In Deutschland werden so wenige Kinder geboren, wie seit den Trümmer-Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Die Bevölkerung schrumpft dramatisch von innen heraus. Doch statt echte Familienförderung zu fordern, präsentiert eine staatliche Behörde eine geradezu vorhersehbare wie bezeichnende „Lösung“.
Die aktuell veröffentlichten Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden gleichen einer demografischen Kapitulationserklärung. Im Jahr 2025 erblickten lediglich 654.300 Babys das Licht der Welt. Das sind noch einmal 22.817 Kinder weniger als im Vorjahr (minus 3,4 Prozent). Es ist das vierte Jahr in Folge, in dem es mit der Geburtenrate steil bergab geht. Einen so dramatischen Tiefstand gab es zuletzt 1946 – als Deutschland noch in Schutt und Asche lag und Millionen Männer sich in Kriegsgefangenschaft befanden.
Gleichzeitig starben im vergangenen Jahr ganze 1,01 Millionen Menschen. Das bedeutet: Wir haben ein gigantisches Minus von rund 352.000 Menschen in nur einem Jahr. Das ist das größte Geburtendefizit der gesamten Nachkriegszeit. Mehr noch ist das ist in etwa so, als würde eine Großstadt wie Wuppertal oder Bielefeld jedes Jahr einfach von der Landkarte verschwinden.
Besonders bitter sieht es in den ostdeutschen Bundesländern aus. Hier bricht die Geburtenrate im Vergleich zum Westen (minus 3,2 Prozent) noch schneller ein: Ein Minus von 4,5 Prozent! Trauriger Spitzenreiter im Abwärtssog ist Mecklenburg-Vorpommern mit einem katastrophalen Einbruch von satten 8,4 Prozent. Die einzige Ausnahme bundesweit ist die Hansestadt Hamburg, wo die Geburten (wohl auch infolge des hohen Überfremdungsgrades) minimal um 0,5 Prozent stiegen.
Wer bekommt denn überhaupt noch Kinder im einstigen Land der Dichter und Denker? Der Daten-Bericht zeigt eine gewaltige strukturelle und kulturelle Verschiebung: Während die Geburtenzahlen insgesamt in den Keller rauschen, fällt der Rückgang bei deutschen Müttern massiv aus. Die demografische Lücke wird zunehmend durch Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit gefüllt. Ohne sie sähe die Geburtenbilanz in Deutschland noch fataler aus. Das ethnisch-kulturelle Gesicht des Landes verändert sich in ohnehin schon rasendem Tempo – und dieser Trend beschleunigt sich.
Doch trotz des anhaltenden Abwärtstrends scheint sich die Politik nicht sonderlich dafür zu interessieren, die Familiengründung zu unterstützen. Selbst das Statistische Bundesamt fordert ganz ungeniert eine stärkere Zuwanderung nach Deutschland als Lösung der demografischen Entwicklung. Die dadurch entstehenden gesellschaftlichen Spannungen und Probleme werden dabei jedoch geflissentlich ignoriert.
Wenn die Deutschen keine Kinder mehr in diese Welt setzen wollen (oder sich wegen explodierender Lebenshaltungskosten schlicht keine Familie mehr leisten können), müssen eben noch mehr Menschen aus dem Ausland hergeholt werden. Dass diese Logik in den vergangenen Jahren zu beispiellosen Belastungen von Sozialsystemen, Schulen und Kommunen geführt hat, scheint bei den Statistikern keine Rolle zu spielen. Statt an den Ursachen der Kinderlosigkeit zu arbeiten, setzt der Staat lieber weiter auf bedingungslose Migration.
Auch die technologische Entwicklung (Automatisierung und Robotisierung) zur Erhöhung der Produktivität mit weniger Arbeitskräften wäre eine Alternative. Denn früher oder später werden Länder wie China, Südkorea und Japan hier einen enormen Vorsprung haben – und trotz schrumpfender, überalternder Gesellschaften ein gewisses Wohlstandsniveau halten können. Die Europäer, die lieber auf eine Ersatzmigration setzen, stehen dann jedoch vor dem Problem, dass sie infolge dieser technologischen Entwicklungen unzählige Menschen mittels „Bedingungslosem Grundeinkommen“ und dergleichen versorgen müssen, während die asiatische Konkurrenz in Sachen Lebensqualität für die verbliebene (weitestgehend autochthone) Bevölkerung gnadenlos davonzieht.
Die dramatisch sinkende Geburtenrate ist eine massive Herausforderung für den Staat und die Gesellschaft. Doch aus den drei bestehenden Möglichkeiten (mehr deutsche Kinder, mehr Zuwanderung, oder Technologisierung) sucht man sich die auf den ersten Blick bequemste Option (nämlich Migration) aus, und will die daraus resultierenden Probleme den jüngeren Generationen aufdrücken. Die heutige führende Politikerklasse, zumeist zwischen 50 und 65 Jahre alt, wird das Deutschland ab 2050 nämlich kaum mehr aktiv erleben und dürfte sich Dank üppiger Altersversorgung und Ersparnissen auch ins Ausland absetzen können. Und hinter mir die Sintflut…