Im Nahen Osten wurde die vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon begrüßt, doch beide Seiten werfen sich bereits Verstöße vor, während es trotz Feuerpause zu erneuten Kämpfen und Spannungen mit der Hisbollah kommt. Parallel dazu prägen der anhaltende Iran-Konflikt und dessen wirtschaftliche Folgen die internationale Politik, wobei auch Deutschland vor Belastungen für die Konjunktur warnt. Die G7 rufen indes zu einer Deeskalation auf. Zudem beraten europäische Staaten über eine mögliche Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus.
Die Entwicklungen im Nahen Osten am 17. April:
Waffenruhe zwischen Israel und Libanon hält vorerst
Vor Ort schien die fragile Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon am 17. April zu halten, auch wenn beide Seiten signalisierten, dass zentrale Streitpunkte weiterhin ungelöst sind.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, das Ziel der israelischen Militäroperation – die Entwaffnung der Hisbollah im Südlibanon – sei „noch nicht erreicht“, und die israelischen Streitkräfte würden ihre aktuellen Positionen beibehalten.
„Das von uns definierte Ziel – die Entwaffnung der Hisbollah auf militärischem oder politischem Wege – war und bleibt das Ziel der Operation, dem wir verpflichtet sind“, sagte Katz in einer Videobotschaft vom 17. April. „Die israelische Armee hält und wird alle Gebiete halten, die sie geräumt und eingenommen hat.“
Auch Israels Premierminister Benjamin Netanyahu betonte, dass ein dauerhaftes Friedensabkommen die Zerschlagung der militärischen Fähigkeiten der Hisbollah beinhalten müsse, und lehnte Vorschläge ab, die einen israelischen Rückzug an ein „Ruhe gegen Ruhe“-Modell knüpfen würden.
In mehreren Beiträgen vom 17. April erklärte Trump zudem, dass die US-Verhandlungen mit dem Iran unabhängig von der Waffenruhe im Libanon Fortschritte machten, während er zugleich eine harte Linie gegenüber der Hisbollah und künftigen israelischen Militäroperationen bekräftigte.
„Die USA werden den gesamten nuklearen ‚Staub‘ sichern, der durch unsere großartigen B2-Bomber entstanden ist – es wird keinerlei Geld fließen“, schrieb Trump und verwies damit auf seine Forderung, dass Iran sein Atomprogramm einstellen und seine Bestände an angereichertem Uran im Rahmen eines Abkommens abgeben müsse.
Schifffahrtsbehörde prüft die Öffnung
Die International Maritime Organization (IMO), die Schifffahrtsbehörde der Vereinten Nationen, erklärte, sie überwache den Verkehr durch die Meerenge, um zu prüfen, ob sie tatsächlich geöffnet ist.
„Wir überprüfen derzeit die jüngste Ankündigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit mit der freien Navigation für alle Handelsschiffe und einer sicheren Durchfahrt unter Nutzung des von der IMO festgelegten Verkehrstrennungssystems“, erklärte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez in sozialen Medien.
Dominguez sagte am 16. April gegenüber Euronews, dass Iran im Rahmen seiner Maßnahmen einen anderen Korridor in der Straße von Hormus eingeführt habe als den von der IMO anerkannten, und dass ihm Informationen über dessen Sicherheit fehlten.
„Seit 1968 verfügen wir über ein Verkehrstrennungssystem, das zwischen Oman und Iran koordiniert ist und im Einklang mit internationalem Recht steht“, sagte er. „Es ist bereit, den Betrieb wieder aufzunehmen.“
Dominguez erklärte weiter, dass die IMO nach Ende des Konflikts bereit sei, ein Evakuierungskonzept umzusetzen, um gestrandeten Schiffen und Seeleuten in der Straße von Hormus zu helfen und den Transit wiederherzustellen. Technische Pläne hierfür seien sowohl mit den USA als auch mit dem Iran geteilt worden.
Trump erklärte in einem weiteren Beitrag am 17. April, Iran habe zugestimmt, „die Straße von Hormus niemals wieder zu schließen“, und dass diese wichtige Engstelle – durch die etwa 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gastransports auf dem Seeweg verlaufen – künftig nicht mehr als „Waffe“ gegen den Rest der Welt eingesetzt werde.
Er fügte hinzu, dass Iran mit Unterstützung der Vereinigten Staaten alle in der Meerenge verlegten Minen entfernen werde.
Ölpreis fällt um zehn Prozent
Nach der vom Iran verkündeten Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe ist der Ölpreis um gut zehn Prozent gefallen.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent für die Lieferung im Juni sank am Freitagnachmittag um 10,42 Prozent auf 89,11 Dollar (75,25 Euro). Die US-Referenzsorte WTI wurde sogar für 11,11 Prozent weniger gehandelt und sank auf 84,11 Dollar pro Barrel.
Iran kündigt vollständige Öffnung der Straße von Hormus an – Trump reagiert
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi gibt am Freitag, 17. April, bekannt, dass der Iran während der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon allen Schiffen die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlauben werde.
Araghchi erklärte in den sozialen Medien: „Gemäß der Waffenruhe im Libanon ist die Straße von Hormus für die verbleibende Dauer der Waffenruhe vollständig für alle Handelsschiffe geöffnet. Diese können entlang der zuvor von Irans Hafen- und Seefahrtsbehörde bekanntgegebenen koordinierten Routen passieren.“
US-Präsident Donald Trump reagierte auf seiner Plattform Truth Social und erklärte: „Die Straße von Hormus ist vollständig geöffnet und für den uneingeschränkten kommerziellen Schiffsverkehr zugänglich.“
Trump betonte jedoch: „Die gegen den Iran gerichtete Seeblockade bleibt vollständig in Kraft, bis unsere entsprechenden Vereinbarungen mit dem Iran vollständig abgeschlossen sind. Da die meisten Kernpunkte bereits geklärt sind, dürfte dieser Prozess sehr schnell voranschreiten.“
Eilmeldung: Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe
Laut einer Eilmeldung der dts Nachrichtenagentur gibt Iran die Straße von Hormus während der Waffenruhe im Libanon frei. Details folgen.
Vertreter von 30 Staaten beraten über Hormus-Mission – Merz in Paris
Um die künftige Absicherung der infolge des Irankriegs blockierten Straße von Hormus geht es bei einem internationalen Treffen in Paris, zu dem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer für Freitag eingeladen haben (ab 14.00 Uhr). An dem Treffen vor Ort teilnehmen wollen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni, die übrigen Teilnehmer sollen per Video zugeschaltet werden.
Deutschland könne sich an einer Mission zum Schutz der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus mit Minenräumung oder Seefernaufklärung beteiligen, hatte es vor dem Pariser Treffen in Regierungskreisen in Berlin geheißen. Merz und Macron betonten im Vorfeld jedoch, dass ein solcher Einsatz erst nach dem Ende des Irankrieges möglich sei.
Macron besorgt über mögliche Verstöße gegen Waffenruhe im Libanon
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich angesichts möglicher Verstöße gegen die Waffenruhe im Libanon besorgt gezeigt. „Ich fordere Sicherheit für die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten der Grenze zwischen dem Libanon und Israel“, schrieb Macron am Freitag im Onlinedienst X. Er unterstütze voll und ganz die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe. „Aber ich erkläre zugleich meine Sorge, dass diese bereits jetzt durch die Fortsetzung militärischer Operationen geschwächt werden könnte“, fügte er hinzu.
„Die Hisbollah muss auf Waffen verzichten. Israel muss die libanesische Souveränität respektieren und den Krieg beenden“, erklärte Macron.
Libanesische Armee warnt Bewohner trotz Waffenruhe vor Rückkehr in den Süden
Trotz des Inkrafttretens einer Waffenruhe zwischen den lange verfeindeten Nachbarländern Libanon und Israel hat die libanesische Armee Vertriebene vor einer Rückkehr in den Süden des Landes gewarnt. In der Region gebe es weiterhin „zahlreiche israelische Aggressionen“, erklärte die libanesische Armee am Freitag. Vertriebene sollten sich noch etwas gedulden, hieß es weiter.
Pariser Hormus-Konferenz soll internationale Mission vorbereiten
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der britische Regierungschef Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen an diesem Freitag in Paris über einen internationalen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus beraten. Etwa 30 überwiegend europäische Staats- und Regierungschefs sollen an den Gesprächen teilnehmen, die meisten von ihnen per Video. Welche Konturen der nach dem Ende des Krieges geplante Einsatz haben soll, ist noch offen.
Libanesische Armee wirft Israel Verstöße gegen Waffenruhe vor
Nach Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen den verfeindeten Nachbarländern Libanon und Israel bleibt die Lage angespannt. Die libanesische Armee warf Israel am Freitagmorgen Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Die pro-iranische Hisbollah verübte nach eigenen Angaben einen Vergeltungsangriff auf israelische Soldaten. International wurde die Feuerpause begrüßt. US-Präsident Donald mahnte die Hisbollah zur Einhaltung der Waffenruhe. In den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut waren Freudenschüsse zu hören.
Die zehntägige Waffenruhe begann um Mitternacht Ortszeit (23.00 Uhr MESZ). Die libanesische Armee erklärte am frühen Freitagmorgen im Onlinedienst X jedoch, es seien „mehrere israelische Aggressionen registriert worden“. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz teilte mit, sie habe als Vergeltungsmaßnahme „eine Ansammlung israelischer Soldaten in der Nähe der Stadt Chiam“ im Südlibanon bombardiert.
Trump hatte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt, er habe „exzellente Gespräche“ mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt. Beide hätten einer Waffenruhe zugestimmt, um „Frieden zwischen ihren Ländern zu erreichen“.
Netanjahu sprach von der Chance auf ein „historisches Friedensabkommen“ mit dem Libanon. Er kündigte zugleich an, die israelischen Streitkräfte würden in einem zehn Kilometer breiten Streifen im Süden des Libanon an der Grenze zu Israel bleiben. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden wenige Stunden vor Beginn der Waffenruhe bei einem israelischen Angriff auf die südlibanesische Stadt Ghasieh mindestens sieben Menschen getötet.
Der Hisbollah-Abgeordnete Ibrahim al-Mussawi sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Miliz werde sich unter Bedingungen an die Waffenruhe halten. „Wir von der Hisbollah werden uns vorsichtig an die Waffenruhe halten unter der Bedingung, dass es sich um eine umfassende Einstellung der Kampfhandlungen gegen uns handelt“, sagte al-Mussawi. So dürfe Israel die Feuerpause nicht für Morde an Hisbollah-Vertretern nutzen.
Trump erklärte, er hoffe, dass die Hisbollah sich während der Waffenruhe „anständig“ verhalte. „Es wird ein großartiger Moment für sie sein, wenn sie das tun“, schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social. „Kein Töten mehr. Es muss endlich Frieden geben.“
In den südlichen Vororten von Beirut waren zum Start der Waffenruhe rund eine halbe Stunde lang Gewehrsalven und Raketenartillerie zu hören, wie AFP-Journalisten berichteten. Die Vororte sind eine Hochburg der Hisbollah-Miliz und waren seit Anfang März das Ziel intensiver israelischer Angriffe. Zahlreiche Bewohner, die wegen der Attacken geflohen waren, kehrten nun dorthin zurück. Auch im Süden des Landes machten sich Vertriebene auf den Weg zurück in ihre Heimatorte.
Die Waffenruhe wurde inmitten von Trumps Bemühungen vereinbart, ein Ende des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs zu erreichen. Nachdem Washington und Teheran vergangene Woche eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart hatten, pochte der Iran darauf, dass diese auch für den Libanon gelten müsse. Israel lehnte dies zunächst ab und setzte seine Angriffe auf das Land fort.

Dieses Bild, aufgenommen im südlibanesischen Gebiet von Tyros, zeigt Rauch, der am 11. April 2026 von der Stelle eines israelischen Angriffs auf das südliche Dorf Qlaileh aufsteigt.
Foto: Kawnat Haju/AFP via Getty Images
Staatsmedien: Iran begrüßt Waffenruhe im Libanon
Das iranische Außenministerium hat die zwischen Israel und dem Libanon vereinbarte Waffenruhe begrüßt. Ministeriumssprecher Esmail Baghai habe darauf hingewiesen, dass die Einstellung der Kämpfe im Libanon Teil der von Pakistan vermittelten Waffenruhe-Vereinbarung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sei, meldete die iranische Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag im Onlinedienst Telegram.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums gibt Einblicke in die Verhandlungen. (Archivbild)
Foto: Shadati)/XinHua/dpa
USA veröffentlichten Sechs-Punkte-Plan zu Libanon-Waffenruhe
Nach der Ankündigung einer Waffenruhe im Libanon durch US-Präsident Donald Trump hat das US-Außenministerium die Abmachung zwischen Israel und dem Libanon öffentlich gemacht. Zu den sechs vereinbarten Punkten gehört demnach, dass die libanesische Regierung mit internationaler Hilfe die Hisbollah daran hindert, vom Libanon aus Angriffe gegen israelische Ziele durchzuführen. Israel verzichtet währenddessen auf „offensiven Militäroperationen“ gegen libanesische Ziele.
Allerdings behält Israel sich das Recht vor, jederzeit alle notwendigen Maßnahmen zur Selbstverteidigung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe zu ergreifen. Dies werde durch die Einstellung der Feindseligkeiten nicht beeinträchtigt, heißt es in dem Text.
Betont wird in der Abmachung, dass allein die libanesischen Sicherheitskräfte für die Souveränität und Verteidigung des Libanons verantwortlich sind. Kein anderes Land und keine andere Gruppe könne Anspruch darauf erheben, Garant für die Souveränität des Libanon zu sein.
Ferner ersuchen Israel und der Libanon die USA laut der Abmachung, weitere direkte Verhandlungen zwischen beiden Ländern zu erleichtern, mit dem Ziel, alle noch offenen Fragen, einschließlich der Festlegung der internationalen Landgrenze, zu klären. Das Ziel sei der Abschluss eines umfassenden und dauerhaften Sicherheits- und Friedensabkommens zwischen beiden Ländern.

Israelische Luftangriffe hatten auch das Zentrum von Beirut zum Ziel. (Archivbild)
Foto: Hussein Malla/AP/dpa
Merz in Paris zu Gesprächen über Sicherung der Straße von Hormus
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berät am Freitag in Paris mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Regierungschef Keir Starmer über einen internationalen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus (ab 12.00 Uhr). Deutschland könne sich daran mit Minenräumung oder Seefernaufklärung beteiligen, hieß es in Regierungskreisen in Berlin. Merz und Macron betonen, dass ein solcher Einsatz erst nach dem Ende des Iran-Krieges möglich sei.
Knapp 30 Staats- und Regierungschefs sollen an den Beratungen teilnehmen, die meisten von ihnen per Videoschalte. Aus deutscher Sicht müssen für den Einsatz mehrere Bedingungen erfüllt sein: das Ende der Kämpfe, eine Rechtsgrundlage, ein Mandat des Bundestags und ein tragfähiges militärisches Konzept, wie es in Regierungskreisen hieß. Macron und Starmer wollen um 16.00 Uhr eine gemeinsame Erklärung abgeben.

In Paris beraten die Partner über eine mögliche Militärmission nach dem Iran-Krieg. (Archivbild)
Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa
Trump nennt Iran-Krieg „kleinen Umweg“
US-Präsident Donald Trump hat den Iran-Krieg als „kleinen Umweg“ bezeichnet. Bei einem Auftritt in Las Vegas verteidigte Trump am Donnerstag seine Wirtschaftspolitik und rechtfertigte den Militäreinsatz. „Wir übertreffen alle Rekorde und das trotz unseres kleinen Umwegs durch das reizende Land Iran“, sagte Trump. „Aber wir mussten es tun, denn sonst hätten schlimme Dinge passieren können“, fügte er unter Anspielung auf das iranische Atomprogramm hinzu.
In einer aktuellen Umfrage des Instituts Ipsos gaben 51 Prozent der befragten US-Bürger an, der Iran-Krieg sei angesichts der damit verbundenen Kosten nicht zu rechtfertigen. Rund ein Viertel der Befragten gab das Gegenteil an.
In einer Umfrage Universität Quinnipiac äußerten 65 Prozent der Teilnehmer die Ansicht, dass Trump für den Anstieg der Benzinpreise infolge der Blockade der Straße von Hormus verantwortlich sei. Nur 36 Prozent der Trump-Wähler befürworten demnach das Vorgehen des Präsidenten im Konflikt mit dem Iran, während 58 Prozent dies ablehnten.

Trump will den Iran dazu bringen, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen.
Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Klingbeil: Iran-Krieg hat „massive Auswirkung“ auf Konjunktur
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat vor den Folgen des Iran-Kriegs auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gewarnt. „Dieser Krieg hat eine massive Auswirkung auf unser Wachstum und auf die wirtschaftliche Stärke“, sagte Klingbeil am Donnerstag am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington. Der Krieg sei ein „erheblicher Dämpfer“ für die Anstrengungen, das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln.
Die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G7-Staaten erklärten am Donnerstag in einer gemeinsamen Stellungnahme, es sei „dringend notwendig“, die globalen wirtschaftlichen Kosten des Konflikts im Nahen Osten zu begrenzen. Es müsse daher dringend auf einen „dauerhaften Frieden“ hingearbeitet werden.
Mit Material der Nachrichtenagenturen