Ein Gespräch über Korruption, Medienkontrolle und den Verlust der Transparenz

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenfacharzt, ehemaliger Leiter eines Gesundheitsamtes und 15 Jahre SPD-Bundestagsabgeordneter, gilt seit Jahren als einer der schärfsten Kritiker globaler Pandemie-Politik. In einem ausführlichen Interview beleuchtet er die Kontinuität von „Pandemie-Geschäftsideen“ von der Vogel- und Schweinegrippe bis hin zur Corona-Krise.

Er wirft WHO, Pharmaindustrie, Politik, Medien und Behörden wie dem Robert Koch-Institut (RKI) systematische Fehlsteuerung, Interessenkonflikte und die Erzeugung künstlicher Angst vor. Das Gespräch liest sich wie eine Abrechnung mit zwei Jahrzehnten zunehmend perfektionierter Panikmache.

Wodargs Werdegang und frühe Warnungen

Wodarg beschreibt seinen Weg: Nach Tätigkeiten in der AIDS-Beratung, Hygiene und als Amtsarzt zog er für die SPD in den Bundestag ein – direkt gewählt im Wahlkreis, oft im Konflikt mit der Parteilinie.

Er war lange in der WHO involviert und beobachtete dort wiederholt „Fehlalarme“. Von AIDS über Tschernobyl, BSE (wo praktisch niemand erkrankte) bis zu SARS-1, bei dem Christian Drosten bereits mit PCR-Tests eine zentrale Rolle spielte, zieht sich ein roter Faden: Angst erzeugen, Tests und Medikamente pushen, Milliardengeschäfte ermöglichen.

Besonders die Vogelgrippe (Tamiflu von Roche, mit Donald Rumsfeld verbunden) und die Schweinegrippe 2009/2010 dienen ihm als Blaupause. Bei der Schweinegrippe wurden in Deutschland 50 Millionen Impfdosen bestellt, nur 4 Millionen verimpft. Die Ärzte blieben misstrauisch, die Medien berichteten kritisch, und die Grippewelle war extrem mild.

Wodarg telefonierte selbst mit dem Chef der australischen Gesundheitsbehörde – „alles wie immer“. Er kritisiert die Abhängigkeit von WHO-Meldungen statt direkter Nachfragen vor Ort.

Interessenkonflikte: Pharma, STIKO, RKI und Politik

Als ehemaliger Vorstand von Transparency International Deutschland hat Wodarg Korruption im Gesundheitswesen bekämpft.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim RKI bezeichnet er als „Propagandainstitut“ ohne echten wissenschaftlichen Wert. Die Mitglieder seien weisungsabhängig, das RKI unter Fachaufsicht der Bundesregierung. „Die Bundesregierung kann dem RKI sagen, was es sagen soll.“

Die RKI-Protokolle zeigten zwar gründliche interne Arbeit (Monitoring, Erreger-Suche), doch plötzlich tauchte „Corona“ wie aus dem Nichts auf – obwohl man vorher nie danach gesucht habe, trotz angeblicher Vorgeschichte in Guangdong.

Wodarg berichtet von starkem Lobby-Einfluss über Ministerien, Parteien und die Spitze des RKI. Als Abgeordneter habe er mit dem Personalrat des RKI „hinter den Kulissen“ gesprochen – dort seien Druck, abgebrochene Projekte und unsinnige neue Vorhaben Alltag gewesen.

Die Schweinegrippe als Probelauf für Corona

Die Schweinegrippe-Impfstoffe (Pandemrix von GlaxoSmithKline mit Adjuvans, Novartis-Impfstoff aus Hunde-Nierenzellen in Bioreaktoren) waren problematisch.

Pandemrix führte zu Narkolepsie-Fällen (Autoimmunreaktion). Der Novartis-Impfstoff war nie ausreichend auf Krebsrisiken geprüft. Wodarg schlug Alarm – die Bild-Zeitung titelte reißerisch „Der macht Krebs“.

Die Bundesregierung (unter Ulla Schmidt, SPD) stornierte Teile der Bestellungen nach seiner Fraktionsrede, in der er die Kollegen eindringlich warnte. Niemand widersprach.

Im Europarat leitete er einen Untersuchungsausschuss ein. Journalisten deckten damals noch Interessenkonflikte bei WHO-Experten auf.

Heute sei das anders: Kritische Stimmen wie seine eigene wurden ab März 2020 (nach einem ZDF-Auftritt) systematisch ausgeblendet. Arte und andere Sender luden ihn nicht mehr ein. Die „arme Journalistin“ habe massiven Druck bekommen.

