In seiner Strategie im Energiebereich setzt Neu-Delhi darauf, mehrere Bezugsquellen beizubehalten, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dies erklärte der Vizeaußenminister Vikram Misri. Die Interessen indischer Verbraucher hätten oberste Priorität bei Ölkäufen.

Laut dem stellvertretenden Außenminister Indiens, Vikram Misri, wird sich sein Land bei der Auswahl der Öllieferanten nur an nationalen Interessen orientieren. Das gelte sowohl für Entscheidungen der Regierung als auch für Beschlüsse der indischen Unternehmen.

„Ich kann dies mit Bestimmtheit und Überzeugung sagen“, erklärte Misri bei einer Pressekonferenz. Es sei die oberste Priorität für Neu-Delhi, die Interessen der heimischen Verbraucher im Energiebereich zu schützen und sicherzustellen, dass sie ausreichend Öl zu angemessenen Preisen durch sichere Lieferungen erhalten.

Wie die entsprechenden Daten belegten, importiere Indien Rohöl aus Dutzenden von Ländern, fügte der Diplomat hinzu. 

„In dieser Hinsicht sind wir von keiner einzelnen Quelle abhängig und beabsichtigen dies auch nicht. Selbstverständlich ändert sich die Lieferantengruppe je nach den objektiven Marktbedingungen.“

Moskau: Die USA wollen die vollständige Kontrolle über die globalen Energieversorgungswege

Wie Misri weiter erläuterte, bestehe Indiens Ansatz darin, mehrere Bezugsquellen beizubehalten und diese entsprechend zu diversifizieren, um eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten.

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete kürzlich ein Gesetz zur Aufhebung der Strafzölle von 25 Prozent auf indische Waren, die auf russische Ölimporte verhängt worden waren. Trump gab zudem bekannt, Indien habe sich verpflichtet, „direkte und indirekte Ölimporte aus der Russischen Föderation einzustellen“.

Darüber hinaus soll Neu-Delhi laut dem US-Präsidenten den Kauf von Waren aus den USA angekündigt und eine Vereinbarung zur Ausweitung der Verteidigungszusammenarbeit in den nächsten zehn Jahren abgeschlossen haben.

Mehr zum Thema ‒ Russland erhebt sich über den Status einer Rohstoffwirtschaft

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert