Eine Abrechnung mit dem Schweizer Pflichtausgaben-System

Die Schweiz gilt als reichstes Land der Welt. Höchste Löhne, stabile Währung, vorbildliche Institutionen. Was man seltener hört: Wer hier mit einem durchschnittlichen Nettolohn von 6’500 Franken im Monat nach Hause geht, schickt davon rund 4’100 Franken — also 63 Prozent — an Dritte, bevor er einen einzigen Franken nach eigenem Ermessen ausgeben kann.

Miete: 1’800 Franken. Krankenkasse: 550 Franken. Steuern: 1’440 Franken. Versicherungen: 300 Franken. Das ist keine Steuerrechnung. Das ist eine Lebensbilanz.



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