„Regierung will schwerste ORF-Krise wohl aussitzen“, „Unheilige Allianz: Sie werden Totengräber des ORF“, „FPÖ fordert Drogentests am Küniglberg“ – eine Schlagzeile jagt die andere, doch wie reagiert die Verlierer-Ampel auf den großen Unmut der Gebührenzahler? Gar nicht. 

Ungewohnte Allianz

Um den Sumpf am Küniglberg endlich trockenzulegen, haben sich Kronen Zeitung und Freiheitliche zu einer ungewohnten Allianz verschworen. Die Krone kann offenbar nicht mehr anders, als auf der FPÖ-Seite zu agieren, denn die Vielzahl an Leserbriefen, in denen endlich Konsequenzen im Staatsfunk gefordert werden, reißen nicht ab. 

Zweifel an Lauterkeit

Heute, Sonntag, geht der Krone-Chefredakteur Klaus Herrmann mit dem ORF hart ins Gericht. In seinem Kommentar zweifelt er an der Lauterkeit jener Führungskräfte, die ausgerechnet an der Spitze der hohen Gehaltspyramide stünden. Er unterstellte, dass es ihnen zuerst ums Geld ginge, Geld, das von den Haushaltsgebührenzahlern komme. 

Prosperierende Geschäfte

Erst recht zweifelte Herrmann an der Integrität führender Stiftungsräte von SPÖ und ÖVP. Ihnen ginge es vor allem um ihre eigenen prosperierenden Geschäfte, bei denen ihnen ihre Stiftungsrats-Funktion ganz und gar nicht schaden würde. Wörtlich meinte er:

Dafür schaden sie dem ORF so massiv, dass nun sogar der Redakteursrat des Senders die Abberufung fordert. 

Vasallen der Politik

Und der Krone-Chefredakteur stell die Frage, was die Politik eigentlich tue. Sie wolle wohl weiterhin mit ihren Vasallen direkten Einfluss auf „ihren“ Staatsfunk nehmen, den die Gebührenzahler finanzieren müssten. Seine Befürchtung: Die Stiftungsräte würden zu einer unheiligen Allianz mit der Politik und so zu den Totengräbern des ORF

Kokainnetzwerke am Küniglberg

In die gleiche Kerbe stößt die FPÖ. Zuletzt forderte sie sogar einen Drogentest am Küniglberg, nachdem Medien über einen Drogen-Skandal im ORF berichteten. Es dürfe nicht sein, dass hier womöglich Kokainnetzwerke gepflegt werden und niemand unternimmt etwas, sagte der blaue Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker in einer Aussendung



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