„Was in der Zeitung steht, ist Schwindel.
Die Russen sind ein kultiviertes Volk.

Diesen Krieg hat der Führer gewollt.
Wir werden den Krieg mit Sicherheit verlieren.
Was unsere Zeitungen bringen, ist alles gelogen.“

Marie Schäfer, Deutschland 1944/45.

Marie Schäfer wurde – wie so viele zu ihrer Zeit und heute wieder – denunziert. Frau Br., Mieter bei Schäfer, sagte zwar von sich, sie habe nichts gegen Marie Schäfer, widersprach sich aber gleich selbst, indem sie behauptete, sie sehe es als ihre „staatsbürgerliche Pflicht“ an, die Justiz von dem „hetzerischen Auftreten“ Schäfers zu informieren. Der Mieterin war mit Sicherheit klar, dass die Information der Justiz, der Gestapo, um genau zu sein, dazu führen musste, dass Marie Schäfer inhaftiert und ermordet werden würde.

Sie hat es dennoch in Kauf genommen als Deutschland längst in Trümmern lag und jedem mit etwas Gehirn im Kopf klar sein musste, dass der Krieg verloren war.

Das Urteil kam, wie erwartet, Volksgerichtshof Richter Martin Stier, ein Mann, der eine Blutspur hinterlassen hat und leider nach dem Zweiten Weltkrieg nicht zur Verantwortung gezogen werden konnte, weil er bei Löscharbeiten nach einem Alliierten Bombenangriff ums Leben kam, hat sich schon dadurch ein Denkmal als Mörder gesetzt, dass er für die Todesstrafen gegen die Mitglieder der Weißen Rose, Hans Scholl, Christoph Probst, Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Kurt Huber und Willi Graf (mit)verantwortlich ist.

Wegen „fortgesetzter Hetze“, ein alter deutscher Begriff ganz offenkundig, wurde die „unbelehrbare Staatsfeindin“ Marie Schäfer noch Anfang 1945 zum Tode verurteilt.

Quelle: Nie Mehr Krieg

Sie wurde am 23. Februar 1945 in Berlin/Plötzensee durch Mordgesellen, die – kein Zweifel – nur ihre Pflicht getan haben, im Alter von 64 Jahren erhängt.

Im heutigen Deutschland wird (noch) niemand wegen seiner politischen Meinung erhängt. Man begnügt sich (noch) damit, ihn morgens um sechs heimzusuchen, damit er die Gelegenheit hat, im Bademantel an die Tür zu kommen, um anschließend wegen seiner falschen Meinung, man nennt es heute „Hass und Hetze“, nicht mehr nur „Hetze“ verhaftet, verhört, angeklagt und verurteilt zu werden.

Wehe dem, der Kritik an der Vasallentreue, mit der westliche Regierungschefs ihren Ukrainischen Overlords zu Diensten sind, zweifelt, der darauf hinweist, dass die Behauptung, Russland habe diesen Krieg ohne Grund und aus dem Nichts vom Zaun gebrochen, keiner auch nur rudimentären Überprüfung standhält, und es fragwürdig finden, ein durch und durch korruptes System mit Geld, das westlichen Steuerzahlern gestohlen wird, am üppigen Leben zu erhalten, ganz zu schweigen von dem, der ein „Z“ in sein Fenster stellt.

Es heißt, man solle den Anfängen wehren.
Das Problem an diesem schönen Spruch: Um den Anfängen wehren zu können, muss man sie als Anfänge erkennen (wollen), als Anfänge etwas Schlechtens erkennen wollen.
Daran scheitert es in der Regel.

Denn diejenigen, die zwar immer die ersten sind, die von sich behaupten, sie würden den Anfängen wehren, sind überhaupt nicht dazu bereit, auch nur in Erwägung zu ziehen, es gäbe Anfänge, denen man wehren müsse, wenn diese Erwägung es erforderte, die eigenen Prämissen, Überzeugungen und Meinungen auch nur zu hinterfragen.

Man kann deshalb feststellen, dass die Fähigkeit, den Anfängen zu wehren, daran scheitert, dass diejenigen, die am wildesten darauf beharren, den „Anfängen zu wehren“, die größten Hindernisse in der Umsetzung dieser Angelegenheit darstellen.


 

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