Michael Jackson war ein komplexer Megastar. Er hätte ein besseres Biopic verdient als diese ausgewalzte Heldenerzählung, die alle Kontroversen umgeht
Stets an Michaels (Jaafar Jackson) Seite ist sein treuer Bodyguard ( (KeiLyn Durrel Jones)
Foto: Lionsgate
Was war das nur für ein Mensch, dieser Michael Jackson? Dessen Stimme als kleiner Junge unter der Fuchtel eines gewalttätigen Vaters so sehnsüchtig Songtexte über Liebe beseelte, dass es einem das Herz brach. Dessen Sound später den Pop revolutionierte, mit kühnen, trockenen Discobeats und rollenden Basslinien. Der einen eigenen Tanzstil entwickelte, dazu einen eigenen Gesangsstil, geprägt von gekieksten, außerweltlichen „Hee-heeees!“. Der mit einem Zoo an echten Tieren in einem Fantasieschloss lebte, das Peter Pans von Kindern bevölkertem Feenreich nachempfunden war. Der beim Plattenverkauf bis heute gültige Rekorde setzte.
Und der mit 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol starb, nachdem ein erster Schwung an Vorwürfen wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn (später kamen weitere dazu, die letzten im März 2026) wegen Mangel an Beweisen fallengelassen wurde.
Es gäbe also, so viel ließe sich vorsichtig und voller Respekt gegenüber Michaels ikonisch-musikalischem Schaffen sagen, einiges an Ambivalenzen zu erforschen über den König des Pop. Der Regisseur des als Biopic angekündigten Films Michael, Antoine Fuqua, hatte genau das vor: Das vom Dramatiker John Logan (unter anderem Gladiator, Aviator, Spectre, Skyfall) stammende Drehbuch wollte sich im dritten und finalen Akt den Vorwürfen, Konflikten und Widersprüchen in Michaels Leben widmen.
Produziert wurde „Michael“ von der Familie des „King of Pop“
Doch Michael wurde von Michael Jacksons Familie produziert, die ihn durch die schweren Kinderjahre bis in den (scheinbaren) Olymp begleitete und sich eine Hagiografie wünschte. Folgerichtig ließ sie den dritten Akt neu drehen – angesichts des in Teilen schläfrigen Tempos des fertigen Films, den der Einsatz von Slowmotion künstlich verlängert, scheint es allerdings so, als habe man alles, was ansatzweise gegen ihn verwendet werden könnte, schlichtweg unter den Tisch fallen lassen.
Michael ist somit kein Biopic. Stattdessen erlebt man eine ausgewalzte, propagandistische Heldenerzählung, die sich ausschließlich der Verehrung widmet. In den fertigen Kinofilm geschafft haben es nur affirmative, zu 100 Prozent den für die Fanbasis sauber produzierten Konzertausschnitten gleichende Bilder eines enigmatisch bleibenden Menschen, dem die um das Bild ihres Verwandten besorgten Filmproduzent:innen genau ein Merkmal mit Konfliktpotenzial zugestehen: die Einsamkeit.
Neben dem klassischen Vater-Sohn-Konflikt zieht sie sich wie ein zu dick aufgetragener roter Faden durch die allseits bekannte Story: Als jüngstes Kind der begabten Musikerfamilie wird Michael (als Junge gespielt von Juliano Krue Valdi) vom übergriffigen Vater Joseph (Colman Domingo) gequält; er schlägt den Jungen mit einem Gürtel. Diese düstere Szene kommt gleich und ausschließlich zu Anfang des Films. Denn Michaels Stern steigt danach unaufhaltsam, gleich dem von seiner Mutter (Nia Long) einst als Trost empfangenen Mantra „Let your light shine“.
