Niemand glaubt ihm.
Fast alle sind der Ansicht, er lügt wenn er den Mund aufmacht.
Er ist der unbeliebteste Mann im höchsten politischen Amt des Landes, den es je gab.
Seine Regierung ist eine Ansammlung von Peinlichkeiten.
Kein Tag vergeht, an dem er nicht im Kreuzfeuer öffentlicher Kritik, berechtigter Kritik steht.
Kein Tag vergeht, an dem ihm nicht attestiert wird, dass er für irgend etwas geeignet sein mag, aber sicher nicht die Eignung mitbringt, um das höchste politische Amts aufzufüllen.

Nein, die Rede ist nicht von Friedrich Merz.
Es geht auch nicht um Emanuel Macron oder Petro Sánchez.
Drei weitere Personen im jeweils höchsten politischen Amt ihres Landes, die mit dem Job vollkommen überfordert sind.

Lord of Darkness, Mandelson, und Herr Starmer

Es geht um Sir Keir Starmer.

Rund eindreiviertel Jahre ist Starmer nun als PM seßhaft in Number 10 Downing Street.

In dieser Zeit ist er von einem Skandal zum nächsten geeilt, konstant nur im Hinblick auf die Wahl von Politiken gewesen, die den größten Schaden für das Vereinigte Königreich versprechen: Er hat Rentner im Winter frieren lassen, versucht, Bauern zu zerstören, unter seiner Premiership ist aus Besteuerung Raub geworden, sind die Strompreise explodiert und gleichzeitig ist die Versorgungssicherheit in allen Bereichen, nicht nur beim Strom, implodiert. Er überflutet das Land mit illegalen Migranten, verfolgt Veteranen mit seinem Menschenrechts-BS und hat zu einem Massenexodus ausgerechnet bei der SAS geführt, der besten Einheit nicht nur der britischen Armee.

Er ist ein Witz, ein Mann, den niemand ernst nimmt, einer, der es dennoch aus unbekannten Gründen vorzieht, sich täglich weiter zum Gespött zu machen, zur Witzfigur. Man fragt sich: Welche Agenda ist so mächtig, dass sie unter Aufgabe jeder Form von Würde durchgesetzt werden muss?

Derzeit kämpft Keir Starmer einmal mehr ums politische Überleben. Einmal mehr oder immer noch, je nach Perspektive, geht es dabei um Peter Mandelson, den Mann, den Starmer zum Lord gemacht hat, um ihn zum Botschafter in den USA ernennen zu können. Mandelson, der Mann, der heute nichts mehr davon ist, vielmehr zum Gegenstand polizeilicher Ermittlungen geworden ist, u.a. wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen. Wider alle Vernunft hat Keir Starmer Mandelson zum Botschafter gemacht, sich über alle Warnungen, in mündlicher und schriftlicher Form, die ihm vorlagen, denn Peter Mandelson ist schon in der Vergangenheit so auffällig gewesen, dass er von Ministerposten zurücktreten musste, nicht einmal, sondern zweimal, hinweggesetzt, und Mandelson als seinen Kandidaten und aus eigener Kraft zum Botschafter in den USA ernannt.

Es kam, wie es kommen musste.
Mandelson wurde in den Epstein-Akten nicht nur als sehr enger Freund von Jeffrey Epstein geoutet, es wurde auch offenkundig, dass er Epstein Staatsgeheimnisse anvertraut hat, die Epstein dann in ein paar Millionen US-Dollar transmutiert hat.

Mittlerweile wurde noch mehr deutlich: Mandelson ist bei der Sicherheitsprüfung, die MI6 durchführt, um das Risiko von Bestechlichkeit oder Verrat, das mit Kandidaten für hohe diplomatische Posten einhergeht, zu bewerten, durchgefallen. Aber nicht wegen seiner Verbindung zu Epstein, sondern wegen einem noch größeren Problem, das mit China assoziiert sein soll und derzeit noch vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wird (Das wurde im heutigen Hearing von Olly Robbins deutlich, zu dem wir noch kommen).

Nachdem ihm die Hütte über dem Kopf abgebrannt ist, hat sich gestern Keir Starmer im House of Commons eingefunden, um zu erzählen, er habe von all dem nichts gewusst. Man habe ihm den Brand verschwiegen. Er sei vollkommen im Dunkeln belassen worden, hätte Mandelson nie ernannt, hätte er gewusst, was er heute wisse.

Indes: Schon 2024 hat MI6 ein Dossier über Mandelson an die Labour Party übergeben, in dem der Mann als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde. Der Führer der Labour Party, heute und damals: Sir Keir Starmer, der Mann, der nichts gewusst haben will.

Eine Behauptung, die ihn gestern zum Gespött im House of Commons gemacht hat.

Wann hat es das jemals gegeben, dass ein Premier Minister vom gesamten House of Commons ausgelacht wird. Wann war ein Mann im Amt, der keinerlei Würde zu besitzen scheint, keinerlei Selbstrespekt?

Ein Mann, der sich konstant, wie Feministen, zum Opfer erklärt, bei dem man sich fragen muss, was überhaupt „männlich“ an ihm sein soll. Bei dem sich selbst seine eigenen Parteiangehörigen fragen, warum er Mandelson, den Dark Lord, den bekanntesten Korrupten der Labour Party zum US-Botschafter gemacht hat. Eine Frage, auf die John McDonnell, ein Labour Urgestein, gestern im House of Commons eine Antwort gegeben hat: Starmer habe Chef der Labour Party werden wollen, aber über keinerlei Basis in der Partei verfügt. Er habe mit Morgan McSweeney, einem Ziehsohn von Mandelson, der nicht nur sprichwörtlich das Bett mit Mandelson geteilt hat und Peter Mandelson einen „Deal“ gemacht. Er werde Parteichef von Labour und PM und Mandelson im Gegenzug US-Botschafter, McSweeney Stabschef in Number 10.

Vielleicht noch vernichtender ist die kurze Rede von Diane Abbott, eine Labour Abgeordnete, die nicht unbedingt für ihre geistige Brillianz bekannt ist, aber gestern Starmer mit einer einzigen Frage erledigt hat: Er, Starmer, erzählt uns, man habe ihm nichts gesagt. Er sei nicht informiert worden [darüber, dass Mandelson die Sicherheitsprüfung nicht überstanden hat]. Aber wissend es geht um Peter Mandelson: Warum hat er, Starmer, NICHT GEFRAGT?

Keir Starmer ist ganz unten und die Abgeordneten, die ihm offen ins Gesicht sagen, dass sie ihn für einen Lügner halten, werden immer mehr. Allein gestern musste der Speaker of the House vier Abgeordnete aus dem Raum schicken, weil sie sich geweigert haben, ihre Feststellung, dass Keir Starmer lügt, zurückzunehmen, einer davon: Lee Anderson

Heute morgen nun, hat Sir Olly Robbins, der Sündenbock, den Starmer ausgesucht hat, um die Verantwortung zu tragen, die Starmers ist, in einem Hearing for dem Foreign Affairs Select Committee den Coup de Grace verabreicht und Keir Starmer an einen Ort gestellt, von dem man nicht mehr als PM zurückkehren kann, eigentlich nicht …

Schon vor dem Hearing hat Olly Robbins ein Schreiben veröffentlicht, in dem er den Gang der Sicherheitsprüfung von Peter Mandelson ausführlich beschreibt als einen Prozess, der unter Druck von Number 10 durchgeführt werden musste und von dem klar war, dass Sir Keir Starmer kein Interesse am Ausgang hat, denn dass Starmer Mandelson ungeachtet des Ergebnisses der Sicherheitsprüfung ernennen würde, war zum einen klar, weil Number 10 über das Cabinett Office die Notwendigkeit einer Sicherheitsprüfung generell in Frage gestellt hat und zum anderen LANGE VOR ABSCHLUSS der Sicherheitsprüfung Peter Mandelson als Botschafter ernannt hat:

Zum PDF-Inhalt springen

Die zentrale Passage:

„I took over as PUS on 20 January 2025. Developed Veƫting (DV) for Mandelson was underway, but already:

a. Due diligence (which assesses reputational suitability and checks if a candidate is fit to serve) had been completed by the Cabinet Office
b. Approval of the appointment had been given by HM The King
c. Mandelson’s appointment had been announced
d. Agrément had been given from our US partners
e. Mandelson had access to the FCDO building and basic IT access
f. Mandelson was being granted access to highly classified briefing on a case-by-case basis“

Zum Zeitpunkt, zu dem er, Robbins PUS (Permanent Under-Secretary) geworden sei, sei das Vetting bereits in vollem Gang gewesen, indes, unabhängig vom Ergebnis des Vettings [der Sicherheitsprüfung] sei dem Primeminister bereits das Ergebnis des Due Diligence seines eigenen Cabinet Office bekannt gewesen, in dem die Einschätzung, Mandelson sei als Botschafter ungeeignet, ein Risiko für das Vereinigte Königreich bereits in Buchstaben gelegt wurde. Dessen ungeachtet habe der König, wohl der einzige, der wirklich vollkommen ignorant war, Mandelson bereits als Botschafter bestätigt, die USA sei über die Ernennung von Mandelson bereits informiert gewesen, Mandelson selbst sei bereit Zugang zu klassifizierten Informationen gewährt worde, obschon die Sicherheitsprüfung noch im Gange gewesen sei.

Aus dem, was Robbins geschrieben hat und dem, was er heute in seiner Anhörung gesagt hat, wird sehr deutlich, dass Starmer Mandelson gegen jede Vernunft und unabhängig vom Ergebnis der Sicherheitsprüfung und im Widerspruch zu allem, was er heute unter dem Gelächter der Abgeordneten als Ausflucht vorbringt, als US-Botschafter durchsetzen wollte. Er hat also einmal mehr gelogen.

Die einzige Frage, die noch offen ist: Was ist so wichtig an Peter Mandelson, an seiner Ernennung als US-Botschafter, dass sich Keir Starmer in einer Weise exponiert und aus dem Fenster lehnt, die ihn als lächerliche Travestie selbst auf die traurige Gestalt, die er bis dahin war, zurücklässt?


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