Der somalischstämmige „Brite“ Essa Suleiman (45) versuchte am 29. April am hellichten Tag zwei Juden zu erstechen. Der Mann war bereits wegen eines Messerangriffs auf Polizisten in Haft, aufgrund der britischen Kuscheljustiz aber wieder auf freiem Fuß. Ein Anti-Radikalisierungsprogramm scheiterte am ersten Tag. Viele Medien versuchen, Herkunft und Hintergrund des Hassverbrechens zu verschleiern.
Das öffentlich-rechtliche Medium ORF beschrieb den terroristischen Angriff mit den Worten: Der mit einem Messer bewaffnete Mann sei festgenommen worden, „als er versuchte, jüdische Menschen niederzustechen“, teilte die jüdische Organisation Shomrim mit. In einem weiteren Bericht schreibt der ORF: Ein mutmaßlicher Angreifer wurde festgenommen, es handelt sich um einen 45-jährigen Mann. Auch in vielen anderen Medien ist nur die Rede davon, dass es sich beim Täter um „einen Briten“ handeln solle. Es ist ein weiterer Fall in einer Reihe von Sachbeschädigungen oder körperlichen Angriffen gegen Juden in Großbritannien. Dazu gehört eine Serie von Brandanschlägen, bei der Synagogen angegriffen als auch Rettungsfahrzeuge zerstört wurden.
Der in Somalia geborene Essa Suleiman hatte am 29. April zunächst einen Mann in der Great Dover Street mit einem Messer attackiert. Über diesen früheren Vorfall ist nur wenig bekannt, er wird Suleiman aber ebenso angelastet. Danach stach er in Golders Green auf zwei Juden, Shloime Rand (34) und Moshe Shine (76) ein. Die Metropolitan Police nennt zwei Anklagepunkte wegen versuchten Mordes in drei Fällen sowie Besitz einer Klingenwaffe. Die Behörden stuften den Fall als Terrorangriff ein.
Die Vorgeschichte des Täters folgt wieder einmal dem bekannten Muster vieler islamistischer Terroristen, die sich in Europa bis zu ihrer Tat frei bewegen dürfen. Er war bereits wegen Gewaltdelikten auffällig. Berichten zufolge wurde er 2008 wegen eines Messerangriffs auf Polizeibeamte und einen Polizeihund verurteilt. Er soll den Polizisten PC Neil Sampson mit einem Brotmesser an Kopf, Gesicht und Bein verletzt haben. Auch dessen Polizeihund Anya, ein Deutscher Schäferhund, wurde in den Bauch beziehungsweise Brustbereich gestochen. Es gibt Hinweise auf eine längere Vorgeschichte der Gewalt und psychische Probleme, inklusive früherer Hospitalisierung. 2020 wurde er dem britischen Anti-Radikalisierungsprogramm „Prevent“ gemeldet, das Verfahren wurde jedoch im selben Jahr wieder eingestellt.
Anstelle den Mann zu lebenslänglicher Haft zu verurteilen und im Anschluss außer Landes zu schaffen, wurde er früh entlassen. Dadurch wurde ihm die Möglichkeit zu weiteren Taten eröffnet, während man den Schutz der britischen Bevölkerung völlig vernachlässigte. Quer durch Europa sind Täterrechte offenbar schützenswerter als die Menschen, die schon länger hier leben. In Großbritannien hinterfragen Medien, wie das möglich war – denn die Haftstrafe wäre eigentlich unbefristet ausgesprochen worden – für eine Entlassung wäre eine Risikoprüfung notwendig gewesen.
Diskutiert wird auch ein Zusammenhang mit dem iranischen Geheimdienst. Eine proiranische Gruppe namens „Islamische Bewegung des Volkes der Rechten Hand) bekannte sich zu dem Terroranschlag. Ob diese Gruppe wirklich existiert, wird bezweifelt. Das US-Medium Wall Street Journal berichtet, Behörden würden davon ausgehen, dass es sich um eine fiktive Gruppe handelt, die vom Iran geschaffen wurde, um bei iranischen Geheimdienstoperationen zum Schein die Verantwortung zu übernehmen. Der Iran ist seit seiner Staatsgründung als islamistische Diktatur weltweit als Terrorpate tätig.