Iran hat die Straße von Hormus für alle Handelsschiffe wiedereröffnet. Laut Außenminister Abbas Araghtschi bleibt die Maßnahme während der Waffenruhe im Libanon in Kraft. US-Präsident Donald Trump begrüßt den Schritt. Die US-Blockade iranischer Häfen wird fortgesetzt.

In Übereinstimmung mit dem Waffenstillstand im Libanon hat Iran die Straße von Hormus wiedereröffnet. Wie Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag in einem Beitrag auf X (Twitter) erklärte, dürfen alle Handelsschiffe die Meerenge durchfahren. Die Entscheidung gelte für die Dauer der Waffenruhe. Die Passage werde entlang der vereinbarten Route erlaubt, wie die Hafen- und Seeschifffahrtorganisation der Islamischen Republik angekündigt habe.

Anfang April hatte die Organisation die Besatzungen der Schiffe aufgefordert, ihre Durchfahrt in der Straße von Hormus mit den Kräften der Islamischen Revolutionsgarde zu koordinieren. Dabei wurde auf Gefahr durch Seeminen hingewiesen. Die von der Revolutionsgarde empfohlene Route sieht so aus: Aus dem Golf von Oman, dann nördlich der Insel Larak und ferner in den Persischen Golf. Auf dem Weg aus dem Persischen Golf sollten die Schiffe südlich von Larak fahren.
US-Präsident Donald Trump begrüßte in einem Beitrag auf Truth Social die Wiedereröffnung der Meerenge und dankte dafür die iranischen Behörden. Trotzdem würden die USA die Blockade iranischer Häfen fortsetzen, bis der Friedensdeal vollständig umgesetzt worden sei. Der Prozess sollte schnell vorangehen, da die meisten Punkte bereits vereinbart worden seien.
Der zehntätige Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon tritt am frühen Freitag in Kraft. Kurz davor fanden zum ersten Mal seit 34 Jahren Verhandlungen von Vertretern Israels und des Libanon in Washington statt. Trump bezeichnete die Vereinbarung über die Waffenruhe als einen „historischen Tag für den Libanon“.
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