In den Sozialwissenschaften, man soll es nicht glauben, gibt es ein sehr nützliches Mittel, um die eigenen Hypothesen zu prüfen: Den Vergleich. Tatsächlich spielen Vergleiche in allen Wissenschaften eine grundlegende Rolle, aber als Sozialwissenschaftler darf man ab und an auf die Vorzüge, die im eigenen Feld einst vorhanden waren, verweisen, um den Sumpf der Schwätzperten, die heute Hochschulen degradieren, hinter sich zu lassen.
Ein besonders nützlicher Vergleich wurde einst von Mattei Dogan und Dominic Pelassy in ihrem Klassiker, „How to Compare Nations“ systematisiert. Ein Buch, das heute eine Art Sammlerstück geworden ist und zum horrenden Preis von 56 GBP als Paperback verkauft wird.
Ob es auch noch gelesen wird? Ich habe so meine Zweifel.
Wie dem auch sei, Dogan und Pelassy entwickeln eine Reihe von Vergleichs-Designs, die dabei helfen sollen, Erklärungen für soziale Phänomene (das ist eigentlich der Gegenstand von Sozialwissenschaften, nicht das belanglose ideologische Geschwätz, das die meisten Vertreter des Fachs heute auszuzeichnen scheint) zu prüfen (!sic). Die Idee hinter dem Vergleich von Nationen ist einfach: Wenn man der Ansicht ist, man habe z.B. einen grundlegenden Prozess entdeckt, der menschliches Handeln leite, dann muss dieser Prozess in Abhängigkeit von variierenden Randbedingungen in unterschiedlichen Ländern zu finden sein, denn Menschen teilen eine „conditio humana“, auch wenn Linke alles daran setzen, andere Menschen zu fremdartigen Orientierungen zu entmenschlichen. Dessen ungeachtet funktionieren Menschen nach bestimmten Regeln und Gesetzen und die müssen, wenn sie denn Gesetze sein sollen, an allen Orten in gleicher Weise gelten, beeinflusst von Randbedingungen.
Wenn Menschen nach ihrem Nutzen streben und lieber besser als schlechter leben, lieber ohne Kriminalität als mit, lieber in Ruhe als in Lärm, lieber mit ihresgleichen als mit Leuten, die ihnen sehr fremd sind, lieber in wirtschaftlicher Prosperität als in Elend und Armut, lieber mit Lebensfreude als mit Angst vor dem nächsten Morgen, lieber eigenverantwortlich als auf Kosten anderer, dann muss dieses Streben in unterschiedlichen Ländern in GLEICHER Weise vorfindbar sein. ES SEI DENN, die Randbedingungen verunmöglichen es, etwa dadurch, dass Kriminalität nicht verfolgt, sondern befördert, Lärm zur gesellschaftlichen Normalität erhoben wird, Widerstand gegen Überfremdung als Rassismus verfolgt wird, wirtschaftliche Prosperität als kapitalistisches Unding verteufelt wird, Bürger durch unterschiedlich hohe Steuern in ihrer Lebenfreude unterschiedlich stark beeinträchtigt oder mit „sozialer Wohlfahrt“ aus ihrer Eigenverantwortlichkeit heraus geködert werden, um als staatliche Sklaven zu enden …
SciFi-Supt
FINANZKRISE
Selbst wir leben nicht von Luft und Liebe!
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So viel, dass ScienceFiles am (finanziellen) Abgrund steht.
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Ergo kann man durch Ländervergleiche, durch Variation z.B. der politischen Systeme und damit des generellen Einflusses eines politischen Systems auf das Leben von Bürgern aufzeigen, welche Länder der Mehrheit ihrer Bürger für individuelle Wohlfahrt förderliche Bedingungen bieten und welche nicht …
Methodenlehre, erstes Semester. Früher war das obligatorisch, heute stört es vermutlich die ideologische Verblödung, die an Hochschulen so erfolgreich betrieben wird, so erfolgreich, dass Sozialwissenschaftler die ersten zu sein scheinen, die für den Klimascam anfällig sind, die die Erzählung von den Menschen, die mit CO2 die Atmosphäre ändern und das Klima des Planeten zerstören sollen, vorbehaltlos übernehmen, eine Erzählung, die mit den Mitteln des Vergleichs und den Daten der Europäischen Union einfach zerstört werden kann:
Vergleichen wir doch einmal Kanada und die USA (links). Beide liegen auf dem selben Kontinent, unterscheiden sich aber erheblich, wenn es um die durchschnittliche Temperatur (hier gemessen als Abweichung vom Mittelwert der Jahre 1991 bis 2020) im März geht: Kanada ist saukalt, kälter als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, die USA sind sehr warm, fast schon heiß (wir übersetzen die Farbskala der EU in entsprechende Worte).
WENN CO2 die Temperatur beeinflusst, dann macht CO2 offenkundig an der Grenze zwischen den USA und Kanada halt, verbleibt auf der US-Seite und lässt die Kanadier frieren. Eine eklatante Form der CO2-Diskriminierung der armen Kanadier.
Offenkundiger Unsinn. Ebenso offenkundig sieht man an den unterschiedlichen Temperaturen das Ergebnis atmosphärischer Dynamik, klassisch, in Form des Jet Streams, der die Verteilung von Wärme seit Jahrtausenden (und noch länger) beeinflusst.
Mit CO2 hat das Ganze herzlich wenig zu tun. Und diejenigen, die behaupten, die Märzhitze in den USA habe mit CO2 zu tun, die müssen erklären, warum CO2 an der Grenze zu Kanada offenkundig halt macht. Man soll nicht ausschließen, dass es Irre gibt, die das versuchen, aber sie bleiben dessen ungeachtet Irre.
CO2 scheint nicht nur die Angewohnheit zu haben, an Grenzen halt zu machen und seine Erhitzungstätigkeit auf eine Seite der Grenze zu beschränken, es hat auch die Angewohnheit, in seinem Hitzeeinfluss zu oszillieren und keinen dynamischen, sondern bestenfalls einen statischen Eindruck zu hinterlassen, in dessen Ergebnis sich seit Jahrzehnten nichts an der „Temperaturanomalie“ verändert.
Wer es noch nicht bemerkt hat, Menschen machen Klimawandel ist ein Scam, eine Erzählung, die von Leuten verbreitet wird, die sich selbst moralisch erhöhen, sich auf Kosten anderer bereichern oder andere einfach nur mit ihrer Boshaftigkeit verfolgen und kontrollieren wollen.
Denjenigen, die nun sagen: Aber der gleitende Mittelwert in der Abbildung von Roy Spencer wird doch höher, sei gesagt:
Wird es tatsächlich wärmer? Oder sind steigende Temperaturen in weiten Teilen ein statistisches Artefakt, das aus Messung und Berechnung resultiert?
Nehmen wir z.B. die Satellitendaten, die seit 1979 erhoben werden, um die „globale Temperatur“ zu errechnen. Dr. Roy Spencer von der University of Alabama in Huntsville (UAH) stellt die entsprechenden Berechnungen monatlich zur Verfügung. Die letzte Berechnung bis einschließlich März 2026 sieht so aus:
Was bei der Abbildung auffällt, das sind die vielen Fluktuationen, das „Auf und Ab“ und dieses Auf und Ab sowie den gleitenden Mittelwert, der als rote Linie abgetragen ist, kann man nur verstehen, wenn man weiß, was hier eigentlich abgebildet wird.
Dargestellt sind ABWEICHUNGEN von einem Mittelwert, der für den Zeitraum von 1991 bis 2020 berechnet wurde (die blauen Datenpunkte). Der gleitende Mittelwert (rote Linie) setzt auf diesen monatlichen Datenpunkten auf und berechnet einen weiteren Mittelwert, der gewöhnlich aus dem Mittelwert der nächsten zwei bis fünf Mittelwerte gebildet wird, die vor bzw. nach dem zu bestimmenden Wert liegen. Zwangsläufig teilt eine solche Berechnungsweise dann, wenn Werte fluktuieren, die vorhandene Verteilung in Werte, die UNTER dem (Gesamt-)Mittelwert [des gleitenden Mittelwerts] liegen und solche, die ÜBER dem (Gesamt-)Mittelwert liegen. Die Idee hinter einem gleitenden Mittelwert besteht darin, dass man einen TREND abbilden will, die Frage entscheiden will, ob eine Datenreihe langfristig einen Anstieg oder einen Rückgang oder Konstanz zeigt.
Aber diese Frage lässt sich nicht mit bloßer Anschauung beantworten, weshalb wir die Darstellung wechseln und die monatlichen Abweichungen, die oben als LINIE abgetragen sind, als Balkendiagramm dargestellt betrachten:
Es gibt einfache Daumenregeln, um solche Abbildungen zu interpretieren:
Verteilen sich die Datenpunkte ungefähr 50:50 auf solche, die unter dem Gesamtmittelwert (des gleitenden Mittelwerts; hier: blaue Balken) liegen und solche die darüber liegen (hier: rote Balken), dann wurde RAUSCHEN gemessen. Dann gibt es keinen Trend.
Liegt ein ausgeprägter Anstieg in der Messreihe vor, dann muss die Zahl der Datenpunkte, die UNTER dem Gesamtmittelwert liegen, HÖHER sein als die Zahl der Datenpunkte, die DARÜBER liegen.
Liegt ein ausgeprägter Rückgang vor, dann muss die Zahl der Datenpunkte, die ÜBER dem Gesamtmittelwert liegen, HÖHER sein als die Zahl der Datenpunkte, die DARUNTER liegen.
Das mag für den ein oder anderen kontraintuitiv sein, ist aber eine statistische Realität, die der Tatsache geschuldet ist, dass ein gleitender Mittelwert quasi hinterherhinkt, da er aus benachbarten Datenpunkten vor und nach dem zu berechnenden Datenpunkt ermittelt wird. Die Abbildung oben zeigt relativ mehr Datenpunkte, die unter dem gleitenden Mittelwert liegen als über dem gleitenden Mittelwert, abgebildet ist somit ein Erwärmungstrend, der indes mit 0,35 Grad Celsius im Januar WEIT hinter dem zurückbleibt, was Klimamodelle vorhersagen und von dem noch zu zeigen wäre, dass er keine natürliche Variabilität darstellt, also überhaupt nichts mit Menschen und ihren Emissionen zu tun hat.
Die Fluktuation der Werte, das „Auf und Ab“, der Werte, es spricht eher für natürliche Variation als für eine KONSTANT auf Menschen zurückführbare Entwicklung.
Wenn Sie also den nächsten Klimawandelgläubigen treffen, der den oben gezeigten Anstieg als Beleg für seinen Glauben anführen will, dann fragen Sie ihn, wieso sich ein KONSTANTER EFFEKT, der für menschliche Emissionen behauptet wird, in einem auf und ab von Messwerten niederschlagen soll, das einen minimalen Erwärmungstrend zeigt und fragen Sie ihn vor allem, wie man diesen langfristig MINIMALEN Effekt von natürlicher Variabilität, wie man sie in einer Zwischeneiszeit erwarten muss, differenzieren kann.
Er wird Sie dann als Klimawandelleugner und Rassisten beschimpfen, weil diese Leute zu keiner intellektuellen Verteidigung ihres Irrglaubens fähig sind, fähig sein können.
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