Der in Mecklenburg-Vorpommern gestrandete Wal ist nach einer mehrtägigen Rettungsaktion freigelassen worden. Das Tier soll etwa 70 Kilometer von der dänischen Küste vom Frachtkahn geschwommen sein. Ob der geschwächte Wal langfristig überleben könne, halten Experten dennoch für fraglich.

Der Buckelwal Timmy, der aus einer Bucht an der Ostseeinsel Poel gerettet wurde, ist nach Angaben des Retterteams wieder frei. Jens Schwarck, ein Mitglied der privaten Rettungsinitiative, meldete am Morgen des 2. Mai, dass der Wal gegen 9 Uhr nicht mehr im Lastkahn gewesen sei. Das Tier sei selbstständig in die Nordsee geschwommen.

Zum Zeitpunkt der Freilassung des Wals befand sich der Konvoi in der Nordsee, etwa 70 Kilometer vom dänischen Skagen entfernt. Karin Walter-Mommert, Angehörige der Rettungsmission, erklärte, dass das Tier inzwischen eigenständig und frei sowie „in die richtige Richtung“ schwimme.

Die Rettungsaktion für den gestrandeten Wal hatte am 16. April begonnen. Im Zuge dessen sollte das Tier mithilfe eines Frachtkahns in die Nordsee gebracht werden.

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Ob der Buckelwal nach seiner Freisetzung langfristig überleben könne, sei dennoch fraglich, erklärte unter anderem der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter. Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) betonte:

„Von einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zurück im Nordatlantik befindet und dort langfristig überlebt; sich seine Haut wieder vollständig erholt hat; er wieder eigenständig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem natürlichen Verhalten nachgeht.“

Schätzungen der WDC und der Internationalen Walfangkommission (IWC) zufolge sind Timmys Chancen auf ein langfristiges Überleben gering. Würde das Tier kurz nach dem Freisetzen verenden, bliebe sein Tod ohne einen funktionierenden GPS-Sender unbemerkt. Ob die ursprünglich geplante Anbringung eines solchen Senders am Wal gelang, ist derzeit unklar. Wie Constanze von der Meden, Rechtsanwältin der Initiative, meldete, würde der Aufenthaltsort des Wals nur Mitgliedern der Rettungsinitiative sowie dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern mitgeteilt werden.

Der geschwächte Wal könnte auch wieder gezielt zur Küste schwimmen, wie das Deutsche Meeresmuseum erklärte. In diesem Zusammenhang gab Dänemarks Umweltministerium bekannt, gestrandete Wale prinzipiell nicht zu retten. Strandungen seien „ein natürlich vorkommendes Phänomen“ und Wale sollten nicht „durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört“ werden.

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