Nach wochenlangen Sondierungen hat die slowenische Präsidentin Natasa Pirc Musar die Bemühungen um eine Regierungsbildung für gescheitert erklärt. Eine Mehrheitsregierung sei nicht in Sicht und sie wolle keinen Parteichef zum Anführer einer Minderheitsregierung machen, erklärte Pirc Musar am Samstag.

Die liberale GS-Partei des amtierenden Regierungschefs Robert Golob hatte die Parlamentswahl vor gut einem Monat äußerst knapp gegen die rechtsgerichtete SDS gewonnen. Vor wenigen Tagen hatte Golob seine Bemühungen zur Bildung einer Koalition für gescheitert erklärt.

Mit dem Schritt von Präsidentin Pirc Musar beginnt eine neue Phase von zwei Wochen, in der Parteien oder politische Gruppierungen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs vorschlagen können. Kommt keine Einigung zustande, werden Neuwahlen ausgerufen.

(afp/red)



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