Die Bill & Melinda Gates Foundation – die mächtigste private Stiftung der Welt – steckt in der wohl tiefsten Krise ihrer Geschichte. Der Grund dafür liegt in Verbindungen von Bill Gates zu Jeffrey Epstein, die den Microsoft-Gründer nicht loslassen.

In einem internen Mitarbeiter-Memo, das dem Wall Street Journal vorliegt, verkündete Stiftungs-CEO Mark Suzman die Schock-Nachricht: Bis zu 500 Mitarbeiter fliegen aus der Bill & Melinda Gates Foundation raus. Das entspricht rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft. Während Gates der Welt also gerne erklärt, wie sie zu leben, zu heizen, sich zu ernähren und was sie sich an experimentellen mRNA-Injektionen zu spritzen lassen hat, geht seine eigene Stiftung vor die Hunde. Doch der eigentliche Skandal verbirgt sich zwischen den Zeilen des Memos. Die Stiftung sah sich offenbar gezwungen, eine externe Untersuchung einzuleiten. Im Zentrum der Ermittlungen liegen Verbindungen zwischen der Stiftung, ihrem Gründer Bill Gates und dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

Lange hatte Gates versucht, die Affäre herunterzuspielen. Erst Anfang des Jahres musste er auf einer Mitarbeiterversammlung kleinlaut zugeben, dass er nicht nur Affären mit zwei Frauen hatte, sondern bedauerte auch seine Verbindungen zu Epstein – beteuerte aber reflexartig, an dessen Verbrechen nicht beteiligt gewesen zu sein. Doch die Ausreden ziehen nicht mehr: Im Juni muss Gates vor dem US-Kongress antreten und unter Eid zu seinen Epstein-Verbindungen aussagen. „Dies ist in vielerlei Hinsicht eine herausfordernde Zeit für unsere Organisation, aber es unterstreicht auch die entscheidende Bedeutung, jetzt harte Maßnahmen zu ergreifen“, erklärt CEO Suzman im Memo.

Die Zeche für die Skandale der Elite zahlen nun die normalen Angestellten. Um die operativen Kosten bei einem 9-Milliarden-Dollar-Budget auf 1,25 Milliarden Dollar zu deckeln, rollen Köpfe. Bereits bis Ende 2027 sollen in einer ersten Welle 200 der aktuell 2.375 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt werden. Selbst bei den Reisekosten muss der Elite-Zirkel plötzlich den Gürtel enger schnallen. Eine Sprecherin der Stiftung bestätigte diese umfangreichen Einschnitte bereits.

Dass das toxische Image von Bill Gates die gesamte Stiftung in den Abgrund reißt, zeigt sich nirgendwo deutlicher als an der Flucht seiner wichtigsten Weggefährten. Erst warf seine Ex-Frau Melinda French Gates nach der Schlammschlacht-Scheidung hin und verließ den Vorstand. Und jetzt wendet sich auch noch Mega-Sponsor und Börsen-Legende Warren Buffett mit Grausen ab. In einem aktuellen CNBC-Interview ließ Buffett eine Bombe platzen: Er habe seit dem Bekanntwerden der Epstein-Enthüllungen kein einziges Wort mehr mit Gates gewechselt. Es gäbe „eine Menge, was er nicht über Gates und Epstein wusste“. Buffett, der zwischen 2006 und 2024 unfassbare 43 Milliarden Dollar in die Gates-Stiftung gepumpt hat, deutete unmissverständlich an, den Geldhahn endgültig zuzudrehen.

Für Bill Gates wird die Luft jedenfalls immer dünner. Der Mann, der sich offensichtlich quasi für unantastbar hielt, steht vielleicht bald schon vor dem Trümmerhaufen seines Lebens. Wer wird ihn überhaupt noch ins TV-Studio einladen wollen, wenn all die Abartigkeiten und Abgründe seines Lebens ans Tageslicht kommen?





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