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Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat im Vorfeld des Tages der Arbeit eine Nachtschicht in einer Bäckerei eingelegt. Der Politiker erklärte, damit Respekt an Nachtarbeiter erweisen zu wollen, und forderte parallel eine Erhöhung des Mindestlohns im Land.
Im Vorfeld des Tages der Arbeit am 1. Mai hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico eine Nachtschicht als Ladearbeiter in einer Bäckerei in der Stadt Bánovce nad Bebravou abgeleistet. Ein von der slowakischen Zeitung Plus jeden deň veröffentlichtes Video zeigt, wie der zur sozialdemokratischen Partei „Smer“ gehörende Politiker Kisten mit Gebäck verlädt. Fico erklärte dazu:
„Ich bin froh, dass ich als Helfer bei der Lieferung arbeiten werde, weil wir das Gebäck an unterschiedliche Orte hier in der Region Trenčín liefern werden. Wenn wir alles transportieren, wird es der Fahrer, mit dem ich gehe, etwas leichter haben.“
Фицо в ночь на 1 мая отработал смену грузчиком по доставке хлеба в магазины и больницы в знак уважения к людям труда:https://t.co/pc4JD5yfeKВидео: Страница robert.fico в социальных сетях/ТАСС pic.twitter.com/wI09KSJOUN
— ТАСС (@tass_agency) May 1, 2026
Das Aushelfen in der Bäckerei war Ficos vierte Nachtschicht. Bereits in der Vergangenheit hatte der slowakische Regierungschef im Vorfeld des Tages der Arbeit Nachtschichten gearbeitet, um nach eigener Aussage jenen Arbeitern Respekt zu erweisen, die nachts oder während der Feiertage arbeiten. Fico betonte, dass Nachtarbeit in der Slowakei weit verbreitet sei und etwa elf Prozent aller Arbeitskräfte im Land zu dieser Zeit arbeiten, während in Polen, Ungarn und Tschechien dieser Wert zwei bis vier Prozent betrage. Der slowakische Regierungschef rief dazu auf, den Mindestlohn im Land zu erhöhen. Das Ziel sei es, vom gegenwärtigen Mindestlohn von 915 Euro auf 1.000 zu kommen. Fico erklärte:
„Wir bestehen auf einer erheblichen Erhöhung des Mindestlohns. Ich spreche vom Mindestlohn, weil dessen Erhöhung auch eine Erhöhung von Zuschlägen für Nachtarbeit und Arbeit an Feiertagen bedeuten wird.“
Kritik an Ficos Aktion kam aus den Reihen der Opposition. So riet ihm die Abgeordnete der linksliberalen Partei „Progressive Slowakei“, Simona Petrík, die Menschen im Land mit Arbeit zu versorgen, statt für eine Nacht „Possen zu treiben“. Der Ministerpräsident wies die Kritik zurück und sagte, dass die Arbeitslosigkeit in der Slowakei auf dem historisch niedrigsten Niveau liege.
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