Ein 20-jähriger Popstar, der mit seinen Brüdern Twister spielen will
Als junger Erwachsener (nun Jafaar Jackson, Neffe von Michael) findet er zwar keine Freund:innen, nicht mal musikalische Kollaborateure – in Wirklichkeit wurden viele Hits von engen musikalischen Partnern geschrieben, zum Beispiel Thriller vom britischen Songwriting-Veteranen Rod Temperton –, sucht aber auch keine.
Stattdessen kauft er, begleitet vom treuen Bodyguard (KeiLyn Durrel Jones) Spielzeug, Stoff- und Wildtiere, schaut mit seiner Mutter Kinoklassiker im Fernsehen und isst dazu Popcorn und Eis, liest seinem windeltragenden Affen Bubbles aus Peter Pan vor und spielt mit ihm Twister (!), während die Brüder daten gehen.
In Sequenzen wie der kurzen Twister-Szene erkennt man noch schwach, wie treffend und emotional beeindruckend der Film hätte werden können – ist es nicht eine absurde und mehrdeutige Situation, wenn ein über 20-jähriger Popstar seine Brüder abends zum Twister-Spiel überreden will, weil ihm zum Zeitvertreib nichts anderes einfällt? Doch Regisseur Fuqua inszeniert das alles – eventuell notgedrungen – als überdeutlichen Eskapismus: Michael will nicht erwachsen werden! Er will Kind bleiben, in einer Fantasiewelt leben! Genau wie Peter Pan!!!
Michael Jacksons „substance abuse“ darf nicht zu sehen sein
Nach einer Peter-Pan-Lese-Session mit Bubbles entscheidet sich Michael zur ersten Schönheitsoperation, einer Nasen-Verschmälerung – der Film impliziert den Wunsch, sich dem Märchenhelden auch äußerlich anzugleichen. Jacksons Hautkrankheit Vitiligo wird kurz erwähnt, der schwere Unfall beim Dreh eines Pepsi-Cola-Werbespots, bei dem Michael Verbrennungen am Hinterkopf erlitt, wird gemäß der offiziellen Jackson-Legende als Beginn einer Schmerzmittelabhängigkeit angedeutet.
Allerdings nur in einem einzigen Dialog, in dem Michael dem Arzt gegenüber angibt, keine Tabletten nehmen zu wollen. „Das solltest du aber“, sagt dieser und verweist auf die zu erwartenden Schmerzen. Einen Payoff gibt es nicht – die bis zu seinem Lebensende nachgewiesene „substance abuse“ darf nach den Regeln der Hagiografie nicht zu sehen sein.
Eine Schlüsselszene zeigt Jackson und seinen Manager John Branca (Miles Teller) 1983 im Büro des CBS-Chefs Walter Yetnikoff (Mike Myers). Sie bringen ihn dazu, MTV anzudrohen, sämtliche CBS-Künstler:innen zurückzuziehen, wenn Jacksons Musikvideo zu Billie Jean nicht gespielt wird – der zwei Jahre zuvor gestartete Sender zeigte, wie es im Film heißt, ausschließlich weiße Musiker:innen. Ein bedeutsamer Moment im Film, in Jacksons Karriere, noch viel mehr für den Kampf Schwarzer Künstler:innen gegen die rassistischen Strukturen und die systematische Diskriminierung Schwarzer Menschen in den USA und auf der ganzen Welt.
„Billie Jean“ und die Frage, wer zuerst auf MTV war
Dass Billie Jean dennoch nicht das erste Video eines Schwarzen Künstlers auf MTV war, wo Prince, Tina Turner und Musical Youth bereits zuvor liefen, Pass the Dutchie gar in „heavy rotation“, wird wie andere Fakten aus Jacksons Leben der Dramaturgie untergeordnet. All das Eigentümliche seiner Karriere, die Beziehungen mit Lisa Marie Presley und seiner Krankenschwester Debbie Rowe, die Zweifel an der Vaterschaft für seine Kinder, die Vorwürfe wegen Kindesmissbrauch, seine 2003 in einem Dokumentarfilm öffentlich gemachten Aussagen, nichts dabei zu finden, mit Kindern in einem Zimmer, eventuell in einem Bett, zu schlafen – das Ignorieren durch den Film macht es nur noch lauter.
Tadellos an diesem irgendwie traurig stimmenden Werk sind neben der Originalmusik allein die Tanzszenen, derer es viele gibt: Jafaar Jackson, dessen muskulösere Physis zwar das Ätherische des echten Michael nicht ganz einfängt, ist dennoch ein hingebungsvoller, imponierend perfekt tanzender Epigone. Schritte und (die mit dem echten Michael zusammengemischte) Stimme sitzen derartig genau, dass landläufigen Jackson-Doppelgängern die Schamesröte ins Gesicht steigen könnte: So gut hat ihn wirklich noch niemand nachgesungen und nachgetanzt. Weil die Produktion die Musikrechte besitzt, werden viele Songs in langen, den Videoclips nachempfundenen Sequenzen ausgespielt, der Sound aus guten Kinoboxen schlägt vermutlich die meisten Kopfhörer.
Der Film endet zwei Jahrzehnte vor Michael Jacksons Tod
Michael jedoch, dieser arme, reiche, einsame, talentierte, die Musikgeschichte prägende, gesundheitlich angeschlagene, umstrittene Popstar, verschwindet komplett hinter seiner eigenen, mühsam erbauten Legende. Der Film gesteht ihm Schwächen und Zweifel nur kurz und nicht nachhaltig zu, endet zwei Jahrzehnte vor seinem Tod und stellt den schwelenden, aber ebenfalls nur ansatzweise ausgespielten Vater-Sohn-Konflikt ans Ende: Michael befreit sich von Joseph, wirft ihn endlich aus seinem Leben – und kündigt beim letzten, aufgezwungenen Jackson-5-Konzert öffentlich an, nur noch solo tätig werden zu wollen.
Die Frage bleibt, aus welchem Grund man sich den – auch durch den Nachdreh – 170 bis 200 Millionen Dollar teuren und damit in Blockbuster-Gefilde vordrängenden Rehabilitationsversuch anschauen soll. Denn die Ambivalenz ist ein wichtiger Teil von Michael Jacksons Ruhm. Sie erinnert daran, dass es keine reinen, über alle Zweifel erhabenen Abgötter und -göttinnen geben kann. Schließlich sind gefallene die besseren Helden. Durch ihre Zweifel, ihre Makel, ihre – eventuell gar monströsen – Charakterfehler wird ihr Werk erst groß.
Michael Antoine Fuqua USA 2026, 127 Minuten.
tzte.Und der mit 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol starb, nachdem ein erster Schwung an Vorwürfen wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn (später kamen weitere dazu, die letzten im März 2026) wegen Mangel an Beweisen fallengelassen wurde.Es gäbe also, so viel ließe sich vorsichtig und voller Respekt gegenüber Michaels ikonisch-musikalischem Schaffen sagen, einiges an Ambivalenzen zu erforschen über den König des Pop. Der Regisseur des als Biopic angekündigten Films Michael, Antoine Fuqua, hatte genau das vor: Das vom Dramatiker John Logan (unter anderem Gladiator, Aviator, Spectre, Skyfall) stammende Drehbuch wollte sich im dritten und finalen Akt den Vorwürfen, Konflikten und Widersprüchen in Michaels Leben widmen.Produziert wurde „Michael“ von der Familie des „King of Pop“Doch Michael wurde von Michael Jacksons Familie produziert, die ihn durch die schweren Kinderjahre bis in den (scheinbaren) Olymp begleitete und sich eine Hagiografie wünschte. Folgerichtig ließ sie den dritten Akt neu drehen – angesichts des in Teilen schläfrigen Tempos des fertigen Films, den der Einsatz von Slowmotion künstlich verlängert, scheint es allerdings so, als habe man alles, was ansatzweise gegen ihn verwendet werden