Linke Klimafanatiker zerren RWE und Heidelberg Materials vor den Kadi. Der völlig absurde Vorwurf lautet, dass die deutsche Industrie schuld an Hochwasser und Überschwemmungen mit Milliardenschäden in Pakistan sei. Ein aberwitziges juristisches Schauspiel im Namen des Klimawahns.

Es ist ein weiterer Akt im globalen Klima-Irrsinn, der auf dem Rücken der deutschen Wirtschaft ausgetragen wird: 39 Bauern aus Pakistan verklagen vor dem Landgericht Heidelberg ernsthaft die deutschen Traditionsunternehmen RWE und Heidelberg Materials. Der Grund dafür ist das Wetter in ihrer Heimat, rund 6.000 Kilometer von Deutschland entfernt. Im konkreten Fall geht es um die Flutkatastrophe in Pakistan aus dem Sommer 2022. Ein tragisches Ereignis, zweifellos. Schuld an dem Monsun-Regen sollen natürlich die Deutschen sein! Weil RWE (Strom) und Heidelberg Materials (Zement) hierzulande produzieren und CO2 ausstoßen, sollen sie für überschwemmte Felder und ertrunkene Rinder am anderen Ende der Welt haften.

Hinter den 39 Landwirten, die formell als Kläger auftreten, steckt eine gut vernetzte, knallharte NGO-Maschinerie. Das „European Centre for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR), ein Liebling linksgrüner Kreise, lenkt und orchestriert die Klage. Das durchschaubare Ziel: Man will einen Präzedenzfall schaffen, um die Kassen der globalen Klima-Lobby mit deutschem Konzern-Geld zu füllen und unsere Industrie endgültig in die Knie zu zwingen. Doch die bereits vor Monaten eingereichte Klage, die sich immer noch in der Zulassungsprüfung befindet, sorgt dafür, dass sich nun das Landgericht Heidelberg ernsthaft mit der Frage beschäftigen muss, ob es dieses juristische Theaterstück aus dem Ausland überhaupt annimmt.

Die Klimafanatiker berufen sich dabei auf das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und behaupten, die Emissionen in Deutschland würden „trotz fehlender räumlicher Nähe“ den Bauern in Asien vorsätzlich oder fahrlässig Schaden zufügen. Nach dieser völlig wahnwitzigen Logik („Wer Schaden verursacht, muss zahlen“) könnte künftig jeder Mensch auf diesem Planeten, der von einem Unwetter getroffen wird, einfach deutsche Konzerne verklagen. Im aktuellen Fall geht es demnach um Unwetterschäden in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar.

RWE sei laut den Klimawahnsinnigen seit 1965 angeblich für 0,68 Prozent der weltweiten vom Menschen verursachten Emissionen verantwortlich, Heidelberg Materials für 0,12 Prozent. Diese 0,8 Prozent davon entsprechen (würde man es gegenrechnen wollen) in etwa 0,002 Prozent der gesamten atmosphärischen CO2-Menge. Oder anders ausgedrückt: 0,0084 Parts per Million (ppm) von 420 ppm. Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass das ohnehin nur in homöopathischen Dosen vorhandene Kohlendioxid tatsächlich irgendwelche Auswirkungen auf das globale Klima hätte, wäre dieser Effekt faktisch gar nicht messbar.

Die deutsche Justiz hat für solchen Klima-Aktivismus in der Vergangenheit leider schon eine Tür einen Spaltbreit offengelassen. Im Jahr 2015 klagte ein peruanischer Bauer gegen RWE (der Fall Saúl Luciano Lliuya). Die Klage wurde nach langem Hin und Her zwar abgewiesen, aber ein Gericht stellte fatalerweise fest, dass Unternehmen „im Prinzip“ für klimabedingte Schäden haftbar gemacht werden könnten. Jetzt wittern die NGO-Profis mit dem Fall Pakistan ihre nächste Chance. Während China fröhlich ein Kohlekraftwerk nach dem anderen baut, droht Deutschland zum weltweiten Selbstbedienungsladen der Klima-Kläger zu werden.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert