Es ist jedes Mal eine routinierte Pressekonferenz – die dennoch stets wie ein Startsignal wirkt: Kaum hat das Bundesinnenministerium im Frühling Journalistinnen und Journalisten die neue Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) präsentiert, beginnt in Deutschland die öffentliche Debatte über Sicherheit und Kriminalität von Neuem. Dabei eignet sich diese Statistik nur bedingt, die tatsächliche Kriminalitätslage in Deutschland abzubilden.

Denn die PKS erfasst ausschließlich Straftaten, die angezeigt und somit registriert wurden – das sogenannte polizeiliche Hellfeld. Insbesondere Straftaten, die schambehaftet sind, bei denen die Befürchtung besteht, es werde einem nicht geglaubt oder ein enges Verhältnis zum Täter oder zur Täterin besteht, werden selten der Polizei gemeldet. Dunkelfeldbefragungen zeigen, dass mehr als 90 Prozent weiblicher Betroffener sexualisierter Gewalt die Tat nicht anzeigen. Zudem prägt die polizeiliche Kontrollpraxis selbst das Bild: Wo mehr kontrolliert wird, zum Beispiel in Form von Razzien, erscheinen zwangsläufig mehr Delikte in der PKS.

Die Daten sind somit eine Art Tätigkeitsbericht polizeilicher Arbeit. Wie es bei Staatsanwaltschaft und Gericht weitergeht, ob ein Fall eingestellt oder eine tatverdächtige Person freigesprochen wird, kann aus dieser Statistik nicht entnommen werden. Ein Anstieg oder ein Rückgang von Fallzahlen in der PKS kann tatsächlich mit einer Veränderung der Kriminalitätslage zu tun haben – oder aber von einem veränderten Anzeigeverhalten, einer Schwerpunktverschiebung polizeilicher Kontrollstrategien oder Gesetzesänderungen verursacht worden sein.

BKA-Präsident Holger Münch stellt noch eine andere Studie vor

Warum also bleibt die Statistik politisch und medial so wirkmächtig? Vor allem, weil sie Aussagen zur Entwicklung von Kriminalität zulässt. Mangels kontinuierlicher Dunkelfeldstudien ist die Polizeiliche Kriminalstatistik bisher nahezu konkurrenzlos. Zwar führt das Bundeskriminalamt inzwischen eigene repräsentative Befragungen durch – ein Schritt, der das Deutungsmonopol künftig relativieren könnte. Noch aber bestimmt die PKS weitgehend, welche Delikte als steigend oder sinkend gelten.

Dass die Aussagekraft der PKS begrenzt ist, gilt zunehmend als Konsens. Auch Medien verweisen häufiger auf ihre methodischen Grenzen, und das Bundeskriminalamt hat darauf reagiert: In seiner Forschungsstelle werden inzwischen systematisch Dunkelfeldbefragungen durchgeführt.

Bei der diesjährigen Bundespressekonferenz wurde dieser Wandel erstmals sichtbar. Neben dem Hellfeld der PKS stellte BKA-Präsident Holger Münch auch ausgewählte Ergebnisse der zum zweiten Mal durchgeführten Studie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) vor.

Wie sind nun die aktuellen Zahlen einzuordnen?

Seit 2007 ist in Deutschland langfristig ein Rückgang von Gewalt zu beobachten

Der leichte Rückgang der Gewaltkriminalität um 2,3 Prozent wirkt angesichts der lauten Debatten über eine angebliche Verrohung der Gesellschaft überraschend, kriminologisch fügt er sich jedoch ins Bild. Seit 2007 ist in Deutschland langfristig ein Rückgang von Gewalt zu beobachten, begleitet von wachsender gesellschaftlicher Sensibilität.

Mit dem Gewaltschutzgesetz von 2002 wurden staatliche Eingriffsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt ausgeweitet, neue Delikte wie Stalking kriminalisiert, Mobbing und Hassrede stärker problematisiert, das Sexualstrafrecht reformiert. Gewalt in der Erziehung gilt heute als inakzeptabel, Konfliktlösung ohne Gewalt als gesellschaftliches Ideal. Erklärungsbedürftig bleiben allerdings die deutlichen Anstiege der Gewaltzahlen in den Jahren nach der Pandemie, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ein Befund, der auch kriminologisch schwer zu erklären ist.

Die aktuelle PKS weist einen Rückgang der Jugendgewalt um 7,4 Prozent aus, während bei Kindern noch ein leichter Anstieg von 3,3 Prozent zu verzeichnen ist. Hinter diesen Zahlen könnten – folgt man der Logik, dass „Kinder, die Probleme machen, oft selbst welche haben“ – die Folgen der Corona-Zeit ebenso eine Rolle spielen wie strukturelle Bedingungen des Aufwachsens. Dazu zählen knappe finanzielle und personelle Ressourcen im Bildungsbereich sowie ein Mangel an Freizeit- und Schutzräumen. Die intensive Nutzung sozialer Medien wirkt zusätzlich belastend. Insgesamt zeigt sich die angespannte Lage von Kindern und Jugendlichen unter anderem in einer Zunahme psychischer Probleme.

Soziale Lebenslagen – und nicht Herkunft – sind entscheidend

Nichtdeutsche Tatverdächtige sind, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, in einigen Deliktbereichen, darunter auch der Gewaltkriminalität, überrepräsentiert. Anders als bisweilen behauptet, ist das weder in der medialen Berichterstattung noch in der kriminologischen Forschung ein Tabu, sich diesem Thema anzunehmen.

Dabei zeigen Studien, dass nicht Herkunft, sondern soziale Lebenslagen entscheidend sind. Dazu zählen etwa die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, lange Asylverfahren, eingeschränkter Arbeitsmarktzugang und fehlende Zukunftsperspektiven. Solche Bedingungen können das Konfliktpotenzial erhöhen. In der öffentlichen Debatte gerät dabei jedoch oft aus dem Blick, dass der überwiegende Teil der zugewanderten Bevölkerung in Deutschland nicht strafrechtlich in Erscheinung tritt.

Während die Gewaltkriminalität insgesamt leicht zurückgeht, bleibt der Anstieg bei Sexualdelikten auffällig. Dies lässt sich zumindest teilweise als Ausdruck einer gestiegenen Anzeigebereitschaft deuten. Dafür spricht auch, dass 46 Prozent der in der aktuellen Statistik erfassten Fälle bereits vor 2025 verübt wurden. Viele Betroffene zeigen demnach auch länger zurückliegende Taten an. Die intensiven gesellschaftlichen Debatten könnten dabei auf ein verändertes Klima hinweisen, das die Entscheidung zur Anzeige erleichtert.

Menschen mit polnischer oder türkischer Migrationsgeschichte berichten häufiger von Unsicherheitsgefühlen

Wie sicher ist Deutschland? Für viele hängt diese Frage vor allem daran, ob man sich im öffentlichen Raum ohne Angst vor fremden Angriffen bewegen kann. Tatsächlich ist das Risiko, dort Opfer eines spontanen Übergriffs zu werden, gering; die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum ist rückläufig, Gewalt konzentriert sich überwiegend auf den sozialen Nahraum.

Das Sicherheitsgefühl in Deutschland ist ebenso, anders als oft behauptet, grundsätzlich sehr gut: In der eigenen Wohnumgebung fühlen sich die meisten Menschen sicher. Unsicherheiten entstehen eher an schlecht einsehbaren Orten oder dort, wo Verschmutzung, Gerüche oder offener Drogenkonsum das Umfeld prägen. Das subjektive Unbehagen bedeutet jedoch nicht zwingend ein erhöhtes tatsächliches Risiko. Auffällig bleiben Unterschiede im Sicherheitsempfinden: Insbesondere Frauen und Menschen mit polnischer oder türkischer Migrationsgeschichte berichten häufiger von Unsicherheitsgefühlen.

Wie fällt also die kriminologische Bilanz der diesjährigen PKS aus – alles unproblematisch? So einfach ist es nicht.

Wirtschaftskriminalität verursacht enorme Schäden

Zunächst bleibt festzuhalten, dass die Statistik nur einen Ausschnitt der Kriminalität abbildet. Hinzu kommt: Nicht nur die Statistik selbst, auch die anschließende Debatte ist selektiv. Einzelne Deliktfelder werden herausgegriffen, meist solche mit hoher emotionaler Anschlussfähigkeit, andere ausgeblendet, wodurch ein verzerrtes Gesamtbild entstehen kann. Deliktsbereiche wie Wirtschaftskriminalität gehen dadurch unter, obwohl sie für einen riesigen monetären Schaden verantwortlich sind.

Davon abgesehen, verdient beim Blick auf die diesjährige PKS vor allem die Gewaltkriminalität Aufmerksamkeit: Sie ist trotz einzelner Rückgänge weiterhin hoch. Ein Befund einer „verrohten Gesellschaft“ lässt sich daraus zwar nicht ableiten, gleichwohl bleibt dieses Niveau gesellschaftlich nicht akzeptabel und verweist auf den Auftrag, Gewalt weiter zu reduzieren.

Der Blick auf langfristige Entwicklungen zeigt dabei auch Gegenbewegungen – etwa den deutlichen Rückgang der Jugendgewalt zwischen 2007 und 2015, übrigens ohne dass man die Strafmündigkeitsgrenze verändert hat. Entscheidend ist zu verstehen, welche sozialen und präventiven Maßnahmen diesen Trend ermöglicht haben. Denn Kriminalität ist kein Schicksal, sondern gesellschaftlich gestaltbar.

Gina Rosa Wollinger ist Professorin für Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen. Mit der Soziologin Nicole Bögelein veröffentlicht sie den Podcast True Criminology. Gemeinsam haben beide im März das Buch True Criminology. Mythen, Fakten, Hintergründe im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. veröffentlicht (304 Seiten, 20 Euro).

ie schambehaftet sind, bei denen die Befürchtung besteht, es werde einem nicht geglaubt oder ein enges Verhältnis zum Täter oder zur Täterin besteht, werden selten der Polizei gemeldet. Dunkelfeldbefragungen zeigen, dass mehr als 90 Prozent weiblicher Betroffener sexualisierter Gewalt die Tat nicht anzeigen. Zudem prägt die polizeiliche Kontrollpraxis selbst das Bild: Wo mehr kontrolliert wird, zum Beispiel in Form von Razzien, erscheinen zwangsläufig mehr Delikte in der PKS.Die Daten sind somit eine Art Tätigkeitsbericht polizeilicher Arbeit. Wie es bei Staatsanwaltschaft und Gericht weitergeht, ob ein Fall eingestellt oder eine tatverdächtige Person freigesprochen wird, kann aus dieser Statistik nicht entnommen werden. Ein Anstieg oder ein Rückgang von Fallzahlen in der PKS kann tatsächlich mit einer Veränderung der Kriminalitätslage zu tun haben – oder aber von einem veränderten Anzeigeverhalten, einer Schwerpunktverschiebung polizeilicher Kontrollstrategien oder Gesetzesänderungen verursacht worden sein.BKA-Präsident Holger Münch stellt noch eine andere Studie vorWarum also bleibt die Statistik politisch und medial so wirkmächtig? Vor allem, weil sie Aussagen zur Entwicklung von Kriminalität zulässt. Mangels kontinuierlicher Dunkelfeldstudien ist die Polizeiliche Kriminalstatistik bisher nahezu konkurrenzlos. Zwar führt das Bundeskriminalamt inzwischen eigene repräsentative Befragungen durch – ein Schritt, der das Deutungsmonopol künftig relativieren könnte. Noch aber bestimmt die PKS weitgehend, welche Delikte als steigend oder sinkend gelten.Dass die Aussagekraft der PKS begrenzt ist, gilt zunehmend als Konsens. Auch Medien verweisen häufiger auf ihre methodischen Grenzen, und das Bundeskriminalamt hat darauf reagiert: In seiner Forschungsstelle werden inzwischen systematisch Dunkelfeldbefragungen durchgeführt.Bei der diesjährigen Bundespressekonferenz wurde dieser Wandel erstmals sichtbar. Neben dem Hellfeld der PKS stellte BKA-Präsident Holger Münch auch ausgewählte Ergebnisse der zum zweiten Mal durchgeführten Studie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) vor.Wie sind nun die aktuellen Zahlen einzuordnen?Seit 2007 ist in Deutschland langfristig ein Rückgang von Gewalt zu beobachtenDer leichte Rückgang der Gewaltkriminalität um 2,3 Prozent wirkt angesichts der lauten Debatten über eine angebliche Verrohung der Gesellschaft überraschend, kriminologisch fügt er sich jedoch ins Bild. Seit 2007 ist in Deutschland langfristig ein Rückgang von Gewalt zu beobachten, begleitet von wachsender gesellschaftlicher Sensibilität.Mit dem Gewaltschutzgesetz von 2002 wurden staatliche Eingriffsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt ausgeweitet, neue Delikte wie Stalking kriminalisiert, Mobbing und Hassrede stärker problematisiert, das Sexualstrafrecht reformiert. Gewalt in der Erziehung gilt heute als inakzeptabel, Konfliktlösung ohne Gewalt als gesellschaftliches Ideal. Erklärungsbedürftig bleiben allerdings die deutlichen Anstiege der Gewaltzahlen in den Jahren nach der Pandemie, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ein Befund, der auch kriminologisch schwer zu erklären ist.Die aktuelle PKS weist einen Rückgang der Jugendgewalt um 7,4 Prozent aus, während bei Kindern noch ein leichter Anstieg von 3,3 Prozent zu verzeichnen ist. Hinter diesen Zahlen könnten – folgt man der Logik, dass „Kinder, die Probleme machen, oft selbst welche haben“ – die Folgen der Corona-Zeit ebenso eine Rolle spielen wie strukturelle Bedingungen des Aufwachsens. Dazu zählen knappe finanzielle und personelle Ressourcen im Bildungsbereich sowie ein Mangel an Freizeit- und Schutzräumen. Die intensive Nutzung sozialer Medien wirkt zusätzlich belastend. Insgesamt zeigt sich die angespannte Lage von Kindern und Jugendlichen unter anderem in einer Zunahme psychischer Probleme.Soziale Lebenslagen – und nicht Herkunft – sind entscheidendNichtdeutsche Tatverdächtige sind, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, in einigen Deliktbereichen, darunter auch der Gewaltkriminalität, überrepräsentiert. Anders als bisweilen behauptet, ist das weder in der medialen Berichterstattung noch in der kriminologischen Forschung ein Tabu, sich diesem Thema anzunehmen.Dabei zeigen Studien, dass nicht Herkunft, sondern soziale Lebenslagen entscheidend sind. Dazu zählen etwa die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, lange Asylverfahren, eingeschränkter Arbeitsmarktzugang und fehlende Zukunftsperspektiven. Solche Bedingungen können das Konfliktpotenzial erhöhen. In der öffentlichen Debatte gerät dabei jedoch oft aus dem Blick, dass der überwiegende Teil der zugewanderten Bevölkerung in Deutschland nicht strafrechtlich in Erscheinung tritt.Während die Gewaltkriminalität insgesamt leicht zurückgeht, bleibt der Anstieg bei Sexualdelikten auffällig. Dies lässt sich zumindest teilweise als Ausdruck einer gestiegenen Anzeigebereitschaft deuten. Dafür spricht auch, dass 46 Prozent der in der aktuellen Statistik erfassten Fälle bereits vor 2025 verübt wurden. Viele Betroffene zeigen demnach auch länger zurückliegende Taten an. Die intensiven gesellschaftlichen Debatten könnten dabei auf ein verändertes Klima hinweisen, das die Entscheidung zur Anzeige erleichtert.Menschen mit polnischer oder türkischer Migrationsgeschichte berichten häufiger von UnsicherheitsgefühlenWie sicher ist Deutschland? Für viele hängt diese Frage vor allem daran, ob man sich im öffentlichen Raum ohne Angst vor fremden Angriffen bewegen kann. Tatsächlich ist das Risiko, dort Opfer eines spontanen Übergriffs zu werden, gering; die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum ist rückläufig, Gewalt konzentriert sich überwiegend auf den sozialen Nahraum.Das Sicherheitsgefühl in Deutschland ist ebenso, anders als oft behauptet, grundsätzlich sehr gut: In der eigenen Wohnumgebung fühlen sich die meisten Menschen sicher. Unsicherheiten entstehen eher an schlecht einsehbaren Orten oder dort, wo Verschmutzung, Gerüche oder offener Drogenkonsum das Umfeld prägen. Das subjektive Unbehagen bedeutet jedoch nicht zwingend ein erhöhtes tatsächliches Risiko. Auffällig bleiben Unterschiede im Sicherheitsempfinden: Insbesondere Frauen und Menschen mit polnischer oder türkischer Migrationsgeschichte berichten häufiger von Unsicherheitsgefühlen.Wie fällt also die kriminologische Bilanz der diesjährigen PKS aus – alles unproblematisch? So einfach ist es nicht.Wirtschaftskriminalität verursacht enorme SchädenZunächst bleibt festzuhalten, dass die Statistik nur einen Ausschnitt der Kriminalität abbildet. Hinzu kommt: Nicht nur die Statistik selbst, auch die anschließende Debatte ist selektiv. Einzelne Deliktfelder werden herausgegriffen, meist solche mit hoher emotionaler Anschlussfähigkeit, andere ausgeblendet, wodurch ein verzerrtes Gesamtbild entstehen kann. Deliktsbereiche wie Wirtschaftskriminalität gehen dadurch unter, obwohl sie für einen riesigen monetären Schaden verantwortlich sind.Davon abgesehen, verdient beim Blick auf die diesjährige PKS vor allem die Gewaltkriminalität Aufmerksamkeit: Sie ist trotz einzelner Rückgänge weiterhin hoch. Ein Befund einer „verrohten Gesellschaft“ lässt sich daraus zwar nicht ableiten, gleichwohl bleibt dieses Niveau gesellschaftlich nicht akzeptabel und verweist auf den Auftrag, Gewalt weiter zu reduzieren.Der Blick auf langfristige Entwicklungen zeigt dabei auch Gegenbewegungen – etwa den deutlichen Rückgang der Jugendgewalt zwischen 2007 und 2015, übrigens ohne dass man die Strafmündigkeitsgrenze verändert hat. Entscheidend ist zu verstehen, welche sozialen und präventiven Maßnahmen diesen Trend ermöglicht haben. Denn Kriminalität ist kein Schicksal, sondern gesellschaftlich gestaltbar.



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