Das Krankenhaussterben verläuft mit sich beschleunigender Geschwindigkeit. Seit dem Jahr 2000 ist mit 520 Schließungen bereits etwa ein Viertel der Krankenhäuser verschwunden und damit ca. 80.000 Krankenhausbetten. Das vollzieht sich vor allem im ländlichen Raum. Viele kleinere Krankenhäuser können unter der Knute des staatlichen Krankenversicherungssystems nicht mehr kostendeckend arbeiten. Sie müssen schließen und das Personal entlassen. Aber vor allem: Die Wege zum nächstliegenden Krankenhaus werden für die Kranken oft wesentlich länger, mit oft gravierenden Folgen für die akuten Notfälle. Dr. Christoph Heinritz-Bechtel schildert in seinem 2. Vortrag Ausmaß und Auswirkungen der Schließungen. Nachfolgend mein Transkript mit Zwischenüberschriften. (hl) 

Dr. med. Christoph Heinritz-Bechtel

Das sterbende Krankenhaus – Symptome einer Krise (Teil 2 der Vortragsreihe)

Liebe Kulturfreunde, herzlich willkommen  zum zweiten Vortrag meiner neuen Reihe „Das sterbende Krankenhaus“, in dem wir uns heute den Symptomen zuwenden wollen. Dazu müssen wir uns leider mit etwas trockenen Statistiken herumschlagen, die allerdings für das Gesamtverständnis durchaus als wichtig erscheinen. Wir wollen mit den Gesamtzahlen beginnen.



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