Marcus Klöckner weist hier darauf hin, dass die Bilderberg-Konferenz dieses Jahr bereits im April stattfinde. Das gehe aus einer Pressemitteilung der NATO hervor, die die Teilnahme des Generalsekretärs mitteilt. Auf der Webseite des Elitenzirkels seien derzeit noch keine Angaben zur Konferenz 2026 zu finden. Demokratie lebe jedoch von Transparenz. Wenn sich für mehrere Tage „in Amt und Würde stehende Politiker mit Wirtschaftskapitänen unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ treffen, dann habe die Öffentlichkeit ein Recht, zu erfahren, was besprochen wurde. In diesem Kommentar thematisiert Marcus Klöckner die kürzlich stattgefundene Bilderberg-Konferenz. Was die rund 130 Teilnehmer im Kreise hochrangiger Militärs, Ministerpräsidenten, Wirtschaftskapitänen und Medienvertretern vorgetragen haben, sei unbekannt. Denn: „Über dieses Ereignis von journalistischer Relevanz haben deutsche Medien geschlossen nicht berichtet“. Durch ihr Wegschauen würden Journalisten ein Stück elitäre Machtpolitik verdecken. Das sei aus journalistischer Sicht untragbar. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Von unseren Leserinnen und Lesern haben wir dazu interessante E-Mails bekommen. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
Zu „Bilderberg-Treffen 2026 beginnt – NATO gibt Teilnahme von Mark Rutte bekannt“
1. Leserbrief
Sehr geehrte Nachdenkseiten,
der Artikel von Marcus Klöckner zeigt eigentlich unmißverständlich, wo die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Ich kenne das aus dem Hochschulbereich, wo genau so im kleinen Kreis entschieden wird und Vertreter der eigentlichen Gremien zur Not vor die Tür geschickt werden!
Erzähle mir mal jemand, was das alles noch mit Demokratie zu tun hat!
Freundliche Grüße, und weiter so, Wolfgang Blendinger.
1. Leserbrief
Hallo Herr Klöckner,
was Bildzeitung & Co. nicht berichten, interessiert mich nicht, weil mir das Schmierblatt nicht ins Haus kommt.
Was ARD, ZDF & Co. nicht berichten, interessiert mich schon, weil ich die Blödeleien zwangsfinanziere – diese ‘öffentlich-rechtliche’ Arbeitsverweigerung und Volksverdummung ist eine gesamtgesellschaftliche Katastrophe.
Es kann doch nicht sein, daß man dieser gesetzlich legitimierten Wegelagerei in einem Rechtsstaat nicht endlich mal wirksam beikommt und denen die Zähne zieht.
Gruss,
Paul Sonne
2. Leserbrief
Hallo,
“Darf die deutsche Öffentlichkeit von einem milliardenschweren öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwarten, dass er sie über die machtelitäre Zusammenkunft informiert?“
Ja! Denn dafür ist er eigentlich da !
Aber: Die öffentlich rechtlichen sind mittlerweile dazu da um uns zu uninformieren….
und dann zu uniformieren…
Und deshalb: Verweigern und zwar doppelt !
Nein zur Wehrpflicht und nein zur Beitragspflicht.
Punkt !
Denn wir sind doch der Souverän !
Grüße
T. Rath
3. Leserbrief
Lieber Herr Klöckner,
wir wissen nicht, was auf der Bilderberg-Konferenz besprochen wird.
Was wir aber sagen und wissen können ist, worüber sie mit sicherheit nicht sprechen auf dieser Konferenz.
Die Menschen die sich auf dieser Konferenz versammeln kommen aus einem anderen Universum als der Durchschnittsbürger:
Beruflich, sozial und in Freizeit bewegen sie sich völlig isoliert von der Realität in der die einfache Bevölkerung lebt.
Das bedeutet ganz einfach dass die Lebenswelt eines einfachen Arbeiters ein Buch mit 7 Siegeln für sie ist. Wie kann man Armut in der Welt bekämpfen wenn einem dazu jede Einsicht fehlt?
Thema Umwelt und Klima ? Es ist kein Geheimnis dass die Gutbetuchten den größten ökologischen Fußabdruck haben, also auch da wohl keine Wunder zu erwarten.
Krieg? Da es da nur um Macht und um andere Belange als die der Bürger geht …
Wird da geredet über Maßnahmen die dazu geeignet sind die Macht, Reichtum und Privilegien der Teilnehmer zu begrenzen oder zu mindern ? Mit Sicherheit nicht.
Da wird gesagt die Geheimhaltung diene dazu dass die Teilnehmer völlig ungehemmt und frei sagen können was sie denken und sich darüber austauschen können. Möglicherweise geben sie also während der Konferenz ihre manipulative und irreführende Sprache die wir täglich erleben kurzzeitig auf.
Das bedeutet dass ihre Kommunikationen außerhalb der Konferenz reine Schauspielerei sind mit einem bestimmten Zweck natürlich.
Die journalistische Arbeitsverweigerung ist ja nicht weiter verwunderlich, da die Medien ein wichtiges Instrument vom Machtapparat sind, die Eigentümer der Medienkonglomerate sind den Konferenzteilnehmern nahe Verwandtschaft.
Die Konferenz dient ja auch der Stärkung der transatlantischen Freundschaft.
Wie wir täglich in den Nachrichten erleben können hat man in Europa nicht gerade eine glückliche Hand in der Wahl seiner Freunde.
Letztendlich bleibt nur der Spruch: wer nichts zu verbergen hat …
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
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