Wie die marxistische Welt des Andreas Babler aussehen könnte, würde er alleine regieren, macht derzeit offenbar die Sozialistische Jugend (SJ) vor. Auffällig rückt sie mit Plakaten in den Mittelpunkt, auf denen Attacken gegen Reiche geritten und der Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest (ESC) gefordert wird.

SJ wirbt für Enteignung

Zuletzt gesehen beim Mai-Aufmarsch der SPÖ in Wien: Die SJ hielt ein Transparent mit der Aufschrift „Keine Bühne für Völkermord! Israel raus aus dem ESC!“ in die Höhe. Auf einem anderen Plakat warb die Junge Generation der SPÖ für Enteignung – und zwar mit dem Spruch: „Privatjet, Jacht & Bergchalet – für’s Klima wär Enteignung schee!“

45 Jahre nach Nittel-Mord

Scharfe Kritik für das Anti-Israel-Plakat kam von Daniel Kapp, mehr als zehn Jahre Pressesprecher bei ÖVP-Regierungsvertretern. Auf X schrieb er am 1. Mai:

Heute vor 45 Jahren (1.5.1981) wurde Wiens SP-Stadtrat Heinz Nittel von einem Attentäter einer palästinensischen Terrorgruppe ermordet. Er war Präsident der Österr.-Israelischen Gesellschaft. So ehrt die SJ im Jahr 2026 sein Andenken.

Nicht nur das: Die SJ klammert geflissentlich aus, dass radikale Palästinenser und die Mullahs im Iran die Auslöschung Israels auf ihrer Agenda haben.

Besserverdiener sind Feinde der SPÖ

Ganz im Sinne von Babler dürfte es sein, dass die SPÖ-Jugend Stimmung gegen Besserverdiener macht. Schließlich sind Unternehmer, die durch Fleiß und eigenes Risiko zu Geld gekommen sind, immer schon Feindbilder der Roten gewesen. Für Babler ganz besonders. Der möchte ja bereits mehrfach versteuertes Geld nochmals versteuern – mit Erbschafts- und Vermögenssteuer, die dann vor allem den Mittelstand trifft.

Gagen-Kaiser im ORF für SJ tabu

Ideologisch festgefahren verlieren die Plakatmacher der SJ den Blick auf die wirklichen Probleme, die ihnen das System der eigenen Partei beschert. Es stellt sich die Frage, warum die SPÖ-Jugend nicht Transparente in die Höhe hält, auf denen jene kritisiert werden, die von den Steuerzahlern unverschämt abkassieren. Die Manager von Staatsbetrieben, die Gagen-Kaiser des ORF oder NGOs, die zum Großteil als politische Vorfeldorganisationen von ÖVP, SPÖ und Grünen agieren.

Sie alle haben für ihr Einkommen noch nie ein persönliches Risiko übernommen. Aber das wollen die linken Scheuklappen-Träger, die meist selbst arbeitsscheu sind, einfach nicht sehen.



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