Der Wiener FPÖ-Sicherheitssprecher und Stadtrat Stefan Berger hat in einer Presseausendung auf ein wachsendes Problem aufmerksam gemacht. Die Jugendkriminalität in Österreich ist außer Kontrolle. Besonders dramatisch trifft es Wien, wo die Zahlen seit Jahren explodieren. Statt Konsequenz setze die Politik auf Auszeit-WGs und schöne Worte. Die Bürger würden die Folgen täglich auf der Straße spüren, so die freiheitliche Kritik.

Die nackten Zahlen aus der Kriminalstatistik 2025

Laut der polizeilichen Anzeigenstatistik 2025, die Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) Ende März präsentierte, wurden österreichweit 538.656 Straftaten angezeigt. Die Zahl der ausgeforschten Tatverdächtigen stieg auf 345.095. Der Ausländeranteil liegt bei 47,7 Prozent – der höchste Wert der letzten sieben Jahre. Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den Jüngsten: Bei den 10- bis 14-Jährigen hat sich die Zahl der angezeigten Delikte seit 2021 fast verdoppelt. In Wien stieg die Jugendkriminalität unter 21-Jährigen um 10,7 Prozent, bei den 10- bis 14-Jährigen sogar noch stärker. Hier liegt der Ausländeranteil bei den Tatverdächtigen bundesweit bei 51,3 Prozent. Syrische Staatsbürger stechen besonders hervor.

Kuscheljustiz statt Konsequenzen

Die Freiheitlichen fordern, die Strafmündigkeit bereits auf zwölf Jahre zu senken und verweisen auf die Schweiz, wo sie bereits bei zehn Jahren liegt. Stattdessen setze Rot-Schwarz-Pink auf weiche Maßnahmen. Unter 14-Jährige sind strafunmündig und landen maximal in einer „Auszeit-WG“. In Simmering soll jetzt eine solche Einrichtung für 61 Intensivtäter unter 14 Jahren entstehen. Die FPÖ kritisiert das scharf: Die Bezirksbewohner sollen die Folgen der verfehlten Migrations- und Justizpolitik ausbaden, während die Täter weiterhin ohne echte Strafe davonkämen.

Der entlarvende Kontrast: Ideologie gegen Realität

Innenminister Karner spricht von einem „Sorgenkind“ und verweist auf verstärkte Kontrollen und Abschiebungen von rund 3.000 verurteilten Straftätern im Vorjahr. Gleichzeitig explodieren die Zahlen weiter. Stefan Berger nennt das beim Namen. In einer früheren Aussendung zur selben Statistik sagte er wörtlich:

Die Zahlen explodieren und SPÖ, ÖVP und Neos haben bei der Kriminalitätsbekämpfung völlig versagt. Trotz der vor zwei Jahren angekündigten Maßnahmen ist bis heute nichts passiert.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert