471 Millionen Euro im Bild:

Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, das „Apartment„, 21 Räume, 5 Etagen, 2.500 Quadratmeter, Terrace, Balkon, Swimming-Pool, zu erwerben, dann können Sie sich hier kundig machen, müssen jedoch Rinat Akhmetov ausbooten, der das „Apartment“ gerade für rund 471 Millionen Euro erworben hat.

Man gönnt sich ja sonst nichts.
Fast nichts, nur noch eine kleine Villa an der Riveira, die Villa Leopolda in Villefranch sur Mer:

Die Villa Leopolda ist schon für 200 Millionen Euro zu haben.
Ein Schnäppchen, das sich Rinat Akhmetov gesichert hat.
Und damit beginnen die Probleme:

Als Milliardär hat man es nicht leicht.
Ständig muss man sich überlegen, in welchem Tümpel man heute die Sonne genießen will… Indes, um von Pool 1 zu Pool 2 zu gelangen, ist es ganz nützlich, einen fahrbaren Untersatz zu haben, der einem „in Stil“ von Pool 1 zu Pool 2 bringt, eine kleine Yacht, die Licht ins Dunkel des Ukrainischen Kriegs bringt, weshalb wir sie „Luminance“ nennen:

Schlappe 550 Millionen Euro hat der Bau dieser Yacht gekostet. Jährliche Unterhaltskosten von rund 50 Millionen Euro kommen oben drauf. Kein Problem, wenn man, wie Rinat Akhmetov, dem Club der Milliardäre angehört. Auf rund 8 Milliarden Euro wird der „Net-Worth“ von Akhmetov geschätzt. Akhmetov ist das, was man einen „Oligarchen“ nennt, einen UKRAINISCHEN Oligarchen.

Er präsidiert über ein Imperium von Unternehmen, ohne deren Zutun wenig geht, in der Ukraine:

  • SCM Systems Capital Management ist das Dach von Akhmetovs Imperium. Alleiniger Eigentümer: Akhmetov.
  • DTEK ist der größte Player auf dem Ukrainischen Energiemarkt. Ohne das Unternehmen gibt es in der Ukraine keinen Strom.
  • Metinvest handelt in Stahl und Fossilem, ist der größte Exporteur der Ukraine.
  • Die Superlative fallen einfach so an.
  • z.B. alsFUIB: First Ukrainian International Bank (Перший Український Міжнародний Банк — Перший Український Міжнародний Банк), das Standbein im Bankensektor
  • Ukrtelecom – spricht für sich;
  • Lemtrans – Transport und Logistik;
  • HarvEAST – Agrarprodukte;
  • vervollständigt von RealEstate und anderen Investment-Unternehmen.

Das Firmenimperium von Oligarch Akhmetov überspannt die Ukrainische Gesellschaft wie eine Krake, eine sehr lukrative Krake, denn obschon Akhmetov in seiner Energiesparte mit DTEK mehr als 4 Milliarden Euro als Kosten aus dem Krieg mit Russland und notwendigen Reparaturen am Stromversorgungsnetz erwachsen sein sollen, floriert das Unternehmen, floriert vor allem sein Handelsarm „D.Trading“, ein Händler in Strom, der sich zunutze macht, was irre Politiker in Europa und der Ukraine, dort vielleicht weniger irre als verschlagen, als Gelegenheitsstruktur für systematische Korruption errichtet haben.

Der Ukrainische Strommarkt zerfällt in einen Day Ahead Market und einen Intraday-Trading Market, ergänzt um einen Balancing Market, auf dem vordergründig die Folgen des Krieges, aber wohl eher die Folgen von Gier gehandelt werden. Der Balancing Market soll Unter- bzw. Überversorgung mit Strom in der Ukraine austarieren, per Preis als Vehikel zwischen Nachfrage und Angebot, was dazu führt, dass Strom mit einer Preisspanne von 0,01 UAH/Mwh bis 6.800 UAH/Mwh gehandelt wird (UAH = Ukrainian Hryvnia). Das entspricht 0.00019 Euro und 132 Euro pro MwH, eine nette Spanne, mit der man Geld verdienen kann. Man kann sich auch darauf spezialisieren, billigen Strom am Balancing Market aufzukaufen und am Day Ahead oder Intraday-Market mit Profit zu verkaufen. Und das genau ist das Geschäftsmodell, das von der EU-Kommission abgesegnete, angeblich legale Modell, um Steuerzahler zu schröpfen, dass es kracht. Rund 2 Milliarden Euro haben die Staaten der EU sowie die USA versprochen, um den Energiemarkt der Ukraine zu stabilisieren. Wie das erfolgt, haben wir gerade beschrieben.

Wie gesagt, „der Handel“ ist legal und Akhmetovs „D.Trading“ hat sich darauf spezialisiert mit einem Umsatz von 5,6 Milliarden Euro im Jahre 2025, vom dem ein Reingewinn von 114,6 Millionen Euro geblieben ist.
Man kann gut damit verdienen.

SciFi-Supt

FINANZKRISE


Selbst wir leben nicht von Luft und Liebe!


Aber nur, weil andere stets Geld von uns wollen…. zunehmend mehr Geld von uns wollen.

So viel, dass ScienceFiles am (finanziellen) Abgrund steht.

Wenn Sie gerne lesen, was Sie bei ScienceFiles lesen und auch weiterhin lesen wollen, was Sie nur bei uns finden, dann müssen Sie uns flüssig halten.


Es gibt vier Möglichkeiten, uns zu unterstützen:



Weitere Informationen finden Sie hier:


ScienceFiles-Unterstützung

Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!


Rinat Akhmetov

Noch besser könnte man verdienen, wenn man einen staatlichen Verbündeten hätte, der Strom unter Preis, zu Minimalpreis abgibt. ENERGOATOM zum Beispiel, den korrupten staatlichen Konzern, den das NABU, das National Anti-Corruption Bureau of Ukraine gerade „hops“ genommen hat. Es war kurz in westlichen Medien zu lesen, ist aber schnell unter Verweis auf russische Raketenangriffe aus den Meldungen der MS-Medien gebombt worden. ENERGOATOM ist ins Fadenkreuz des NABU gekommen, weil die dort Versammelten eine kriminelle Organisation gegründet haben, die eine Art „Schutzgeld“ von allen, die mit dem staatlichen Monopolisten in Sachen Atomenergie in einer wirtschaftlichen Beziehung stehen wollten, erpresst hat. 10% bis 15% der Auftragssumme wurde den Kunden, Lieferanten, Dienstleistern, Händlern, die mit ENERGOATOM in Beziehung standen, abgepresst. Bei einem Jahresumsatz von 4 Milliarden Euro kann sich jeder selbst ausrechnen, was mindestens hängengeblieben ist.

Unter denen, die NABU festgenommen hat, ist mit Timur Mindich ein alter Weggefährte von Wolodymyr Zelenskij, Mindich ist der, dessen Produktionsfirma Zelenskij einst beschäftigt hat. Man kennt sich. Gut bekannt war Zelenskij auch mit Herman Halushchenko, seinem nun ehemaligen Energieminister, Svitlana Hrynchuk, ebenfalls ex-Energieminister und Oleskiy Chrnyshov, der Vize-Premierminister war, ehe er von NABU verhaftet wurde. Sie alle haben an diesem korrupten System gearbeitet und verdient, unter der Nase und den Augen, aber natürlich ohne jedes Wissen von Wolodymir, dem Mann im Sweatshirt, den ausgerechnet die westlichen Regierungen zum Posterboy der „cleanen“ Ukraine gemacht haben.

Wer will es ausschließen, dass in einem korrupten Unternehmen wie ENERGOATOM ein weiteres „Scheme“ betrieben wird: Verkauf von Strom zu billigsten Preisen, und damit die Bereitstellung der Gelegenheit für Unternehemn wie Akhmetovs D.Trading, billigen Strom aufzukaufen und als teuren Strom zu verkaufen. Gewinn wird geteilt …

In der Ukraine ist nichts unmöglich.

Es ist nicht einmal unmöglich, dass ein Oligarch, dessen Unternehmen in der offiziellen Erzählung so furchtbar unter dem Krieg in der Ukraine leiden, dass die EU und die USA rund 112 Millionen Euro an Reparaturhilfe direkt an Akhmetovs DTAP überweisen müssen, dass Milliarden in Reparaturen gesteckt und damit nicht in Profit verwandelt werden können, Exporte einbrechen, Umsatz zurückgeht, so sehr, dass sich Akhmetov mit einer Villa für 200 Millionen Euro, einem Apartment für rund 500 Millionen Euro und einer Yacht von 550 Millionen Euro (zuzüglich 50 Millionen Euro Unterhaltskosten per Annum) zufrieden geben muss.

Was der Mann sich erst in Friedenszeiten leisten könnte.
Schon schlimm, so ein Krieg.
Und das ist er tatsächlich.
Aber während die einen sterben:

schlagen sich die anderen mit megalomanischen Problemen herum, wie: Soll ich mich an der französischen Riveira oder in Monaco langweilen? Überteuerten Wein zuhause oder in einem IN-staurant in mich schütten und so tun, als sei ich ein „Connaisseur“? Und – ganz wichtig: Wen lade ich auf meine Yacht ein, um ihn abhängig zu machen und in meine Geschäftswelt zu integrieren, während ich mich frage, ob das Poolwasser in Monaco nicht einen Tick kälter ist als das in der Villa Leopolda und ob das ein Fehler des zuständigen Dienstleisters oder eine Folge unterschiedlicher Sonneneinstrahlung ist oder von Klimawandel, ja Klimawandel, damit kann man Geld verdienen, viel Geld…?

Und ungeachtet all dieser Probleme und Ausgaben sind angeblich noch 1.4 Milliarden Euro vorhanden, die SCM, die Holding von Akhmetov über DTEK Renewables in einen der größten Onshore Windparks iun Europa, mit einer Kapazität von 650 MW und 100 Todschlägern in Poltava Oblast, Zentralukraine, schütten kann, aus eigener Finanzierung, ganz ohne fremde Hilfe, abgesehen von €487.000 die NORAD (Norwegian Agency for Development Cooperation) bereitgestellt hat, um die geologische Geeignetheit des Geländes zu untersuchen?

Man muss wohl zusammenfassend feststellen, dass unter Kriegsbedingungen bestimmte Bereiche der Ukrainischen Wirtschaft regelrecht zu florieren scheinen … Bleibt noch nachzutragen, dass die „Hilfe“, die die Ukraine mittlerweile aus westlichen Staaten erhalten hat, als Finanzhilfe oder Militärhilfe, die Grenze von 325 Milliarden Euro überschritten hat, davon rund 140 Milliarden Euro Militärhilfe, ~ 185 Milliarden Euro Finanzhilfe.

Ukraine – lohnt sich.


 

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:




Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!

DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken


Unser Spendenkonto bei Halifax:


ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24



Folgen Sie uns auf Telegram.



Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org






Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert