Anlässlich eines Interviews mit dem Fotografen Till Mayer in der Rheinpfalz weist Albrecht Müller in diesem Beitrag darauf hin, dass es keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass Russland unter Putin die Absicht habe, militärisch bis nach Deutschland vorzustoßen. Das seien „Erfindungen, die hierzulande den Russen-Hass am Leben und am Wachsen halten sollen“. Eine andere Zumutung sei, „dass es ‚aus den USA kein Signal für Truppen-Abzug aus Ramstein‘ gäbe“. Ramstein und andere Militärbasen der USA seien jedoch „so etwas wie der Brückenkopf der USA für Kriegseinsätze in Europa, Vorderasien und Afrika. Wir sollten uns mal mit Spanien und dessen Regierungschef messen.“ Dieser versuche, sein Land aus militärischen Konflikten herauszuhalten. Das sei „bewundernswert“. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.

1. Leserbrief

Hallo,

in den Büchern des Bellizisten Till Mayer geht es um Krieg, Krieg, Krieg und …Kampf.

Nun, ich vermute mal dieser Mann braucht den Krieg….sonst verdient er nix mehr….

Grüße
T. Rath

2. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

jedes Mal, wenn ich solchen Schwachsinn – hier von einem sogenannten Till Mayer – höre oder lese, fällt mir die Szene aus Werner Beinhart ein.

Hier mal der Link dazu: Werner Beinhart – Die Russen sind da

Kann es sein, dass diese Szene von einigen nicht wirklich als Verhohnepiepelung verstanden wurde? Das würde mir dann für solche Menschen sehr leidtun, denn damit hätten sie in diesem Film zumindest schon mal an einer Stelle nichts mehr zu lachen gehabt …

Dieser Herr Mayer ist in meinen Augen entweder beinhartgeschädigt oder ein gut bezahlter kriegsbesoƯener Schreiberling.

Beides hochgefährlich, aber derzeit „am deutschen Hofe gern gesehen“.

Viele Grüße
Martina R.

3. Leserbrief

Sehr geschätzter Albrecht Müller,

danke für den Artikel – mir fehlen tatsächlich fast die Worte, welche “Zumutungen” heutzutage möglich, ja geradezu erwünscht sind.

Solche, für politisch informierte Menschen völlig untragbaren, unbegründeten und vor allem unbelegten Behauptungen stellen nicht nur gegenüber Russland einen gewollt provokanten, gefährlichen, feigen, aggressiven und bösartigen Vorgang dar, sondern insbesondere auch gegenüber der deutschen Bevölkerung bzw. gegenüber den Medienkonsumenten die weniger breit informiert sind. Um – und da bin ich ganz bei ihnen Herr Müller – hierzulande (in den Köpfen) den Russen-Hass am Leben und die Kriegstüchtigkeit am Wachsen zu halten.

Solche unverantwortlichen “Zuspitzungen” bzw. Methoden kennen wir hierzulande mittlerweile auch von anderen (vergangenen) Themenkomplexen, deren Rechtfertigung nicht im moralischen, im menschlichen oder im politisch guten Willen zu suchen ist!

Ihre Arbeit bzw. die der NachdenkSeiten ist wichtig, damit der geschundene Muli der den Karren zieht endlich die Arbeit verweigert – bitte weitermachen!

Herzliche Grüße
Andreas Rommel

4. Leserbrief

Lieber Herr Müller! Vielen Dank für diesen Artikel, auch wenn ich die unten angegebenen Links auf die Zeitungsartikel nicht öffnen konnte.  Ich weiß nicht, wie lange wir uns von den Herrschenden dieses Landes und auch von der EU noch weiter für dumm verkaufen lassen sollen. Das ist ja gar nicht mehr auszuhalten! Jedem Russischen Staatsbürger gegenüber, müssten wir uns eigentlich in ‘Grund und Boden schämen. Allerdings wäre es viel besser, wenn sich die wirklich denkenden Menschen dieses Landes, deren Hirne noch nicht vom Russenhass zerfressen worden sind, zusammentun würden und bundesweit russische Freundschaftsfeste organisieren würden, auf denen Mitglieder der etablierten Parteien bewusst als unerwünscht erklärt würden.

Wir müssen als die deutsche Bevölkerung einen Weg finden, den russischen Menschen zu zeigen, dass wir lange nicht alle diesen widerwärtigen Russenhass teilen.

27 Milionen Russen haben mit dem Leben dafür bezahlt, dass die Hitlerfaschisten besiegt werden konnten. Das dürfen wir Ihnen niemals vergessen und müssten eigentlich dankbar dafür sein.

Dieses Regime in Berlin kann uns nur noch in den Untergang führen. Besser wäre es aber, wir würden diese komplett unfähige Mannschaft in den Untergang zwingen.

Mit herzlichem Gruß!  Sven Kruse

5. Leserbrief

Guten Tag,

eigentlich ist man es satt, sich über diese plumpe Kriegstreiberei und unqualifizierte Hetze zu äussern. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wo diese Menschen aufgetrieben werden, um deren fragliche Expertisen und unbewiesenen Behauptungen zu veröffentlichen. Zu seinem journalistischen Werdegang, wo war er denn Kriegsreporter? Wenn dann bestimmt nur auf einer Seite. Der ganze Bericht erscheint sehr indoktriniert und muss als das gesehen werden was er ist, nämlich wie zu Anfang erwähnt, Kriegstreiberei und Hetze gegen Russland. Freuen über Ramstein kann sich auch nur der ,, Dumme “, denn was von dort aus getreiben wird, sollte mittlerweile auch dem schlechtesten Journalisten bekannt sein. Die Haltung von Spanien und dessen Ministerpräsidenten, wäre auch für Deutschland ein Schritt in die richtige Richtung.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe

6. Leserbrief

Sehr geehrtes NDS Team, hallo Herr Müller,

und die Propaganda zeigt Wirkung. Ich habe gestern nach langer Zeit mal wieder einen Bekannten getroffen, Unternehmer hier aus der Gegend in Schleswig-Holstein. Mit dem über dies und das ausgetauscht. Spritpreise, Trump u.s.w. Ungarnwahl. Meiner Meinung nach, war der Orban wenigstens ein Garant dafür, daß die Ukraine nicht mit Geld zugedröhnt wird. Was der innenpolitisch macht, ist Sache der Ungarn. Er meinte nur, das wäre doch gut, wenn der weg wäre und dann kommt der unvermittelt mit der Aussage: Die Ukrainer verteidigen schließlich unsere Freiheit! Ich schaute den an, und dachte, der scherzt? Also fragte ich nach, ob das sein Ernst sei? Zu meiner Überraschung war es das. Da war ich baff. Und man sieht, die Propaganda trägt Früchte. Völlig normale, gestandene Leute, die man für einigermaßen intelligent und kritisch hält, haben so eine Meinung. Ich versuchte dann zwar noch ihm die Geschichte “vor” dem Krieg zu erklären, merkte aber gleich, daß der von der Schiene nicht runter zu bekommen ist. Auf meine Frage, was denn die Russen hier wollen, meinte er nur: Die wollen nichts. Einfach weil Putin irre und größenwahnsinnig ist und das russische Imperium in Europa wiederherstellen will. Als ich ihn fragte, wann denn die Russen das letzte Mal ein Imperium in West-Europa hatten, mußte er passen. 

Wir gingen dann mit der Feststellung auseinander, daß wir uns in der Frage wohl nicht einig werden und wir es der Zeit überlassen, wie es ausgeht? 

Man sieht aber und auch an dem Beispiel dieser Rheinpfalz Zeitung, daß die Kriegsbesessenheit bereits in der kleinsten Einheit angekommen ist. Ich frage mich immer, ob es zwischen 1933 und 1939 auch so anfing?

Mit freundlichen Grüßen
Claus Hansen

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