könnte, schlichtweg unter den Tisch fallen lassen.Michael ist somit kein Biopic. Stattdessen erlebt man eine ausgewalzte, propagandistische Heldenerzählung, die sich ausschließlich der Verehrung widmet. In den fertigen Kinofilm geschafft haben es nur affirmative, zu 100 Prozent den für die Fanbasis sauber produzierten Konzertausschnitten gleichende Bilder eines enigmatisch bleibenden Menschen, dem die um das Bild ihres Verwandten besorgten Filmproduzent:innen genau ein Merkmal mit Konfliktpotenzial zugestehen: die Einsamkeit.Neben dem klassischen Vater-Sohn-Konflikt zieht sie sich wie ein zu dick aufgetragener roter Faden durch die allseits bekannte Story: Als jüngstes Kind der begabten Musikerfamilie wird Michael (als Junge gespielt von Juliano Krue Valdi) vom übergriffigen Vater Joseph (Colman Domingo) gequält; er schlägt den Jungen mit einem Gürtel. Diese düstere Szene kommt gleich und ausschließlich zu Anfang des Films. Denn Michaels Stern steigt danach unaufhaltsam, gleich dem von seiner Mutter (Nia Long) einst als Trost empfangenen Mantra „Let your light shine“.Ein 20-jähriger Popstar, der mit seinen Brüdern Twister spielen willAls junger Erwachsener (nun Jafaar Jackson, Neffe von Michael) findet er zwar keine Freund:innen, nicht mal musikalische Kollaborateure – in Wirklichkeit wurden viele Hits von engen musikalischen Partnern geschrieben, zum Beispiel Thriller vom britischen Songwriting-Veteranen Rod Temperton –, sucht aber auch keine.Stattdessen kauft er, begleitet vom treuen Bodyguard (KeiLyn Durrel Jones) Spielzeug, Stoff- und Wildtiere, schaut mit seiner Mutter Kinoklassiker im Fernsehen und isst dazu Popcorn und Eis, liest seinem windeltragenden Affen Bubbles aus Peter Pan vor und spielt mit ihm Twister (!), während die Brüder daten gehen.In Sequenzen wie der kurzen Twister-Szene erkennt man noch schwach, wie treffend und emotional beeindruckend der Film hätte werden können – ist es nicht eine absurde und mehrdeutige Situation, wenn ein über 20-jähriger Popstar seine Brüder abends zum Twister-Spiel überreden will, weil ihm zum Zeitvertreib nichts anderes einfällt? Doch Regisseur Fuqua inszeniert das alles – eventuell notgedrungen – als überdeutlichen Eskapismus: Michael will nicht erwachsen werden! Er will Kind bleiben, in einer Fantasiewelt leben! Genau wie Peter Pan!!!Michael Jacksons „substance abuse“ darf nicht zu sehen seinNach einer Peter-Pan-Lese-Session mit Bubbles entscheidet sich Michael zur ersten Schönheitsoperation, einer Nasen-Verschmälerung – der Film impliziert den Wunsch, sich dem Märchenhelden auch äußerlich anzugleichen. Jacksons Hautkrankheit Vitiligo wird kurz erwähnt, der schwere Unfall beim Dreh eines Pepsi-Cola-Werbespots, bei dem Michael Verbrennungen am Hinterkopf erlitt, wird gemäß der offiziellen Jackson-Legende als Beginn einer Schmerzmittelabhängigkeit angedeutet.Allerdings nur in einem einzigen Dialog, in dem Michael dem Arzt gegenüber angibt, keine Tabletten nehmen zu wollen. „Das solltest du aber“, sagt dieser und verweist auf die zu erwartenden Schmerzen. Einen Payoff gibt es nicht – die bis zu seinem Lebensende nachgewiesene „substance abuse“ darf nach den Regeln der Hagiografie nicht zu sehen sein.Eine Schlüsselszene zeigt Jackson und seinen Manager John Branca (Miles Teller) 1983 im Büro des CBS-Chefs Walter Yetnikoff (Mike Myers). Sie bringen ihn dazu, MTV anzudrohen, sämtliche CBS-Künstler:innen zurückzuziehen, wenn Jacksons Musikvideo zu Billie Jean nicht gespielt wird – der zwei Jahre zuvor gestartete Sender zeigte, wie es im Film heißt, ausschließlich weiße Musiker:innen. Ein bedeutsamer Moment im Film, in Jacksons Karriere, noch viel mehr für den Kampf Schwarzer Künstler:innen gegen die rassistischen Strukturen und die systematische Diskriminierung Schwarzer Menschen in den USA und auf der ganzen Welt.„Billie Jean“ und die Frage, wer zuerst auf MTV warDass Billie Jean dennoch nicht das erste Video eines Schwarzen Künstlers auf MTV war, wo Prince, Tina Turner und Musical Youth bereits zuvor liefen, Pass the Dutchie gar in „heavy rotation“, wird wie andere Fakten aus Jacksons Leben der Dramaturgie untergeordnet. All das Eigentümliche seiner Karriere, die Beziehungen mit Lisa Marie Presley und seiner Krankenschwester Debbie Rowe, die Zweifel an der Vaterschaft für seine Kinder, die Vorwürfe wegen Kindesmissbrauch, seine 2003 in einem Dokumentarfilm öffentlich gemachten Aussagen, nichts dabei zu finden, mit Kindern in einem Zimmer, eventuell in einem Bett, zu schlafen – das Ignorieren durch den Film macht es nur noch lauter.Tadellos an diesem irgendwie traurig stimmenden Werk sind neben der Originalmusik allein die Tanzszenen, derer es viele gibt: Jafaar Jackson, dessen muskulösere Physis zwar das Ätherische des echten Michael nicht ganz einfängt, ist dennoch ein hingebungsvoller, imponierend perfekt tanzender Epigone. Schritte und (die mit dem echten Michael zusammengemischte) Stimme sitzen derartig genau, dass landläufigen Jackson-Doppelgängern die Schamesröte ins Gesicht steigen könnte: So gut hat ihn wirklich noch niemand nachgesungen und nachgetanzt. Weil die Produktion die Musikrechte besitzt, werden viele Songs in langen, den Videoclips nachempfundenen Sequenzen ausgespielt, der Sound aus guten Kinoboxen schlägt vermutlich die meisten Kopfhörer.Der Film endet zwei Jahrzehnte vor Michael Jacksons TodMichael jedoch, dieser arme, reiche, einsame, talentierte, die Musikgeschichte prägende, gesundheitlich angeschlagene, umstrittene Popstar, verschwindet komplett hinter seiner eigenen, mühsam erbauten Legende. Der Film gesteht ihm Schwächen und Zweifel nur kurz und nicht nachhaltig zu, endet zwei Jahrzehnte vor seinem Tod und stellt den schwelenden, aber ebenfalls nur ansatzweise ausgespielten Vater-Sohn-Konflikt ans Ende: Michael befreit sich von Joseph, wirft ihn endlich aus seinem Leben – und kündigt beim letzten, aufgezwungenen Jackson-5-Konzert öffentlich an, nur noch solo tätig werden zu wollen.Die Frage bleibt, aus welchem Grund man sich den – auch durch den Nachdreh – 170 bis 200 Millionen Dollar teuren und damit in Blockbuster-Gefilde vordrängenden Rehabilitationsversuch anschauen soll. Denn die Ambivalenz ist ein wichtiger Teil von Michael Jacksons Ruhm. Sie erinnert daran, dass es keine reinen, über alle Zweifel erhabenen Abgötter und -göttinnen geben kann. Schließlich sind gefallene die besseren Helden. Durch ihre Zweifel, ihre Makel, ihre – eventuell gar monströsen – Charakterfehler wird ihr Werk erst groß.