oder: Mit Menschenrechten und zivilem Ungehorsam gegen Menschenrechtsanwalt

„Wir sind zuhause“. So beginnt ein Statement, das Misley Mandarin, der Präsident der Chagossians, gerade veröffentlicht hat.

Es endet mit den Worten:

„Wir sind zurück.
Wir werden nicht mehr schweigen.
Wir werden uns nicht mehr von unserem Zuhause vertreiben lassen.“

Und dazwischen ist eine Vorhut der Chagossians auf Chagos gelandet, hat dort Quartier bezogen und für den Britischen König einmal mehr die Insel reklamiert.

Für alle, die jetzt im Bereich bömischer Dörfer wandern: Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre wurden Chagossians von der damaligen Britischen Regierung vom Archipel im Indischen Ozean, den drei dort bewohnten Inselns deportiert.

Es war kein Ruhmesblatt für das Vereinigte Königreich.

Die meisten Chagossians wurden auf Mauritius verbracht und dort ihrem Schicksal überlassen. Manche fanden urplötzlich die Seychellen zu „ihrer Heimat“ gemacht. Das Chagos-Archipel wurde zur No-Go-Zone erklärt, jede Rückkehr und jedes unbefugte Betreten unter Strafe gestellt. Der Hintergrund dieser martialischen Akte findet sich im Kalten Krieg und in der Notwendigkeit, eine militärische Präsenz an strategischer Stelle im Indischen Ozean zu errichten. Diego Garcia, eine der Inseln im Chagos Archipel wurde zur militärischen Basis.

Seither haben die Chagossians darum gekämpft, ihre Insel zurückzubekommen, wobei die Jahrzehnte auch an ihnen nicht spurlos vorüber gegangen sind. Wer sich für eine ausführliche Bestandsaufnahme dessen, was es mit „Chagos“ auf sich hat, was letztlich in den „Chagos Deal“ der Regierung von Herrn Starmer gemündet ist, interessiert, der findet die entsprechende Darstellung hier.

Ende Mai 2025 hat sich die Regierung von Herrn Starmer mit Mauritius darüber geeinigt, den Chagos Archipel an Mauritius zu geben, dem Inselstaat rund 18 Milliarden GBP zu überweisen, damit er den Archipel, der nie zu Mauritius gehört hat, auch nimmt, und Diego Garcia für weitere rund 36 Milliarden GBP und 99 Jahre zurückzuleasen.

Ein irrer Deal, wie ihn nur „Menschenrechtsanwälte“ aushandeln können. Indes, die Verhandlungen, um das Schicksal von Chagos haben ohne die direkt Betroffenen, die Bürger von Chagos, die bis heute eine Exil-Gemeinschaft auf Mauritius, den Seychellen und im Vereinigten Königreich bilden, stattgefunden; Sie wurden einmal mehr nicht beteiligt. Einmal mehr wurde über ihre Köpfe hinweg bestimmt. Einmal mehr wurden sie zum Spielball von Leuten, die nur in Gruppen und Rechten, nicht jedoch in Individuen denken können, die individuelle Schicksale nur zu gerne auf dem Altar der „Rechte“ opfern.

Indes, die Chagossians haben davon genug.

Seit heute ist eine Gruppe von Ihnen zurück, und Herrn Starmer steht die nächste Katastrophe seiner katastrophalen „Premiership“ ins Haus, denn die von Misley Mandarin angeführte Gruppe besteht nicht nur aus Briten, nicht nur aus britischen Chagossians, die ihre Heimat als BRITEN bewohnen wollen, die Chagossians haben auch ein Statement veröffentlicht, in dem sie Herrn Starmer explizit mitteilen, dass er, wenn er sie einmal mehr deportieren lässt, abermals, wie seine Vorgänger in den 1970er Jahren, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausführt.

„Wir üben“, so schreiben die Chagossians, „unser Recht auf Selbstbestimmung aus und sagen: Wir sind Briten und bleiben es. Wenn die Regierung von Keir Starmer uns ein weiteres Mal gegen unseren Willen deportiert, begeht sie ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Der Menschenrechtsanwalt an der Spitze der britischen Regierung, der sich wie die meisten Menschenrechtsanwälte dadurch auszeichnet, dass er nicht weiß, was ein „Mensch“ [SINGULAR] eigentlich ist, was ihn auszeichnet, der, wie die meisten „Menschenrechts“anwälte nur in Gruppen und Rechten zu denken im Stande ist, hat nun ein Problem. Er steht vor einer Lose-Lose-Situation und muss sich entscheiden, ob er individuelle Menschen oder ideologische Prioritäten zu opfern bereit ist. Wie die meisten Sozialisten, wir er sich für individuelle Menschen entscheiden …

Das vollständige Statement:

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:




Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!

DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken


Unser Spendenkonto bei Halifax:


ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24



Folgen Sie uns auf Telegram.



Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org






Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert