In Frankfurt ist am späten Freitagabend ein Auto in den Main gestürzt. Das Fahrzeug durchbrach aus noch ungeklärten Gründen im Stadtteil Ostend ein Schutzgitter, fiel ins Hafenbecken und sank dort auf den Grund, wie die Polizei in Frankfurt am Main am Samstag mitteilte. Alle fünf Insassen im Alter zwischen 17 und 18 Jahren kamen ins Krankenhaus, ein 18-Jähriger starb dort später.
Nach dem Anruf eines Zeugen sei kurz nach dem Sturz des Autos ins Wasser ein Großaufgebot aus Polizei und Feuerwehr vor Ort eingetroffen, erklärte die Polizei weiter. Drei der Insassen konnten sich demnach eigenständig aus dem Fahrzeug retten. Die zwei anderen mussten von Tauchern der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden.
Rettungskräfte brachten alle Betroffenen in nahe gelegene Krankenhäuser. Eine 17-Jährige befand sich demnach weiter in „kritischem Zustand“.
Das Fahrzeug konnte mit schwerem Gerät aus dem Wasser geborgen werden. Der Polizei zufolge wurden Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalls aufgenommen. (afp/red)