Medien, Faktenchecker und Gleichschaltung

Wodarg beschreibt eine massive Veränderung: Während bei der Schweinegrippe noch kritische Berichterstattung möglich war, sei bei Corona eine koordinierte Abschaltung erfolgt.

Er nennt Treffen von Journalisten 2019 beim BBC, bei denen man sich gegen „falsche Informationen“ verschworen habe. Faktenchecker hätten ihn persönlich diffamiert statt Argumente zu prüfen.

Transparency International sei teilweise von GlaxoSmithKline finanziert worden – eine öffentliche Nachfrage dazu habe eisiges Schweigen und Konsequenzen für ihn ausgelöst. Auch Correctiv und investigative Plattformen hätten bei Corona versagt oder sich angepasst.

Militärische und globale Vorbereitung

Ein zentraler Vorwurf: Die Corona-Maßnahmen liefen über die „militärische Schiene“. Impfstoff-Logistik durch Bundeswehr und Partner (NATO), Patente Jahre im Voraus, Emergency-Use-Autorisierungen, Pandemie-Übungen ab 2015 (allein 2019 sechs auf europäischer Ebene).

Wodarg sieht das als inszenierten Zirkus: Hotspots in New York, Madrid, Norditalien, falsche Therapien (Beatmung), PCR-Tests von Drosten als Fall-Generator, Verschwinden der Influenza-Statistik. „Man hat die Pandemie beigetestet.“

ChatGPT habe ihm auf die Frage, ob ein Virus oder eine „Schutz-Spritze“ effektiver schädige, sinngemäß die zweite Variante als klüger bestätigt (nach Umformulierung als Roman-Idee). China habe im März 2020 plötzlich das Testen eingestellt – „Show für den Export von Angst“.

Impfschäden, Entsorgung und Nachwirkungen

Bei Schweinegrippe-Impfstoffen gab es schwere Nebenwirkungen. Ähnlich bei Corona: Offiziell keine Impfschäden, alles „Post-Covid“. Wodarg lächelt dazu wissend.

Die Massenbestellungen führten zu Überbeständen – Entsorgung idealerweise durch Verbrennung (kein Umweltproblem). Frühere Chargen (Tamiflu) wurden offenbar verschenkt.

Er warnt vor „Orphan Drugs“-Tricks: Billige Medikamente bekommen neue Indikationen und Fantasiepreise.

Schlussbotschaft: Subsidiarität und Misstrauen gegenüber Supranationalem

Wodarg plädiert abschließend für das Subsidiaritätsprinzip: Probleme vor Ort lösen, wo man sich kennt und Verantwortliche greifbar sind.

WHO, EU und andere ferne Strukturen seien intransparent und leicht korrumpierbar. Man müsse misstrauisch bleiben, den Verstand gebrauchen, Medien kritisch sehen und sich nicht von Zensur (Digital Services Act, Löschungen auf TikTok etc.) einschüchtern lassen.

„Freiheit wird aus Mut gemacht.“

Einordnung und Brisanz

Wodargs Analyse zeichnet das Bild einer über Jahrzehnte verfeinerten „Geschäftsidee“: Angst erzeugen → staatliche Großbestellungen → Gewinne für Pharma → Kontrolle der Narrative durch Medien und Behörden.

Die RKI-Protokolle, die späteren Enthüllungen zu Interessenkonflikten und die anhaltende Debatte um Impfschäden geben seinen frühen Warnungen zumindest teilweise Rückhalt. Kritiker werfen ihm Verschwörungsdenken vor – er selbst sieht sich als Aufklärer, der Transparenz einfordert.

Das Interview unterstreicht, warum eine echte, unabhängige Aufarbeitung der Corona-Zeit – jenseits parlamentarischer Ausschüsse – weiter dringend nötig ist.

Wodarg bleibt aktiv: Auf seiner Website www.wodarg.com finden sich Termine zu Vorträgen, in denen er die „Tricks der Pharmaindustrie“ weiter thematisiert.

Die Debatte um Pandemie-Politik ist nicht vorbei. Sie berührt Grundfragen von Souveränität, Pressefreiheit, wissenschaftlicher Integrität und dem Schutz der Bürger vor staatlich-pharmazeutisch-medialer Übermacht.

Dr. Wodarg fordert: Hinsehen, nachfragen, nein sagen können.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert