Wir alle kennen das Lamento, das genutzt wird, um Bürger auszurauben und Wirtschaftsstandorte zu ruinieren, mit dem offenkundig gewollten Haupteffekt einer Verarmung der Bevölkerung: Der Planet ist am kippen. Das Klima geht kaputt. Es wird immer heißer. Wir werden verkochen. Die Arktis und die Antarktis werden schmelzen. Küstenstädte verschwinden in den Fluten. Wir werden ertrinken. Die Winter werden zu Sommer. Schnee gibt es nicht mehr.

Die Lösung all dieser angeblichen Probleme besteht darin, eine kleine Gruppe von Klimawandelprofiteuren auf Kosten aller anderen zu bereichern, dafür zu bezahlen, dass sie um die Welt jetten und ihre Sorgen „über das Klima“ verbreiten, dafür zu finanzieren, dass sie Vögel- und Fledermäuse mit Windturbinen in Legionen erlegen und die Sicherheit der Stromversorgung gleich mit, dafür bezahlen, dass sie in den sonnenärmsten Gegenden der Welt Technologien implementieren, die „Sonne zu Strom“ machen sollen. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen, so wenig wie die Gier derjenigen, die sich damit bereichern.

Wir müssen das alles nicht weiter ausführen – oder?

Eine der zentralen Behauptungen, auf der dieser Raub am Bürger beruht, ist die Behauptung, dass es immer wärmer werde, die WETTEREXTREME ZUNEHMEN würden, es immer heißer werde.
Eine megalithische Lüge.

Tatsächlich zeigt eine neue Studie das Gegenteil: Wetterextreme, heiß wie kalt, werden seltener, der Trend geht nach unten, nicht nach oben. Verantwortlich für die angesprochene Studie, die gerade in Springers Nature „Theoretical and Applied Climatology“ veröffentlicht wurde, ist kein anderer als John R. Christy, ein Altmeister der Klimaforschung.

Christy hat für die USA die Daten des US Historical Climate Network genutzt, Fehlstellen in den Daten ergänzt, in mühsamer Kleinarbeit sichergestellt, dass er mit akkuraten und reliablen Daten arbeitet und letztlich Daten für 1.211 Wetterstationen, die über die USA verteilt sind und den Zeitraum von Dezember 1898 bis September 2024 abbilden, zur Verfügung hat, mit denen er arbeiten kann.

Um in seinen Datensatz zu gelangen, musste eine Station einen nahezu kompletten Datensatz für den oben benannten Zeitraum bereitstellen. Der Median seines Datensatzes liegt bei 98%, d.h. die Hälfte der Stationen hat im Zeitraum mehr als 98% Daten abgedeckt, die Hälfte weniger, wobei die Abweichung nach unten bei 92% gedeckelt ist, d.h. Stationen, die weniger als 92% Daten für den Zeitraum von 1898 bis 2024 bereitstellen, wurden von Christy nicht berücksichtigt. Er nutzt nur Daten, deren Standort konstant ist und hat Abweichungen, wie sie sich aus unterschiedlichen Messzeitpunkten (morgens, mittags, abends) ergeben, ausgeglichen. Im Ergebnis hat er wohl einen der verlässlichsten Datensätze, die es derzeit gibt, um die Temperaturentwicklung in den USA zu beschreiben, erstellt.

Einen, mit dem man sehr gut arbeiten kann, was Christy dann auf Grundlage von zwei Werten tut: TMax beschreibt die Wetterextreme in Abweichung nach oben, also die heißesten Tage, TMin die Abweichung nach unten, also die kältesten Tage.

Ein kleines Wort zur Methodik der statistischen Analyse: Christy rechnet nicht einfach mit den Temperaturwerten, er bildet generell Erwartungswerte z.B. für die Anzahl von extrem heißen oder kalten Tagen in einem Jahr und untersucht die Abweichung der jeweiligen Jahre von dem Erwartungswert. Eine hervorragende Weise, um die Leute abblitzen zu lassen, die daherkommen und etwas von nicht adjustierten (an was auch immer) Daten faseln. Die Vorgehensweise von Christy macht jede Form von Adjustierung nutzlos, sofern die Adjustierung nicht mit dem Zweck betrieben wird, die Daten zu fälschen, ändert keine Adjustierung der Welt etwas an den Ergebnissen.

