Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  • Kubas UN-Botschafter verurteilt US-Ölblockade und Bestrebungen zum Sturz der Regierung
    Cuba’s U.N. Ambassador Denounces U.S. Oil Blockade, Push to Topple Government
    Kuba steht aufgrund einer von den USA verhängten Ölblockade vor einer sich verschärfenden humanitären Krise. Die Trump-Regierung hat außerdem neue Zölle gegen alle Länder angekündigt, die Kraftstoff nach Kuba liefern, das seit 1962 einem Handelsembargo der USA unterliegt. Diese Maßnahmen haben zu Kraftstoffknappheit und weitreichenden Stromausfällen geführt, während die Kosten für Lebensmittel und Transport in die Höhe geschossen sind. „Dies ist eine massive Verletzung der Menschenrechte“, sagt Ernesto Soberón Guzmán, kubanischer Botschafter bei den Vereinten Nationen. „Es ist eine massive Verletzung des Völkerrechts.“
    [Übersetz. d. Videobeschreibung CG]
    Quelle:
    Democracy Now!, 13.02.2026

    Öl-Embargo: Trump will Kubas kommunistisches Regime in die Knie zwingen
    Es fehlt an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff, der Müll türmt sich auf Kubas Straßen. Momentan leidet die Bevölkerung von Kuba ganz besonders. Denn seit die USA den venezolanischen Präsidenten Maduro festgenommen haben, sind die Ölexporte aus Venezuela nach Kuba eingestellt. Außerdem hat US-Präsident Trump defacto eine Öl-Blockade gegen Kuba eingerichtet. Staaten, die Öl liefern, droht Trump mit Zöllen. Kuba ächzt nun zunehmend unter diesem Embargo. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Kuba ab.
    Quelle: tagesschau, 17.02.2026

    Anmerkung CG: Das Völkerrecht wird in dem Bericht der Tagesschau nur am Rande erwähnt.

  • Eugen Drewermann – Rede bei Protesten gegen Kriegspolitik Sicherheitskonferenz 2026 München
    In dieser eindringlichen Lecture thematisiert der Redner die geopolitischen Herausforderungen von Krieg und Frieden und fordert den Mut, sich gegen vorherrschende Narrative zu wehren. Er kritisiert die gegenwärtigen sicherheitspolitischen Strategien, die auf Rüstung basieren, und betont, dass Frieden nur durch Abrüstung und Dialog erreicht werden kann. Durch historische Rückblicke entlarvt er das Konzept des „Gleichgewichts des Schreckens“ als illusionär und appelliert an Menschlichkeit und Empathie. Zudem hebt er die wichtige Rolle der Kirchen bei der Ablehnung militärischer Gewalt hervor. Abschließend ruft er dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für Frieden einzusetzen, wobei sein eindringlicher Appell zur Bewahrung eigener Werte im Gedächtnis bleibt.
    0:21 Einleitung zum Frieden
    3:19 Frieden durch Stärke?
    10:03 Der Weg zur Abrüstung
    15:51 Militarismus und seine Folgen
    17:58 Die Erziehung zum Töten
    23:41 Menschlichkeit im Krieg
    26:15 Widerstand gegen Kriegszertüchtigung
    26:40 Nein zu Soldatenkindern
    30:16 Ein Aufruf zum Frieden
    Quelle:
    NuitDebout Munich, 14.02.2026

    Prof. Dr. Ulrike Guérot – Rede bei Protesten gegen Kriegspolitik Sicherheitskonferenz 2026 München
    In dieser eindringlichen Rede auf der Macht-Friedensdemo am Odeonsplatz thematisiert die Rednerin die Schwierigkeiten und Widersprüche, die die Friedensbewegung in Deutschland und Europa belasten. Sie kritisiert die Fragmentierung innerhalb der Bewegung und appelliert an die Notwendigkeit einer einheitlichen Stimme für den Frieden, während sie extreme Rhetorik verurteilt. Zudem analysiert sie die Rolle der politischen Mitte, die sie als Hauptverursacher der Militarisierung und Kriegsgefahr identifiziert, und beleuchtet den verbreiteten Militarismus in der Gesellschaft, einschließlich progressiver Kreise. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ukraine-Konflikt, den sie differenziert betrachtet und ein Ende der Gewalt sowie ein realistisches Friedensgespräch fordert. Ihre Rede endet mit einem eindringlichen Aufruf für ein neutrales, selbstkritisches Europa, das sich den Werten des Friedens verpflichtet fühlt und bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft anzugehen.
    0:06 Einleitung zur Friedensbewegung
    0:39 Polarisierungen im eigenen Lager
    1:41 Der Einfluss der politischen Mitte
    4:10 Militarismus in der Gesellschaft
    5:38 Der Zustand der Gesellschaft
    7:32 Anomie und ihre Folgen
    8:48 Protest und gesellschaftliche Reaktionen
    10:19 Nihilismus und Selbstzerstörung
    13:54 Vision für ein neutrales Europa
    14:34 Emanzipation und diplomatische Anstrengungen
    Quelle: NuitDebout Munich

    Die komplette Demo und der Umzug von “MACHT FRIEDEN” ist hier zu finden [LINK]

    ANTISIKODEMO 14. Februar 2026: Karlsplatz Stachus und Marienplatz München
    00:00 Bilder der RednerInnen im Vorspann
    00:30 Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz Mark Ellmann
    19:43 Kurdische Frauen Gülistan Tolay
    27:20 Palästina Spricht Rhim Hamdan
    39:05 Flucht, Migration Kerem Schamberger
    47:55 Sevim Dağdelen
    1:03:25 Demonstration
    1:10:05 Michael von der Schulenburg
    1:15:55 Nein zur Wehrpflicht! Ronja
    München: Tausende demonstrieren gegen die »Sicherheitskonferenz« Widerstand gegen Wehrpflicht, Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit, der Ruf nach einem Ende des Ukraine-Krieges durch Diplomatie statt weiterer Waffenlieferungen an Kiew, Solidarität mit Kuba, Kurdistan und Palästina, Hände weg vom Iran und Schutz für Flüchtlinge: Diese Themen dominierten die Proteste von rund 3.000 Demonstranten, die am Sonnabend in München einem Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die NATO-»Sicherheitskonferenz« folgten. (aus Junge Welt 16.2.2026)
    Quelle: Gerhard Hallermayer, 16.02.2026

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Sevim Dağdelen „Wir wollen eure Kriege nicht“ [LINK]

    Die Protestkette AntiSiko 2026
    Quelle: AntiSiko

  • Was kaum berichtet wird: Die Alternative zur Münchner Sicherheitskonferenz
    In diesem Bericht dokumentieren wir die 24. Internationale Münchner Friedenskonferenz, die am 14. Februar 2026 im Salesianum in München stattfand. Die Konferenz versteht sich als zivilgesellschaftliche Alternative zur Münchner Sicherheitskonferenz und widmete sich in diesem Jahr der Frage nach der Wirksamkeit von Sanktionen und Boykotten im Kontext von Völkerrechtsverstößen.
    Der Bericht enthält Eindrücke aus den Paneldiskussionen sowie Interviews mit dem Autor Fabian Scheidler und mit Maria R. Feckl, Projektleiterin der Münchner Friedenskonferenz, die Einblicke in Ziele, Hintergründe und Perspektiven der Veranstaltung geben.
    Quelle:
    acTVism Munich, 15.02.2026

    Zeit zu reden: Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft
    Teilnehmende des Podiums: Deborah Feldman, Dr. Shir Hever, Khaled El Mahmoud, Prof. Dr. Isabel Feichtner
    Moderation und Initiatorin von Zeit zu reden: Kristin Helberg
    Eine kritische Diskussion über gewaltfreie Formen von Druck und Widerstand in Zeiten des Krieges
    Weitere Infos [LINK]
    Quelle: Münchner Friedenskonferenz, Live übertragen am 14.02.2026

  • Warum rechte Politik Deutschland nicht retten kann | Wolfgang M. Schmitt
    Wolfgang M. Schmitt ist Kulturkritiker, Buchautor und Podcaster. Mit seinem YouTube-Kanal und dem Podcast „Die neuen Zwanziger” erreicht er ein breites Publikum, das sich für Filmkritik, Gesellschaftsanalyse und politische Ökonomie interessiert. Schmitt bezeichnet sich selbst als marxistisch links, betont aber die Notwendigkeit von Methodenpluralität – neben Marx bezieht er sich auf Keynes und andere ökonomische Denker. Ursprünglich wollte er eine Dissertation über Ernst Jünger schreiben, entschied sich dann aber für den Weg in die Öffentlichkeit. Sein Markenzeichen: der Anzug, den er als bewusste ästhetische Entscheidung trägt – nicht als politisches Statement.
    Er verteidigt Meinungsfreiheit, kritisiert die Staatsverliebtheit der Linken während Corona und räumt ein, dass seine Seite bei der Aufarbeitung der Pandemie versagt hat. Zugleich argumentiert er, dass Migration ein „Scheinproblem” sei – die eigentlichen Ursachen für gesellschaftliche Spannungen seien ökonomisch: Niedriglöhne, fehlende Integration durch fehlende Ressourcen, eine Steuerpolitik, die Arbeitende belastet und Vermögende schont.
    Kapitel: 00:00 Intro & Vorstellung: Was heißt marxistisch links? 08:15 Kontaktschuld & Dialog: Warum Schmitt trotzdem hier sitzt 16:55 Armut in Deutschland: Renten, Luxus und linke Widersprüche 25:55 Migration & Sicherheit: Ökonomische Ursachen statt Law and Order 37:05 Remigration, Identität und die Grenzen linker Toleranz 49:25 Free Speech: Warum Linke jetzt für Meinungsfreiheit sein müssen 59:00 Rechte Influencer, Kulturkampf und das Overton-Fenster 01:03:00 Er wollte Ungeimpfte in den Lockdown schicken 01:22:55 Steuern: Spitzensteuersatz, Vermögen und wer wirklich zahlt 01:35:00 Bürgergeld, Sozialtransfers und die Niedriglohn-Subvention 01:48:40 Staatliches Bauen, Wohnungsmarkt und der Ausblick
    Quelle:
    Jasmin Kosubek (321.000 Abonnenten), 08.02.2026

    Kommentar Lutz Hausstein: Ein tolles Gespräch zwischen Jasmin Kosubek und Wolfgang M. Schmitt, das von den guten und offenen Fragen Kosubeks genau so wie von den offenen und fundierten Antworten Schmitts lebt. Hier zeigt sich wieder einmal hervorragend, wie viel mehr Erkenntnisse sich aus nicht identischen, sondern divergierenden Meinungen gewinnen lassen, wenn beide Seiten aufmerksam zuhören und respektvoll mit der anderen Meinung umgehen. Und gerade in diesem Gesprächsformat kommen die ökonomischen Fachkenntnisse Schmitts absolut zum Tragen. Zwei lohnenswerte Stunden.

    Anmerkung CG: Jasmin Kosubek hat Wolfgang M. Schmitt in dem Gespräch auch mit seiner damaligen Impfpflicht- und Lockdown-für-Ungeimpfte-Forderungen konfrontiert und Schmitt hat sich davon distanziert und zugegeben, er sei falsch informiert gewesen. Immerhin ist er einer der wenigen, die das so klar und deutlich sagen.

    Wolfgang M. Schmitt [Auszug transkribiert, CG]: “Das ist aus einer Situation heraus entstanden, wo wir falsch informiert wurden, politisch, nämlich man sagte uns, und ich habe es damals geglaubt und es hat auch wirklich mein Vertrauen sehr erschüttert, dass es nicht stimmte. Ich habe damals darauf vertraut, dass die Impfung nicht nur mich, sondern auch andere schützt. Das war aber nicht der Fall, dass man also damit so nicht nur sich selbst schützen kann, sondern dass man also damit die anderen schützt. […] Was ich bereue ist, dass ich so leicht vertraut habe und ich kann auch sagen, das hat vieles bei mir erschüttert deshalb, weil ich daran sehe, man kann doch vielem nicht vertrauen. Und das macht das Leben nicht unbedingt leichter, wenn man wenn man da so eine grundsätzliche Skepsis [hat].”

  • Fordert Außenminister Wadephul Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin Franceska Albanese auf Basis eines erfundenen Zitats?
    Quelle:
    Florian Warweg via X

    No, the UN’s Francesca Albanese did not call Israel ‘the common enemy of humanity’ • FRANCE 24
    Nein, Francesca Albanese von den Vereinten Nationen hat Israel nicht als „gemeinsamen Feind der Menschheit” bezeichnet • FRANCE 24
    Francesca Albanese, die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die palästinensischen Gebiete, steht Israel seit langem sehr kritisch gegenüber. Am vergangenen Wochenende wurde ihr vorgeworfen, Israel bei einem Forum in Katar als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet zu haben. Wie jedoch aus der Mitschrift ihrer Rede hervorgeht, hat sie diese Aussage nie getroffen. Albanese wehrte sich gegen eine „Manipulation“ ihrer Worte und stellte ihre Position gegenüber FRANCE 4 direkt klar. Dennoch fordert Frankreich unter Berufung auf „alle ihre Äußerungen“ der letzten Jahre Albaneses Rücktritt. Vedika Bahl erklärt in „Truth or Fake“.
    [Übersetz. d. Videobeschreibung CG]
    Quelle: FRANCE 24 English (3,52 Mio. Abonnenten), 12.02.2026

  • “Stark für den Frieden” – Ein Gespräch über rationale Sicherheitspolitik mit Prof. Johannes Varwick
    Ich spreche mit dem Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Europäische Politik über sein neues Buch und die Abkehr von Kriegstüchtigkeit hin zu einer defensiven Sicherheitspolitik. Das Thema Kriegstüchtigkeit ist derzeit in aller Munde. Fast alle Parteien fordern Aufrüstung und verkünden das Ziel, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts – also knapp die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts – für „Verteidigung” auszugeben. Diese fortschreitende Militarisierung beschränkt sich jedoch nicht auf Verteidigung, sondern umfasst auch Möglichkeiten eines Erstschlags. Das medial permanent präsentierte Feindbild ist dabei stets Russland mit angeblich imperialen Bestrebungen. Doch, welche sicherheitspolitischen Interessen? hat Russland? und Wie könnten diese Auch in Bezug auf Die Ukraine-Krise gewahrt bleiben, um sicherheitspolitisch für Entspannung zu sorgen? Oder ist genau diese Entspannung nicht gewollt und wird dadurch der Krieg in der Ukraine immer wieder verlängert – auf Kosten Hunderttausender Soldaten auf beiden Seiten?
    Mein Gesprächsgast Johannes Varwick beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit sicherheitspolitischen Fragen. In seinem neuen Buch «Stark für den Frieden: Was jetzt für eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist» fordert er eine rationale Sicherheitspolitik. Seine realistischen Einschätzungen bezüglich des Ukraine-Kriegs haben ihn laut seinem Buch ins politische Abseits manövriert. «Wer sich zu weit vom Mainstream entfernt, der wird kaltgestellt», berichtet Varwick.
    Mit ihm spreche ich über eine realistische Lösung für den Krieg in der Ukraine und die Grundlagen einer Sicherheitspolitik, die sich nicht ausschließlich auf Wettrüsten und Abschreckung stützt. Laut Varwick wird man „mit immer mehr Rüstung keine Sicherheit erringen”.
    Das Buch von Johannes Varwick: “Stark für den Frieden” erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder beispielsweise via Buchkomplizen
    [LINK].
    Quelle: Bastian Barucker, 12.02.2026

    Wer wacht jetzt nicht auf? | Michael Müller, Johannes Varwick, Reiner Schwalb & August Pradetto
    Sicherheitspolitik hat Konjunktur – sie befindet sich jedoch auf einem gefährlichen Irrweg. Der Begriff “Kriegstüchtigkeit” steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Der in 80 Jahren überwunden geglaubte Militarismus scheint schleichend und oft sogar mit guten Absichten in einem neuen Gewand zurückzukehren. Varwick zeichnet diese Diskursverschiebung kritisch nach und entwickelt Alternativen für eine rationale Sicherheitspolitik. Deutlich wird: Deutschland sollte wieder eine Stimme für den Frieden werden.
    Dieses Video zeigt einen Ausschnitt aus der Buchvorstellung Stark für den Frieden.
    Die Aufnahme entstand am 12.02.2026 in der Setzerei in Berlin.
    Quelle: Westend Verlag, 15.02.2026

  • Ossis können auch Zeitung! | Florian Warweg
    Florian Warweg hat die NachDenkSeiten verlassen, um für ein neues Projekt zu arbeiten: Die OAZ – die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung. Sie soll ein ostdeutsches Leitmedium werden.
    Roberto De Lapuente sprach mit Florian Warweg.
    Florian Warweg ist ein deutscher Journalist mit Fokus auf internationale Politik und Medienkritik. Er studierte Politikwissenschaft und Geografie, mit Stationen u.a. in Paris und Santiago de Chile. Warweg arbeitete unter anderem für RT DE und ist seit 2022 Parlamentskorrespondent der NachDenkSeiten. Er ist bekannt für kritische Fragen in der Bundespressekonferenz und Beiträge zur deutschen Außenpolitik.
    Quelle:
    Overton Magazin, 16.02.2026

  • Fabian Lehr: Russland hat kein Motiv für eine Annexion Deutschlands
    Da Panzertoni leider verhindert war, übernahm kurzerhand unser Praktikant und befragte den Publizisten, Autor und YouTuber Fabian Lehr: Wann steht der Russe vor der Tür? Und warum darf Sozialpolitik nicht gegen Aufrüstung ausgespielt werden? Die Antworten brachten ihn offenbar zum Umdenken – nun ist er Antiimperialist.
    Im Interview setzt sich Fabian Lehr kritisch mit den verbreiteten Pro-NATO- und Aufrüstungsnarrativen auseinander. Lehr argumentiert: Wer will, dass Arbeiterinnen und Arme in Deutschland gut leben können, darf nicht für einen fiktiven Eroberungskrieg Putins aufrüsten. Notwendig sei statt dessen eine Auseinandersetzung mit der deutschen Reaktion.
    Quelle:
    junge welt, 13.02.2026

  • Epstein, Iran, Ukraine & Japan: Der geopolitische Kontext
    In diesem Interview spricht Gastgeber Zain Raza mit dem Historiker Prof. Peter Kuznick über die tieferen geopolitischen Kräfte, die die brisantesten Krisenherde unserer Zeit bestimmen. Sie beginnen mit den jüngsten Enthüllungen über die Epstein-Akten und die breiteren Machtnetzwerke, die diese Enthüllungen aufdecken.
    Das Gespräch wendet sich dann dem Iran zu und behandelt die jüngsten Unruhen, die diplomatischen Verhandlungen, die Sanktionen und den strategischen Druck. Als Nächstes untersuchen sie den sich entwickelnden Konflikt in der Ukraine und die Bemühungen um Friedensgespräche inmitten der anhaltenden Eskalation. Schließlich erörtern sie Japans veränderte Außenpolitik und militärische Haltung im Kontext der zunehmenden Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER PETER KUZNICK: Peter Kuznick ist Professor für Geschichte und Leiter des Nuclear Studies Institute an der American University in Washington, D.C. Er ist Ko-Autor des Buches “The Untold History of the United States” (“Amerikas ungeschriebene Geschichte”), das er zusammen mit dem Hollywood-Filmregisseur und Produzenten Oliver Stone schrieb. Er war in der Bürgerrechtsbewegung und der Antikriegsbewegung aktiv und setzt sich für die Bekämpfung von Krieg und den Atomausstieg ein.
    Themen des Interviews: 0:00 Einleitung 1:01 Epstein-Akten 9:12 Iran 20:35 Ukraine & Münchner Sicherheitskonferenz 37:21 Die Militarisierung Japans
    Quelle:
    acTVism Munich, 15.02.2026

  • Europa baut den Sanktionsstaat – er stellt sich dagegen | Oberst Jacques Baud
    Können EU-Sanktionen zu einer Bestrafung ohne Gerichtsverfahren werden, und können außenpolitische Befugnisse gegen Europäer selbst gerichtet werden? In diesem Gespräch spreche ich mit Oberst Jacques Baud (ehemaliger Oberst der Schweizer Armee und Nachrichtendienstoffizier), der nun selbst von EU-Sanktionen betroffen ist. Gemeinsam beleuchten wir die rechtliche Grauzone, das Beweisproblem und den breiteren Vorstoß zur Kontrolle von Narrativen.
    Website für Berufung & Petition
    [LINK]
    Kapitelmarken: 00:00:00 Einführung 00:01:31 Sanktionen als außergerichtliche Bestrafung und gefährlicher Präzedenzfall 00:05:54 „Gibt es Neuigkeiten an der juristischen Front… Etwas, das Sie mit uns teilen können?“ 00:09:24 „Sie dürfen nur öffentlich zugängliche Quellen verwenden… Ist das so?“ 00:12:23 „Was kann die Rechtsabteilung des Rates tun und was nicht?“ 00:16:46 Humanitäre Ausnahmen und eingefrorene Konten 00:22:28 Sanktionen als außenpolitische Waffen, die sich nach innen richten 00:34:14 Narrative hybrider Kriegsführung und die Behauptung der Gerassimow-Doktrin 00:42:07 Lehren aus dem Ukrainekrieg, Systemdenken, Trainingsdefizite 00:54:36 Schlussfolgerung
    Neutrality Studies Substack [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Neutrality Studies Deutsch, 17.02.2026

  • Brennender Engel in Dresden
    Zu Gast ist Hans-Joachim Dietze. Er war 15, als der Himmel über Dresden „Christbäume“ trug und das Grauen jaulte. Er hat fotografiert, während die Welt um ihn herum verglühte. Wie fühlt es sich an, wenn die schwere Bunkertür einfach wie Papier durch den Keller gewirbelt wird? Wie blickt man auf ein Leben zurück, das in jener Nacht gleich viermal dem Tod von der Schippe gesprungen ist? Und was sagt ein Augenzeuge dazu, wenn man den Dresdnern heute vorschreiben will, wie sie zu trauern haben?
    Quelle:
    Steimles Aktuelle Kamera

    Kommentar Lutz Hausstein: Es löst bei mir immer einen leichten Schauer aus, wenn Albrecht Müller über seine eigenen Erlebnisse der Bombennacht von Mannheim berichtet. Die Zeitzeugen sind mittlerweile selten und werden immer seltener. Wenn hier nun Uwe Steimle einen Zeitzeugen der Dresdner Bombennacht vom 13./14. Februar 1945 interviewt, ist für mich als gebürtigem Dresdner dieser Schauer noch intensiver. Doch auch ohne diesen persönlichen Bezug sind Dietzes Schilderungen schrecklich. Sie sollten jedem „Kriegsertüchtiger“, „Den-Krieg-nach-Russland-Träger“, „Nach-Vorn-Verteidiger“ und sonstigen Kriegsbesoffenen mindestens einmal pro Tag vorgespielt werden. So lange, bis sie endlich begreifen, was Krieg bedeutet. Bei Ronald Regan soll es ja damals auch geholfen haben, als er „The day after“ gesehen hatte.

  • Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.




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