Es ist ein brutales Verbrechen, eine Tat von unbegreiflicher und abgrundtiefer Bösartigkeit – und sie dominiert zahlreiche US-Medien. Die siebenjährige Athena Strand spielte ahnungslos in der Einfahrt ihres Elternhauses in Texas. Dann fuhr der FedEx-Bote Tanner Horner (34) vor. Er hatte ein Weihnachtsgeschenk für das kleine Mädchen dabei: Barbie-Puppen. Doch statt Freude brachte dieser Mann den puren Horror.
Jetzt steht die Bestie, die sich schuldig bekannt hat, vor Gericht. Es geht um die Frage: Todesstrafe oder lebenslange Haft? Und was sich derzeit im Gerichtssaal abspielt, bricht selbst hartgesottenen Ermittlern das Herz. Lange Zeit tischte Horner den Behörden und sogar seiner eigenen Mutter eine dreiste Lüge auf: Er habe das Mädchen beim Rückwärtsfahren versehentlich angefahren. In Panik, so seine kaltschnäuzige Behauptung, habe er das unschuldige Kind dann in seinen Lieferwagen gezerrt und erwürgt, damit sie ihn nicht bei ihrem Vater verpetzen könne.
Doch der Staatsanwalt machte vor Gericht unmissverständlich klar: „Das ist eine absolute Lüge. Es ist Lüge auf Lüge auf Lüge.“ Athena war völlig unverletzt, als das 115-Kilo-Monster das zierliche, gerade einmal 30 Kilo schwere Mädchen in seinen Truck zerrte. Seine eigenen abscheulichen Taten hatte er auf Video festgehalten.
Vor Gericht wurden den Geschworenen die Aufnahmen aus dem Inneren des Lieferwagens vorgespielt. Es sind Szenen, die man kaum ertragen kann. Das Video zeigt, wie Horner das Kind in den dunklen Laderaum sperrt. Zweimal zischt er ihr eisig zu: „Schrei nicht, oder ich tue dir weh.“ Athena, auf den Knien kauernd, fragt ihren Peiniger mit zitternder Kinderstimme: „Was machst du da? Bist du ein Entführer?“ Als sie wissen will, wohin sie fahren, antwortet das Monster nur: „Das spielt keine Rolle.“
Dann deckt Horner die Kamera ab. Doch das Mikrofon läuft weiter und zeichnet alles auf. Horner fragt das Todesangst leidende Kind nach ihrem Alter und ihrer Schule, bevor das Gespräch eine widerwärtige Wendung nimmt: „Du bist wirklich hübsch, weißt du das?“, sagt er zu der Siebenjährigen. Als der Wagen hält, befiehlt er ihr, ihr Shirt auszuziehen. Auf dem Band ist zu hören, wie das kleine Mädchen vehement „Nein!“ ruft und weinend nach ihrer Mama schreit. Dann folgen nur noch lautes Poltern, Würgegeräusche und die verzweifelten Schreie eines Kindes, das um sein Leben kämpft. Staatsanwalt James Stainton zu den Geschworenen: „Sie werden hören, was ein 115-Kilo-Mann einem 30-Kilo-Kind antun kann. Wenn ich sage, es ist schrecklich, dann meine ich das auch so.“
Die kleine Athena gab nicht kampflos auf, wie die Spuren beweisen. Unter ihren Fingernägeln wurde die DNA des Mörders gefunden. Auch Horners DNA befand sich laut Staatsanwaltschaft „an Stellen, an denen man bei einem siebenjährigen Mädchen keine DNA finden sollte.“ Am Ende starb Athena durch stumpfe Gewalteinwirkung, Ersticken und Würgen. Ihre nackte Leiche wurde Tage später wie Müll verscharrt an einem Flussufer gefunden.
Die Verteidigung versucht, den brutalen Kindermörder mit den üblichen Ausreden vor der Todesspritze zu retten. Plötzlich ist von angeblichen „Gehirnschäden“ die Rede, weil Horners Mutter in der Schwangerschaft getrunken haben soll. Er habe Autismus, psychische Probleme und sei als Kind Blei ausgesetzt gewesen. Ein Experte der Verteidigung behauptet ernsthaft, der Mörder könne den Anforderungen der realen Welt schlichtweg nicht gerecht werden. Doch um einen Führerschein zu machen und Pakete auszufahren, scheinen seine geistigen Kapazitäten ausgereicht zu haben.
Das alles sind Ausreden, die das unermessliche Leid der Familie verhöhnen. Athenas Mutter brach im Gerichtssaal zusammen. Das letzte, was sie ihrer Tochter vor der Tat gesagt hatte, war: „Ich liebe dich.“ Ein Satz, der für immer bleibt. Nun liegt es an den Geschworenen, ob sie sich von den fadenscheinigen Ausreden der Verteidiger blenden lassen – oder ob Tanner Horner für diese unvorstellbare Tat die Höchststrafe bekommt.
Um solche Täter permanent aus der Gesellschaft zu entfernen, kennt man in den USA die Todesstrafe. Der Vollzug wird durch die politische Linke behindert. Donald Trump führt deshalb die Möglichkeit wieder ein, die Strafe durch ein Erschießungskommando ausführen zu lassen, wenn andere Mittel nicht zur Verfügung stehen.