und Leitfähigkeit
Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit betrifft Beobachtungen bei geimpften Personen oder Menschen, die medizinische Behandlungen erhalten hätten. Diblasi beschreibt ein Phänomen, bei dem Gegenstände oder Metalle an der Haut bestimmter Personen haften bleiben sollen.
Zunächst sei dabei häufig von „Magnetismus“ gesprochen worden. Laut Diblasi hätten Messungen jedoch ergeben, dass kein vom Körper ausgehendes Magnetfeld nachweisbar sei.
Mit einem eigens entwickelten Messgerät habe ihr Team unter anderem die bioelektrische Leitfähigkeit der Haut untersucht. Nach ihren Angaben deuten die Ergebnisse auf Veränderungen dieser Leitfähigkeit hin, während andere Faktoren wie der Haut-pH-Wert keine auffälligen Abweichungen gezeigt hätten.
Als mögliche Erklärung nennt sie das Vorhandensein nicht-ferromagnetischer Metalle wie Kupfer, Aluminium, Platin und Titan in Impfstoffen. Gleichzeitig räumt sie ein, dass für belastbare Schlussfolgerungen weitere Untersuchungen notwendig seien.
Beschwerden und Felduntersuchungen
Neben diesen Beobachtungen berichtet Diblasi, dass einige der untersuchten Personen über Beschwerden wie extreme Müdigkeit klagten.
Ihr Team habe zudem Felduntersuchungen mit tragbaren Mikroskopen durchgeführt, um mögliche Hautveränderungen direkt zu dokumentieren.
Kritik an Institutionen und Medien
Die Biotechnologin übt deutliche Kritik an wissenschaftlichen Einrichtungen sowie an Medien, die ihre Arbeit ihrer Ansicht nach ignoriert oder diskreditiert hätten.
Die gegen sie laufenden Verfahren beschreibt sie als Form der Zensur. Dahinter stünden aus ihrer Sicht größere institutionelle Probleme sowie Interessenkonflikte.
Zugleich erklärt sie, weltweit nehme der rechtliche Druck auf Pharmaunternehmen zu, während zugleich das öffentliche Bewusstsein für mögliche Risiken von Impfstoffen wachse.
Appell an die Öffentlichkeit
Diblasi zeigt sich überzeugt, dass sich die Wahrheit langfristig nicht unterdrücken lasse. Ihrer Ansicht nach sei gemeinsames Handeln notwendig, um die öffentliche Gesundheit wirksam zu schützen.