In Caracas ist der neue US-Geschäftsträger für Venezuela, John Barrett, am Donnerstag eingetroffen. Auf dem Konto der US-Botschaft auf X (soziales Netzwerk) schrieb er: „Ich befinde mich auf venezolanischem Boden.“
Er kündigte an, weiter an der Umsetzung eines „Dreiphasenplans“ von Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio zu arbeiten und „Ergebnisse für die Menschen in unseren Ländern zu liefern“.
USA und Venezuela nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf
Venezuela und die USA hatten im März offiziell wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Nach rund siebenjähriger Schließung nahm Ende des Monats auch die US-Botschaft in Caracas ihre Arbeit wieder auf.
Einen Botschafter haben die USA noch nicht ernannt. Barrett folgt auf die kommissarische Geschäftsträgerin Laura Dogu.
Venezuela hatte im März 2019 die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen. Grund war die Weigerung der US-Regierung, die umstrittene Wiederwahl von Präsident Nicolás Maduro 2018 anzuerkennen.
Seit der Schließung hatte die US-Vertretung für Venezuela vorübergehend ihren Sitz in der US-Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.
Der linksgerichtete Präsident Maduro war im Januar bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangengenommen und nach New York gebracht worden. Dort soll ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden.
Mit Maduros Nachfolgerin, Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, arbeitet die Regierung von US-Präsident Donald Trump seitdem eng zusammen. (afp/red)