Und die Ergebnisse sind eindeutig.

Christy (2026).

In welchen Jahren finden sich die heißesten Tage – operationalisiert als Abweichung vom Erwartungswert für das Auftauchen extrem heißer Tage im Zeitraum von Dezember 1898 bis September 2024? Wie die Abbildung zeigt, finden sich die extremsten Temperaturen in den 1940er Jahren, wenn es um die heißesten Tage geht und die kältesten Tage, die sind im besonders kalten Jahr 1899 zu finden. Seit beiden Extremen hat sich NICHTS mehr verändert.

CONUS steht für CONTERMINOUS, die Bezeichnung für alle Staaten der USA abzüglich Alaska und Hawaii.

Das gerade beschriebene Ergebnis zeigt sich auch in der folgenden Abbildung, in der ein Fünfjahrestrend für die durchschnittlich heißesten und kältesten Tage berechnet wurde. Relevante Veränderungen bei heißen Temperaturen finden sich ab dem Ende der 1920er Jahre und dauern bis zum Beginn der 1950er Jahre. Danach ereignet sich – abgesehen von einem schwachen Trend, der extrem kalte Tage seltener werden sieht und auf den wir noch zu sprechen kommen, nichts.

Christy (2026).

Damit nicht zufrieden, hat Christy ein sehr gutes Maß für Wetterextreme entwickelt, eines, das die Abweichung des heißesten Tages im Jahr vom erwarteten Wert für den heißesten Tag über die Verteilung errechnet, ausweist. Das Ergebnis bestätigt die Ausnahmerolle, die die 1930er und 1940er Jahre, wenn es um heiße Tage geht, spielen und zeigt, dass sich alle Jahre zuvor und danach im Rahmen dessen finden, was man als normale Wetterschwankungen natürlicher Ursache bezeichnet.

Christy (2026).

Die entsprechende Darstellung für die Abweichung der kältesten Tage zeigt den bereits oben erwähnten Trend: Kalte Tage reduzieren in den letzten Jahren ihren Extremismus. Verglichen mit den Jahren vor 1980 werden die kalten Tage weniger extrem kalt.

Christy (2026).

Eine anschauliche Methode, um den in den dargestellten Abbildungen zu findenden Trend zu beschreiben, besteht darin, die Summe der Tage, an denen extremes Wetter (abweichung vom Erwartungswert), kalt oder heiß, gemessen wurde, über Zeit abzubilden und um die Differenz der Summe heißer und kalter Extremtage zu kombinieren:

Christy (2026).

Heiße und kalte Extremtage nehmen ab, gehen von mehr als 120 Tagen in den 1930er Jahren auf maximal 75 seit 1960 zurück. Gleichzeitig wird die Differenz zwischen heißen und kalten Tagen seit den 1990er Jahren geringer, deshalb geringer, weil die kalten Tage weniger extrem sind als sie es noch 1899 waren.

„The conclusion here would be that the CONUS has experienced a decline of around 30% of these durative extreme events in the past 100 years. Along with this decline has been an increase in heatwave days vs. cold wave days since the 1970s, mainly due to the increase in heatwave days in the West (…) and the decline in cold wave days overall.“

Aus diesen Daten muss man folgern, dass CONUS bei diesen extremen, dauerhaften Wetterereignissen einen Rückgang von rund 30% in den letzten 100 Jahren zu verzeichnen hat. Begleitet wird dieser Rückgang von einem Anstieg der Relation extrem heißer Tage zu extrem kalten Tagen, ausgelöst durch mehr Hitzewellen im Westen und einen Rückgang der Zahl extrem kalter Tage.

Also doch Klimawandel?
Sicher, wann hätte es keinen Klimawandel auf der Erde gegeben. Allerdings bewegt sich der Wandel im Rahmen dessen, was man als natürliche Variation erwarten kann. Ein Effekt von Treibhausgasen, wie er von den Klimawandelprofiteuren behauptet wird, kann NICHT nachgewiesen werden:

Overall, our project indicates that extremes in summer heat-related metrics for the CONUS … do not show increasing trends, but rather modest negative trends, and thus appear to be substantially affected by other forcings such as natural variability … .

[…]

These TMax and TMin results suggest that the magnitude of local and regional short-term natural variability in the CONUS, especially for TMax, is greater than the magnitude of warming due to GHGs and that a signal tied to GHGs has yet to emerge in these metrics.

Allgemein legt unser Projekt den Schluss nahe, dass Wetterextreme im Sommer (entsprechende Maße für CONUS) keinerlei Zunahme, sondern einen moderaten Rückgang zeigen, was zeigt, dass sie von natürlichen Prozessen, z.B. natürlicher Variabilität getrieben werden.,

[…]

Die Ergebnisse für TMax [Extreme Hitze] und TMin [Extreme Kälte] weisen darauf hin, dass das Ausmaß lokaler und regionaler kurzfristiger natürlicher Variabilität vor allem für TMax größer ist als es eine Erhitzung ausgelöst von Treibhausgasen wäre und sie zeigen, dass bislang keinerlei Hinweis auf einen Einfluss von Treibhausgasen auf extreme Wetterereignisse in den Daten zu finden ist.

Aber, so werden manche, die genau gelesen haben, einwenden: Weist nicht die Tatsache, dass extrem kalte Tage weniger und weniger extrem werden, auf einen Klimawandel hin, den man Menschen in die Schuhe schieben könnte?

Nein. Denn die Tatsache, dass kalte Tage weniger kalt in den Temperaturmessungen erscheinen, hat Christy in einer Reihe von Arbeiten bereits als Ergebnis eines Urban Heat Island Effekts beschrieben. Veränderungen in der Umgebung von Messstationen sorgen für weniger kalte Nächte, kein Klimawandel.

„The number of cold extreme events has declined in the past 30 years too and this is likely, in part, related to the development of infrastructure around the stations which disturbs the nocturnal boundary layer, inhibiting the formation of the cold, shallow layer in which TMin is observed.“

Die Anzahl extrem kalter Tage ist in den letzten 30 Jahren geringer geworden, mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest in Teilen ein Ergebnis des Baus von Infrastruktur in der Umgebung der Messtationen, wodurch die nächtliche Grenzschicht gestört und die Bildung der kalten, oberflächlichen Schicht verhindert wird, in der die minimale Temperatur (TMin) gemessen wird.“

Katata, Genki, Ronan Connolly, and Peter O’Neill (2023). Evidence of urban blending in homogenized temperature records in Japan and in the United States: Implications for the reliability of global land surface air temperature data. Journal of Applied Meteorology and Climatology 62(8): 1095-1114.

Kim, Diane, and John R. Christy (2022). Detecting impacts of surface development near weather stations since 1895 in the San Joaquin Valley of California. Theoretical and Applied Climatology 149, no. 3 (2022): 1223-1238.

McNider, Richard T., G. J. Steeneveld, A. A. M. Holtslag, R. A. Pielke Sr, S. Mackaro, A. Pour‐Biazar, J. Walters, U. Nair, and J. Christy (2012). Response and sensitivity of the nocturnal boundary layer over land to added longwave radiative forcing.Journal of Geophysical Research: Atmospheres 117(D14).

Mit anderen Worten, die Ergebnisse von Christy zeigen, dass sich heutige extreme Wetterereignisse im Rahmen dessen ereignen, was man als natürliche Variabilität erwarten kann und muss.

Kein Klimawandel weit und breit.

Aber vielleicht macht globaler Klimawandel ja einen Bogen um die USA und findet nur in Europa statt?


 

 

 

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