US-Botschafterin Bridget Brink verlässt Kiew. Laut Financial Times führten Konflikte mit der Trump-Regierung über deren Ukraine-Kurs zum Rücktritt. Trump setzt auf rasche Friedensgespräche mit Russland. Auch mit Selenskyj gab es Spannungen. Das US-Aussenministerium bestätigte ihren Abgang nach drei Jahren im Kriegsgebiet.

US-Botschafterin in Kiew tritt zurück

Die US-Botschafterin in der Ukraine, Bridget Brink, verlässt ihren Posten.

Hintergrund sollen wachsende Meinungsverschiedenheiten mit der Regierung von Präsident Donald Trump über den Kurs im Ukraine-Krieg sein. Das berichtete die Financial Times unter Berufung auf informierte Kreise.

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Brink, eine erfahrene Karrierediplomatin, war bereits während Trumps erster Amtszeit US-Botschafterin in der Slowakei und wurde später von Präsident Joe Biden nach Kiew entsandt. Laut dem Bericht geriet sie zuletzt zunehmend unter Druck von Vertretern der Trump-Regierung, die ihre Unterstützung für die neue Ukraine-Strategie in Frage stellten.

Trump setzt auf ein rasches Ende des Krieges und versucht, die Beziehungen zu Russland über direkte Gespräche mit Präsident Wladimir Putin zu normalisieren. Damit kehrt er wesentliche Elemente der bisherigen Biden-Politik um, die Kiew mit Milliardenhilfen und Sanktionen gegen Moskau unterstützt hatte.

Ein Sprecher des US-Aussenministeriums bestätigte den Rücktritt. Brink sei drei Jahre in einem Kriegsgebiet im Einsatz gewesen. Weitere Details wurden nicht genannt.

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