Zur Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus nach einem Ende des Irankriegs wird ein Minenjagdboot am kommenden Montag in Richtung Mittelmeer auslaufen. Das Minenjagdboot „Fulda“ der Deutschen Marine wird am 4. Mai von Kiel aus auslaufen, wie die Bundeswehr am Mittwoch, 29. April, mitteilte.

Die „Fulda“ werde aus einem NATO-Einsatz in der Nord- und Ostsee herausgelöst, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Derzeit werde das Boot mit einer Besatzung von bis zu 45 Soldaten für den Einsatz ausgerüstet.

Die Fahrt werde etwa zwei Wochen dauern. Im Mittelmeer solle der Minensucher in einen NATO-Einsatz eingeliedert werden. Das genaue Aufgabengebiet solle dann noch festgelegt werden.

Eine Ministeriumssprecherin hatte am Wochenende mitgeteilt, dass durch die „Vorausstationierung“ „wertvolle Zeit“ gespart werde, um die im Bündnis hoch anerkannten Minenjagd-Fähigkeiten der „Fulda“ schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die Bundesregierung bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind.

Für den Einsatz in der Straße von Hormus ist ein Mandat des Deutschen Bundestags Voraussetzung. (afp/red)



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