Laut dem FPÖ-nahen ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler reicht es auch schon seinen Kollegen im höchsten Kontrollgremium des ORF. Er kündigte für Donnerstag eine der dramatischsten Sitzungen, die es je gegeben hat, an – mit der Forderung: „Es muss alles auf den Tisch“.

Tatsächlich weiß man derzeit gar nicht mehr, wo im ORF überall der Hut brennt. Am Beginn der Pressekonferenz heute, Dienstag, mit FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker und Peter Westenthaler fasste Hafenecker die Problematik mit zwei Wörtern zusammen: „Na bumm!“

ORF bedient sich DÖW-Erkenntnisse für Kampagne gegen FPÖ

Der FPÖ-Generalsekretär, der auch Mediensprecher der Partei ist, übte scharfe Kritik am ORF-Redakteursrat, der ausgerechnet jenen Stiftungsrat angreife, der für Aufklärung sorge, nämlich Peter Westenthaler. Zugleich drückte er seine Verwunderung darüber aus, dass sich der „ORF Report“ in der heutigen Sendung – bereits zum zweiten Mal – mit dem Rechtsextremismus-Bericht des DÖW (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes) beschäftige, statt aktuell über die Vorkommnisse im eigenen Haus zu berichten.

Das DÖW, das per Gerichtsentscheid als pseudowissenschaftliches Institut genannt werden dürfe und von der Verlierer-Ampel mit 220.000 Euro gefördert werde, sei ein Instrument geworden, um die stärkste Partei des Landes zu diskreditieren – und dem ORF dienten die pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse des DÖW für eine Kampagne gegen die FPÖ. 

SPÖ-naher Stiftungsrat soll Weißmann mit Abwahl gedroht haben

Hafenecker wunderte sich auch, warum sich der ORF nicht mit einem Bericht beschäftige, der im Extradienst von Herausgeber Christian Mucha zu lesen gewesen wäre. Demnach soll der SPÖ-nahe Stiftungsrat Heinz Lederer dem damaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sinngemäß mit seiner Abwahl gedroht haben, sollte er nicht jene von Lederer genannten Produktionsfirmen beschäftigen. Hafenecker ergänzte, dass Lederer diesen Vorwurf entschieden bestreiten würde. 

Verheerendes Sittenbild

Durch ein verheerendes Sittenbild im ORF durch die Causa „Weißmann“ (Sexuelle Belästigung, keine sexuelle Belästigung, Schadenersatzforderung von Weißmann in Höhe von vier Millionen Euro) gebe der ORF ein Bild ab, das Österreich international bis auf die Kochen blamiere, waren sich Hafenecker und Westenthaler einig. 

Beide staunten auch darüber, dass der Gagenkaiser des ORF, Pius Strobl, der im Jahr auf 468.000 Euro kommt und sich eine Luxuspension von 2,4 Millionen Euro sichern möchte, völlig aus der Berichterstattung verschwunden sei. „Das hat sicher nichts damit zu tun, dass Strobl ein Mitbegründer der Grünen ist“, meinte Hafenecker ironisch. 

Die ganze Pressekonferenz von Christian Hafenecker und Peter Westenthaler können Sie auf dem YouTube-Kanal von FPÖ TV sehen:

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